Bachelorarbeit, 2013
51 Seiten, Note: Ausgezeichnet 1.0
1 Einleitung
1.1 Themenstellung und Relevanz der Themenstellung
1.2 Zielsetzung und Abgrenzung der Arbeit
1.3 Forschungsfrage
1.4 Methodische Vorgehensweise
1.5 Aufbau der Arbeit
1.6 Definitionen und Prämissen
2 Investitionsgütervertrieb
2.1 Investitionsgüter
2.2 Arten des Investitionsgütervertriebs
2.2.1 Das Produktgeschäft
2.2.2 Das Anlagengeschäft
2.2.3 Das Systemgeschäft
2.2.4 Das Zuliefergeschäft
2.2.5 Zusammenfassung
2.3 Geschäftsmodelle im Investitionsgütervertrieb
2.3.1 Modell 1: Der Grundversorger/die Grundversorgerin
2.3.2 Modell 2: Der Paketanbieter/die Paketanbieterin
2.3.3 Modell 3: Der Innovationshelfer/die Innovationshelferin
2.3.4 Modell 4: Der Maßschneider/die Maßschneiderin
2.3.5 Modell 5: Der Integrator/die Integratorin
2.3.6 Zusammenfassung
2.4 Zusammenfassung
3 Verkaufstätigkeiten im Verkaufsprozess
3.1 Verkaufsphase 1: Das Kundenpotenzial qualifizieren
3.2 Verkaufsphase 2: Erste Terminvereinbarung
3.2.1 Den Elevator-Pitch definieren
3.2.2 Den Telefonleitfaden vorbereiten
3.2.3 Zusammenfassung
3.3 Verkaufsphase 3: Erster Kundenkontakt
3.3.1 Die Kundenbedürfnisse herausfinden
3.3.2 Die Kaufbedürfnisse der KundInnen verstärken
3.3.3 Zusammenfassung
3.4 Verkaufsphase 4: Erstellung der Angebotspräsentation
3.4.1 Den Nutzungswert ermitteln
3.4.2 Die Präsentation effektiv strukturieren
3.4.3 Zusammenfassung
3.5 Verkaufsphase 5: Persönliche Präsentation
3.5.1 Die Rolle im Buying Center identifizieren
3.5.2 Die Rolle im Buying Center analysieren
3.5.3 Zusammenfassung
3.6 Verkaufsphase 6: Die Kundenentscheidung steuern
3.7 Verkaufsphase 7: Abschlussverhandlung
3.7.1 Die Rabattstrategie entwickeln
3.7.2 Die Angebotsbausteine definieren
3.7.3 Die Verhandlungsziele fixieren
3.7.4 Zusammenfassung
3.8 Zusammenfassung
4 Psychologische Aspekte
4.1 Psychologische Variablen
4.1.1 Kognitive Variablen
4.1.2 Emotionale Variablen
4.1.3 Motivationsvariablen
4.1.4 Soziale Variablen
4.1.5 Zusammenhang zwischen den psychologischen Variablen
4.1.6 Zusammenfassung
4.2 Emotionen und Motive beim Kaufentscheidung
4.2.1 Emotionssysteme im Gehirn
4.2.2 Relevanz der Motivs- und Emotionssysteme im B2B-Vertrieb
4.2.3 Zusammenfassung
4.3 Zusammenfassung
5 Psychologische Aspekte im Verkaufsprozess
5.1 Qualifizierung des Kundenpotenzials
5.2 Definierung des Elevator-Pitches
5.3 Vorbereitung des Telefonleitfadens
5.4 Herausfinden und Verstärkung der Kundenbedürfnisse
5.5 Ermittlung des Nutzungswertes
5.6 Strukturierung einer Präsentation
5.7 Identifikation und Analyse der Rollen im BC
5.8 Kundenentscheidung steuern
5.9 Entwicklung einer Rabattstrategie
5.10 Angebotsbausteine definieren und Verhandlungsziele fixieren
5.11 Zusammenfassung
6 Conclusio
Die Arbeit analysiert die operativen Verkaufstätigkeiten im B2B-Vertrieb von Investitionsgütern und untersucht die dabei wirkenden psychologischen Einflussfaktoren, um Verkäufern eine fundierte Strategie für den komplexen Vertriebsprozess an die Hand zu geben.
3.2.1 Den Elevator-Pitch definieren
Der Elevator-Pitch ist grundsätzlich ein „30-Sekunden-Werbespot“, in dem der Wertbeitrag des Produktes und des Unternehmens vermittelt werden soll. Er soll das Interesse der KundInnen wecken, um einen Termin für das persönliche Gespräch zu bekommen.50
Wörtlich übersetzt bedeutet der Elevator-Pitch eine „Aufzugs Verkaufspräsentation“. Der Name umfasst folgenden Grundgedanken: beim zufälligen Treffen mit dem Kunden oder der Kundin in einem Aufzug bietet sich die Gelegenheit eine erste Präsentation zu geben. Die Zeit ist stark begrenzt, deshalb muss das Wesentliche kurz und knackig erklärt werden.51
1 Einleitung: Beschreibt die Marktdynamik und die Bedeutung des professionellen Beziehungsmanagements im Investitionsgütervertrieb.
2 Investitionsgütervertrieb: Erläutert die Charakteristika von Investitionsgütern und die verschiedenen Geschäftsmodelle für eine zielgerichtete Marktbearbeitung.
3 Verkaufstätigkeiten im Verkaufsprozess: Analysiert systematisch die Phasen des Verkaufszyklus von der Akquise bis zum erfolgreichen Abschluss.
4 Psychologische Aspekte: Beleuchtet die kognitiven, emotionalen, sozialen und motivationalen Variablen, die das Kundenverhalten beeinflussen.
5 Psychologische Aspekte im Verkaufsprozess: Verknüpft die psychologischen Erkenntnisse direkt mit den praktischen Phasen des operativen Verkaufsprozesses.
6 Conclusio: Fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, psychologische Aspekte in der Verkaufsargumentation zu berücksichtigen.
Investitionsgütervertrieb, B2B-Vertrieb, Verkaufsprozess, Verkaufsstrategie, Kundenakquise, Kaufentscheidung, Buying Center, Psychologische Variablen, Motivationssysteme, Kundennutzen, Angebotspräsentation, Abschlussverhandlung, Rabattstrategie, Beziehungsmanagement, Persönlichkeitstyp.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den operativen Verkaufstätigkeiten im B2B-Bereich bei Investitionsgütern und deren psychologischer Fundierung.
Zentrale Themen sind der strukturierte Verkaufsprozess, die psychologische Steuerung durch Variablen wie Emotionen und Motivation sowie die effektive Argumentation gegenüber verschiedenen Akteuren im Buying Center.
Das Ziel ist es, die Verkaufstätigkeiten im Investitionsgütervertrieb zu identifizieren und aufzuzeigen, wie psychologische Aspekte den Erfolg in diesen Phasen maßgeblich beeinflussen.
Die Arbeit basiert auf einem methodischen Literaturvergleich und einer theoretisch orientierten Untersuchung relevanter Fachquellen.
Der Hauptteil behandelt die Geschäftsmodelle des Investitionsgütervertriebs, die sieben Phasen des Verkaufszyklus sowie die psychologischen Variablen, die bei einer Kaufentscheidung eine Rolle spielen.
Wichtige Begriffe sind Investitionsgüter, B2B-Vertrieb, Kaufentscheidung, Buying Center und psychologische Verkaufsstrategien.
Ein Elevator-Pitch ist ein prägnanter, ca. 30-sekündiger Werbespot, der bei Erstkontakten den Wertbeitrag des Produktes vermitteln soll, um das Interesse des Kunden für ein tiefergehendes Gespräch zu wecken.
Da im B2B-Investitionsgütervertrieb meist mehrere Personen mit unterschiedlichen Funktionen und Rollen an der Kaufentscheidung beteiligt sind, müssen Verkäufer die spezifischen Motivationen dieser Personen analysieren und ihre Argumentation darauf anpassen.
Während beim distributiven Verhandeln der Fokus primär auf dem kurzfristigen Gewinn liegt, sucht man beim integrativen Verhandeln durch die Einbeziehung verschiedener Angebotsbausteine nach einer Lösung, die für beide Seiten einen Mehrwert bietet.
Ergebnisse der Hirnforschung zeigen, dass 70 bis 80 Prozent der Kaufentscheidungen unbewusst und emotional getroffen werden; Emotionen und Motive bilden daher die Basis für das Verhalten der Kunden.
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