Bachelorarbeit, 2015
40 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit befasst sich mit der moralischen Argumentation im Kontext des Folterverbots und untersucht, ob und inwiefern diese ein bestehendes Recht in Frage stellen kann. Darüber hinaus wird analysiert, ob die moralischen Argumente ausreichen, um die Folter in Deutschland zu relativieren. Der Fokus liegt dabei auf der moralischen Argumentation, während die rechtliche Betrachtung eine untergeordnete Rolle spielt.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Themen wie Folterverbot, Menschenwürde, Schutzpflicht, moralische Argumentation, Recht und Gesetz, Polizeiarbeit, Rechtsstaat, sowie mit dem Spannungsfeld zwischen moralischen Normen und rechtlichen Vorgaben.
Die Arbeit untersucht diese Frage intensiv und stellt moralische Argumente sowohl für ein absolutes Verbot als auch für eine mögliche Relativierung (z. B. bei der Rettungsfolter) gegenüber.
Rettungsfolter bezeichnet die Anwendung von Zwang zur Aussageerzwingung, um das Leben eines unschuldigen Opfers in einer akuten Gefahrensituation zu retten.
Zentrale Gegenargumente sind der absolute Achtungsanspruch der Menschenwürde, das "Dammbruchargument" (Gefahr der grenzenlosen Anwendung) und das Risiko, Unschuldige zu foltern.
Befürworter argumentieren mit der Schutzpflicht des Staates für das Opfer ("Opferschutz vor Täterschutz") und betrachten die Handlung eher als Nothilfe denn als klassische Folter.
Die Arbeit erörtert das Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Verboten und moralischen Dilemmata, wobei der Fokus darauf liegt, ob moralische Einsichten eine Gesetzesänderung rechtfertigen könnten.
Die Menschenwürde ist der zentrale Bezugspunkt: Während Gegner der Folter ihre Unantastbarkeit betonen, sehen Befürworter einer Relativierung eine staatliche Pflicht, die Würde des Opfers aktiv zu schützen.
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