Diplomarbeit, 2006
40 Seiten, Note: Bestanden
Diese Arbeit beleuchtet die Integration des systemischen Ansatzes in die SchuldnerInnenberatung. Sie soll einen Überblick über die rechtlichen Grundlagen und eine Einführung in die Thematik bieten. Ziel ist es, praktische Anregungen für die tägliche Beratungsarbeit mit überschuldeten Klientinnen zu geben.
Die Einleitung stellt das Spannungsfeld zwischen notwendigem Informationsinput und der systemischen Haltung dar. Sie erläutert die Zielsetzung der Arbeit und verdeutlicht die Relevanz des Themas. Kapitel 2 beleuchtet die juristischen Grundlagen und grundsätzlichen Lösungsstrategien bei Überschuldung. Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Ursachen für Überschuldung aus systemischer Sicht, wobei verschiedene Typologien von Schuldnerbiographien und relevante Verhaltensmuster betrachtet werden. Kapitel 4 geht auf die Erarbeitung des Kontextes in der systemischen Beratung ein, einschließlich der verwendeten Methoden, der Kontextklärung, der Ressourcenarbeit und der Zielarbeit. Kapitel 5 präsentiert ein Fallbeispiel, um den systemischen Ansatz in der Praxis zu veranschaulichen.
Systemischer Ansatz, SchuldnerInnenberatung, Überschuldung, Juristische Grundlagen, Lösungsstrategien, Ursachen, Typologien, Verhaltensmuster, Methodik, Kontextklärung, Ressourcenarbeit, Zielarbeit, Fallbeispiel.
Der systemische Ansatz betrachtet den Klienten als Experten für sein Leben und nutzt Methoden wie Reframing oder Genogramme, um Lösungswege innerhalb seines sozialen Systems zu finden.
Da Klienten oft juristische und finanzielle Informationen benötigen, muss der Berater Informationsinputs zu Gesetzen und Regulierungsverfahren geben.
Dazu gehören der außergerichtliche Ausgleich, der Zwangsausgleich, der Zahlungsplan und das Abschöpfungsverfahren im Rahmen eines Privatkonkurses.
Ursachen können Arbeitslosigkeit, Trennungen, familiäre Sozialisation im Umgang mit Geld oder Süchte wie Spiel- und Kaufsucht sein.
Hierbei werden die Stärken und Möglichkeiten des Klienten identifiziert, um diese aktiv für die Bewältigung der Schuldenkrise zu nutzen.
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