Bachelorarbeit, 2013
49 Seiten, Note: Ausgezeichnet 1.0
1 Einleitung
1.1 Themenstellung und Relevanz der Themenstellung
1.2 Formulierung der Forschungsfrage
1.3 Methodische Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
1.5 Definitionen und Prämissen
2 Technologie und Technik
2.1 Technologie
2.2 Technik
2.3 Zusammenfassung
3 Wissen
3.1 Wissensbegriff
3.2 Wissensarten
3.2.1 Explizites und implizites Wissen
3.2.2 Noetischer und noematischer Wissensbegriff
3.3 Wissensordnung
3.3.1 Wissenselemente
3.3.2 Wissensgebiete
3.3.3 Zusammenfassung zur Wissensordnung
3.4 Zusammenfassung
4 Klassifikationssysteme
4.1 Allgemeine Merkmale eines Klassifikationssystems
4.2 Dewey-Dezimalklassifikation (DDC)
4.3 Universale Dezimalklassifikation (UDC)
4.4 Library of Congress Klassifikation (LCC)
4.5 Wissensgebiete im Bereich M&A
4.6 Zusammenfassung
5 Kommunikation über technische Produkte
5.1 Inhalte der Kommunikation (Semantik)
5.2 Interaktionen in der Kommunikation (Pragmatik)
5.3 Besonderheiten in der Kommunikation
5.3.1 Kommunikation in der Technik
5.3.2 Kommunikation im Vertrieb
5.4 Zusammenfassung
6 Conclusio
7 Literaturverzeichnis
Die Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die inhaltliche Konzeption der Lehrveranstaltung „Technologiebezogene Aspekte im Vertrieb (M&A)“ zu erarbeiten. Dabei werden die zentralen Wissensgebiete für den technischen Vertrieb im Maschinen- und Anlagebau identifiziert und die Besonderheiten in der Kommunikation technischen Wissens analysiert, um eine fundierte Basis für die Vermittlung dieser Inhalte zu schaffen.
Besonderheiten in der Kommunikation
Basierend auf den theoretischen Grundlagen der Bereiche Semantik und Pragmatik werden in diesem Teil die Besonderheiten in der Kommunikation in der Technik und dem Vertrieb untersucht.
Die Kommunikation über technische Produkte in der Technik hat einen fachspezifischen Charakter und wird durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
• Inhalt: Technisches Produkt
• Fertigungszustand des Produktes: Produkt in der Phase der Konstruktion oder Herstellung
• Rolle der AkteurInnen: ProduktentwicklerInnen, KonstrukteurInnen, TechnikerInnen
• Faktoren: Machbarkeit, Nützlichkeit, Wirtschaftlichkeit, Qualität, Sicherheit
• Wissenskommunikation: ExpertInnen Kommunikation
• Repräsentationsformen: schriftlich (Lastenheft, Pflichtenheft, Konstruktionsunterlagen, Entwicklungsdokumentation, Fertigungsanweisungen, Werkstatthandbüchern)
Das Fachwissen wird nicht ausschließlich durch die schriftlichen Texte kommuniziert. In der Fachkommunikation werden die nonverbalen Informationen in Bildern erstellt. Die Abbildungen können bestimmte Informationen schneller und prägnanter vermitteln als die Texte.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas im heutigen Industriegütermarkt und definiert die Forschungsziele für die Konzeption der neuen Lehrveranstaltung.
2 Technologie und Technik: Dieses Kapitel arbeitet die begrifflichen Unterschiede und Zusammenhänge zwischen Technologie als Wissenschaft und Technik als deren Anwendung heraus.
3 Wissen: Hier werden die Grundlagen der Wissensbasis, verschiedene Wissensarten sowie die Konzepte von Wissenselementen und Wissensgebieten zur Wissensordnung dargelegt.
4 Klassifikationssysteme: Dieses Kapitel behandelt die allgemeinen Merkmale von Klassifikationssystemen und vergleicht internationale Systeme, um die Eignung der UDC für den Bereich M&A zu begründen.
5 Kommunikation über technische Produkte: Hier werden die semantischen und pragmatischen Aspekte der Kommunikation beleuchtet und die Unterschiede zwischen der Kommunikation in der Technik und im Vertrieb herausgearbeitet.
6 Conclusio: Die Conclusio fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die forschungsleitenden Fragen hinsichtlich der Wissensgebiete und der Kommunikationsbesonderheiten.
7 Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet die verwendeten Quellen, Fachbücher und Online-Ressourcen zur theoretischen Fundierung der Arbeit auf.
Technischer Vertrieb, Maschinenbau, Anlagenbau, Technologie, Technik, Wissensorganisation, Wissensgebiete, Klassifikationssysteme, UDC, Kommunikation, Technikkommunikation, Semantik, Pragmatik, Produktnutzen, Wissensmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der inhaltlichen Konzeption der neuen Lehrveranstaltung „Technologiebezogene Aspekte im Vertrieb (M&A)“ für den Bachelor-Studiengang „Technisches Vertriebsmanagement“.
Die zentralen Felder sind die Grundlagen der Technologie und Technik, Theorien zur Wissensordnung, Klassifikationssysteme wie die UDC sowie die theoretischen und praktischen Aspekte der Kommunikation in Technik und Vertrieb.
Das Ziel ist die Identifikation und Strukturierung der für den technischen Vertrieb relevanten Wissensgebiete sowie die Analyse der Besonderheiten bei der Kommunikation dieses Wissens.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturarbeit, die existierende Definitionen und Klassifikationssysteme auf den Bereich des Maschinen- und Anlagebaus anwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Wissen und Technik, die Erarbeitung von Wissensgebieten mittels Klassifikationssystemen und die Untersuchung der Kommunikationsprozesse zwischen Technikern und Vertriebsmitarbeitern.
Wichtige Begriffe sind Technischer Vertrieb, Wissensorganisation, UDC, Technikkommunikation, Wissensgebiete und Produktnutzen.
Techniker kommunizieren primär schriftlich unter Experten über exakte Fakten (Machbarkeit, Qualität), während Vertriebsmitarbeiter verstärkt mündlich und kundenorientiert agieren, um Produktmerkmale in konkreten Kundennutzen zu übersetzen.
Die UDC wurde aufgrund ihrer breiten Akzeptanz und Verwendung im europäischen Raum und ihrer Flexibilität zur Strukturierung komplexer Wissensgebiete im Maschinenbau ausgewählt.
Abbildungen ergänzen Texte als ikonische Zeichen (z.B. Fotos, Zeichnungen, Diagramme), da sie Informationen schneller, prägnanter und oft realitätstreuer vermitteln können als rein sprachliche Erklärungen.
Der noematische Wissensbegriff bezieht sich auf das erworbene Wissen als Resultat des Wissensvorganges, welches explizit darstellbar ist und somit in Wissensordnungen integriert werden kann.
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