Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1.Relevanz des Themas und Ziel der Arbeit
1.2.Vorgehensweise und Methodik
2. Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen
2.1.Begriffsabgrenzung und Besonderheiten des Versicherungsproduktes
2.1.1. Definition des Versicherungsprodukts
2.1.2. Besonderheiten im Versicherungsmarketing
2.2.Strategisches Management
2.2.1. Notwendigkeit der strategischen Planung
2.2.2. Strategiearten
2.3.Strategisches Marketing
2.3.1. Der Marketingbegriff
2.3.2. Der Marketingprozess
2.3.3. Marketingpolitische Instrumente
3. Die Versicherungswirtschaft im Spannungsfeld einer veränderten Umwelt
3.1.Solvency II-Chancen und Risiken für die Assekuranz
3.2.Assekuranz und die digitale Welt
3.2.1. Digitalisierung und Industrialisierung der Assekuranz
3.2.2. Veränderte Kundenbedürfnisse
4. Analyse der marketingpolitischen Maßnahmen der ERGO Group AG
4.1.Vorgehensweise
4.2.Die ERGO Group AG
4.3 Analyse und Interpretation
4.3.1 „ERGO - Versichern heißt verstehen“
4.3.2 Offline, Online und Mobil
4.3.3 Neue und individuelle Produkte
4.3.4 Image
5 Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Versicherungsunternehmen in einem sich wandelnden Marktumfeld durch strategische Neuausrichtungen und moderne Marketingmaßnahmen ihre Marktposition stärken können, mit besonderem Fokus auf der ERGO Group AG.
2.1.2. Besonderheiten im Versicherungsmarketing
Als Besonderheiten beim Absatz von Dienstleistungen im Allgemeinen gelten die Notwendigkeit der Leistungsfähigkeit des Dienstleistungsanbieters, die Integration des externen Faktors (Kunde) und die Immaterialität der Dienstleistungen. Für die Dienstleistungserstellung muss der Dienstleister im Vorfeld Know-how, Personal, Technologien und unter Umständen andere interne Produktionsfaktoren bereitstellen, da eine Dienstleistung aufgrund ihrer Nichtlagerfähigkeit nur im Zusammenspiel mit dem Kunden produziert und konsumiert werden kann (Uno-Actu-Prinzip).
Aus ihrem Dienstleistungscharakter resultieren folgende Besonderheiten für Versicherungsprodukte:
Immaterialität: nicht Sichtbarkeit, nicht Greifbarkeit
Kein konkreter Gegenwert/ abstrakter Nutzen
Vertrauensgut: Leistung kann erst im Versicherungsfall vom Kunden beurteilt werden
Oft mit negativen Assoziationen verbunden (einerseits ist der Kunde gezwungen sich bei Abschluss eines Versicherungsvertrages mit unangenehmen Lebensszenarien auseinanderzusetzen, andererseits besteht ein Risiko, dass die gezahlten Beiträge die tatsächlichen zukünftigen Versicherungsleistungen übersteigen)
Bedarf der Massenproduktion für den Risikoausgleich im Kollektiv; vermehrbar
Gleichzeitig produziert und verkauft (Uno-actu-Prinzip)
Latent vorhandenes Bedürfnis nach Versicherungsschutz, das erst geweckt werden muss
Aus diesen Besonderheiten lassen sich vier negative Merkmale des Versicherungsprodukts ableiten, die Bedeutung für das Marketing haben:
Erklärungsbedürftigkeit aufgrund der Abstraktheit und Immaterialität des Versicherungsprodukts
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Themenwahl ein, beleuchtet die aktuelle Situation der Assekuranz und definiert das Ziel sowie die Methodik der Arbeit.
2. Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die theoretischen Rahmenbedingungen für das Versicherungsmarketing, das strategische Management sowie der strategische Marketingprozess und die entsprechenden Instrumente erläutert.
3. Die Versicherungswirtschaft im Spannungsfeld einer veränderten Umwelt: Dieses Kapitel analysiert die aktuellen Herausforderungen durch Solvency II, die Digitalisierung und das veränderte Verhalten der Kunden.
4. Analyse der marketingpolitischen Maßnahmen der ERGO Group AG: Dies ist der Hauptteil, der die Strategie der ERGO Group AG und ihre konkrete Umsetzung durch Marketinginstrumente anhand von Fallbeispielen kritisch untersucht.
5 Zusammenfassung und Fazit: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf potenziellen weiteren Forschungsbedarf.
Versicherungswirtschaft, Versicherungsmarketing, Strategisches Management, ERGO Group AG, Digitalisierung, Solvency II, Dienstleistungsmarketing, Marketinginstrumente, Kundenzufriedenheit, Strategische Planung, Kundenorientierung, Versicherungsneugeschäft.
Die Arbeit analysiert die strategische Neuausrichtung und die Marketingmaßnahmen der deutschen Versicherungsbranche unter veränderten Rahmenbedingungen, beispielhaft dargestellt an der ERGO Group AG.
Die zentralen Themen sind der Einfluss von Megatrends wie Digitalisierung, regulatorische Anforderungen durch Solvency II, der Wandel von Kundenbedürfnissen sowie modernes Dienstleistungsmarketing.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, mit welchen Maßnahmen sich Versicherungsunternehmen im neuen Wettbewerbsumfeld positionieren und welche Rückschlüsse daraus auf eine erfolgreiche Strategie gezogen werden können.
Die Autorin nutzt eine Literaturrecherche zu theoretischen Grundlagen sowie eine qualitative Analyse der Marketingaktivitäten der ERGO Group basierend auf Unternehmensdaten, Berichten und Branchenstudien.
Im Hauptteil (Kapitel 4) erfolgt die detaillierte Analyse der Marketingstrategie der ERGO Group, inklusive der „Versichern heißt verstehen“-Kampagne, der Digitalisierungsinitiativen und der Produktanpassungen.
Wichtige Begriffe sind Versicherungswirtschaft, Strategisches Marketing, Digitalisierung, ERGO Group, Kundenorientierung und Solvency II.
Die ERGO Group investiert massiv in die Modernisierung ihrer IT und hat eine eigene Digitalsparte (ERGO Digital Ventures AG) gegründet, um Vertriebswege zu verschlanken und moderne digitale Dienstleistungen anzubieten.
Dieses Motto dient als Leitmotiv für den gesamten Transformationsprozess der ERGO Group in Richtung Kundenorientierung, Transparenz und verständlicherer Kommunikation, was als Best-Practice-Beispiel in der Thesis analysiert wird.
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