Bachelorarbeit, 2016
33 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
1 Einleitung
1.1 Forschungsanlass
1.2 Forschungsstand
1.3 Forschungsziel
2 Theoreitische Fundierung
2.1 Fehler im Fremdsprachenunterricht
2.1.1 Definitionen des Begriffs Fehler
2.1.2 Zur Relevanz des Fehlers für den Fremdsprachenunterricht
2.2 Zur Fehleranalyse
2.2.1 Identifizierung
2.2.2 Klassifizierung
2.2.3 Erklärung
3 Emprische Untersuchung
3.1 Zielsetzung der Untersuchung
3.2 Germanistik-Grundstudium an der USTB
3.2.1 Versuchsklasse 14 und der Kurs „Schrieben“
4 Analyse des Untersuchungsergibnises
4.1 Vorstellung der zwei Textsorten
4.2 Analyse der häufigen Fehler
4.2.1 Fehlerverteilung
4.2.2 Morphologische Fehler
4.2.3 Syntaktische Fehler
4.2.4 Textkohäsion und Textkohärenz
4.3 Diskussion über die Ursache für die Fehlerzusammenfassung
4.3.1 Interferenz in den auswählenden Aufsätzen
4.3.2 Zur Interferenz
5 Vorschläge zum chinesischen Deutschlernende
6 Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht Fehler in den schriftlichen Aufsätzen von Germanistikstudenten im Grundstudium an der Universität für Wissenschaft und Technik Peking (USTB). Ziel ist es, unter Anwendung der Fehleranalyse-Theorie die verschiedenen Fehlertypen (morphologisch, syntaktisch, textlinguistisch) zu identifizieren, deren Ursachen – insbesondere in Bezug auf Interferenz durch die Muttersprache oder andere Fremdsprachen – zu ergründen und didaktische Empfehlungen für den Deutschunterricht abzuleiten.
1 Einleitung
Fehler gehören zu den häufigsten und wichtigsten Phänomenen des Fremdspracherwerbs. Es ist allgemein bekannt, dass jeder Fremdsprachenlerner Fehler macht. Selbst bei den größten Bemühungen, die Lernenden auf dem rechten Weg zu halten und sie nur Sätze sprechen und schreiben zu lassen, die sie eigentlich fehlerfrei äußern können müssten, treten Fehler auf. Daraus kann geschlussfolgert werden, dass das Fehlermachen etwas Natürliches und beim Fremdsprachenlernen unausweichlich ist. Außerdem spielen Fehler auch eine wichtige Rolle beim Fremdsprachenlernen, wie die deutsche Sprachwissenschaftlerin Karin Kleppin in ihrem Werk Fehler und Fehlerkorrektur formuliert, denn einerseits sind Fehler „ein hervorragendes Instrument zur Diagnose, sie zeigen dem Lehrer, was der Lernende noch nicht verstanden hat und in welchen Bereichen noch zusätzliche Übungen zu machen sind“; andererseits zeigen die Fehler „die Kreativität des Lernenden beim Umgang mit der Sprach“ an. Nach dieser Meinung werden Fehler eher als Informationsquelle für Erwerbsprozesse angesehen. Aus diesen Gründen ist es für Fremdsprachforscher und Lehrende notwendig und auch sinnvoll.
1 Einleitung: Die Einleitung etabliert die Bedeutung der Fehleranalyse als essenziellen Bestandteil des Fremdspracherwerbs und erläutert den Anlass sowie das Ziel der vorliegenden empirischen Arbeit.
2 Theoreitische Fundierung: Dieses Kapitel liefert den theoretischen Rahmen, indem Begriffe wie Fehler und Fehleranalyse definiert und deren Relevanz für den Fremdsprachenunterricht erörtert werden.
3 Emprische Untersuchung: Die Untersuchungsmethode wird beschrieben, wobei der Fokus auf dem Germanistik-Grundstudium an der USTB und der Auswahl der Versuchsklasse 14 liegt.
4 Analyse des Untersuchungsergibnises: Der Hauptteil bietet eine detaillierte Auswertung der gesammelten Aufsätze, unterteilt in morphologische, syntaktische und textlinguistische Fehler, ergänzt durch eine Diskussion zu deren Ursachen.
5 Vorschläge zum chinesischen Deutschlernende: Auf Basis der Analyseergebnisse werden didaktische Empfehlungen zur Optimierung des Deutschunterrichts und zur Reduzierung von Interferenzfehlern formuliert.
6 Schlusswort: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über den Verlauf und die Einschränkungen der eigenen Untersuchung.
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Die Arbeit beschäftigt sich mit der systematischen Untersuchung von Fehlern in den schriftlichen Aufsätzen chinesischer Germanistikstudenten im Grundstudium, um ein tieferes Verständnis für deren Sprachlernprozesse zu gewinnen.
Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Fehleranalyse, die Untersuchung von Fehlerursachen bei der Schriftsprache sowie die Didaktik des Deutschunterrichts für chinesische Muttersprachler.
Das Hauptziel ist die Identifizierung und Klassifizierung von Lernerfehlern in verschiedenen Sprachbereichen, um festzustellen, inwieweit Muttersprachen-Interferenz den Schreibprozess beeinflusst und wie der Unterricht entsprechend angepasst werden kann.
Es handelt sich um eine empirische Untersuchung, die auf der systematischen Auswertung von 90 Studentenaufsätzen der Klasse 14 an der USTB basiert, wobei eine quantitative Fehlerstatistik mit qualitativer Fehlerbeschreibung kombiniert wird.
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Vorstellung der Textsorten, der detaillierten statistischen Auswertung und linguistischen Analyse der Fehler (Morphologie, Syntax, Textkohäsion) sowie der Diskussion der zugrundeliegenden Interferenzphänomene.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Fehleranalyse, Interferenz, DaF-Unterricht, Sprachtransfer und empirische Untersuchung beschreiben.
Insgesamt wurden 90 Aufsätze von Studenten der Klasse 14 an der USTB im Rahmen des Schreibkurses gesammelt und analysiert.
Die Untersuchung zeigt, dass die Muttersprache eine signifikante Rolle spielt; viele der identifizierten Fehler, insbesondere in der Syntax und bei der Wortwahl, lassen sich als Interferenzerscheinungen durch das Chinesische oder Englisch erklären.
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