Bachelorarbeit, 2013
44 Seiten, Note: 1,3
Politik - Allgemeines und Theorien zur Internationalen Politik
Die Hausarbeit analysiert die „Tragik der Allmende“ und untersucht die Möglichkeiten und Grenzen einer Selbstverwaltung von Allmenderessourcen. Sie beleuchtet die Ursachen für die Übernutzung gemeinschaftlicher Ressourcen und hinterfragt die Effektivität von staatlichen und privaten Lösungen.
Die Einleitung führt in die Thematik der „Tragik der Allmende“ ein und stellt die Forschungsfrage nach den Bedingungen für eine erfolgreiche Selbstverwaltung von Allmenderessourcen.
Kapitel zwei definiert die Allmenderessource und die verschiedenen Arten der Verwaltung. Es analysiert die grundlegenden Probleme einer Selbstverwaltung, insbesondere die „Nicht-Ausschließbarkeit“, „Trittbrettfahren“ und „Rivalität“. Weiterhin wird die „Tragik der Allmende“ als Gefangenendilemma vorgestellt und die Restriktionen des Modells diskutiert.
Kapitel drei beleuchtet die Bedeutung von Reziprozität, Vertrauen und Reputation für kooperatives Verhalten in Gruppen.
Kapitel vier untersucht die Rolle von Kommunikation bei der Bewältigung kollektiver Dilemmasituationen. Es präsentiert Erkenntnisse aus experimentellen Studien und erklärt den „communication-effect“. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Kommunikation für die Bewältigung von Allmendeproblemen und deren Kosten diskutiert.
Kapitel fünf analysiert die Rolle von niedrigen Diskontierungsraten als Anreiz für kooperatives Handeln.
Kapitel sechs beleuchtet die Bedeutung klar definierter Grenzen zur Lösung des Problems der „Nicht-Ausschließbarkeit“.
Kapitel sieben untersucht die Möglichkeiten der „quasi-freiwilligen Regelkonformität“ durch gegenseitige Überwachung und abgestufte Sanktionen. Es analysiert die Bedeutung von Reputation, Vertrauen und reziprokem Handeln für die Kooperation und diskutiert die Rolle von gegenseitiger Überwachung und abgestuften Sanktionen.
Allmenderessource, Selbstverwaltung, „Tragik der Allmende“, Gefangenendilemma, Reziprozität, Vertrauen, Reputation, Kommunikation, „communication-effect“, Diskontierungsraten, Nicht-Ausschließbarkeit, Trittbrettfahren, Rivalität, Überwachung, Sanktionen, Kooperation.
Er beschreibt das Problem, dass gemeinschaftlich genutzte Ressourcen (wie Fischgründe oder Weiden) durch individuelles rationales Handeln übernutzt und zerstört werden, da der Einzelne den Nutzen maximiert, aber die Kosten der Übernutzung teilt.
Weil es zeigt, dass Individuen nicht kooperieren, selbst wenn es in ihrem kollektiven Interesse läge, da das Risiko des „Trittbrettfahrens“ durch andere besteht.
Face-to-face Kommunikation kann den sogenannten „communication-effect“ auslösen, der Vertrauen schafft und Absprachen ermöglicht, wodurch die Kooperationsrate in Gruppen signifikant steigt.
Abgestufte Sanktionen und gegenseitige Überwachung innerhalb der Gruppe fördern die „quasi-freiwillige Regelkonformität“, da Verstöße gegen die Gemeinschaftsregeln geahndet werden.
Es handelt sich um natürliche oder vom Menschen geschaffene Ressourcen, bei denen es schwierig ist, Nutzer auszuschließen (Nicht-Ausschließbarkeit), deren Nutzung aber die Verfügbarkeit für andere einschränkt (Rivalität).
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