Bachelorarbeit, 2016
67 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und dessen Auswirkungen auf die Bilanzierung der Umsatzerlöse. Im Mittelpunkt steht die kritische Würdigung der Änderungen, die das BilRUG im Hinblick auf die Definition der Umsatzerlöse und deren Auswirkungen auf das Rating mit sich bringt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung und das Ziel der Untersuchung erläutert. Anschließend werden die Grundlagen des Jahresabschlusses, des Ratings und des BilRUG dargestellt. Das dritte Kapitel behandelt die Bilanzierung der Umsatzerlöse vor dem BilRUG, wobei die Definition der Umsatzerlöse, die Abgrenzung zu anderen Erträgen und die Funktion der Gewinn- und Verlustrechnung im Fokus stehen.
Im vierten Kapitel wird die Bilanzierung der Umsatzerlöse nach dem BilRUG analysiert. Hierbei werden die Auslegung des Gesetzestextes, die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und die Annäherung an IFRS-Vorschriften beleuchtet. Das fünfte Kapitel befasst sich mit den Auswirkungen der Neuerungen auf das Rating, die Kosten- und Leistungsrechnung, die Größenklassifizierung, die Anhangangaben und die betrieblichen Kennzahlen.
Im sechsten Kapitel werden die Auswirkungen des BilRUG anhand von Beispielfällen überprüft. Die Arbeit schließt mit einer thesenförmigen Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.
Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG), Umsatzerlöse, Rating, Gewinn- und Verlustrechnung, Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB), IFRS, betriebliche Kennzahlen.
Das Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) zielt darauf ab, die Rechnungslegung europaweit zu harmonisieren und Bürokratie abzubauen, insbesondere durch eine Neudefinition der Umsatzerlöse.
Die Neudefinition führt zu einer Ausweitung des Begriffs, da nun mehr Erträge als Umsatzerlöse klassifiziert werden, die zuvor unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden.
Durch die geänderte Darstellung der Umsatzerlöse können sich Kennzahlen verschieben, was direkte Auswirkungen auf das interne Rating und somit die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens haben kann.
Die Arbeit untersucht, wie die Neudefinition die Gliederung der GuV beeinflusst, insbesondere den Wegfall der außerordentlichen Erträge und die Annäherung an IFRS-Vorschriften.
Die Arbeit setzt sich kritisch damit auseinander, inwiefern die Änderungen durch das BilRUG mit den traditionellen GoB kollidieren oder diese ergänzen.
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