Masterarbeit, 2016
123 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Praxis der Lageberichterstattung
2.1 Historische Entwicklung
2.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen
2.3 Funktionen des Lageberichts
3 Rechnungslegungsstandards des DRSC
3.1 Einführung in den DRS 20
3.2 Der DRS 20 als Folgestandard zum DRS 15 und DRS 5
3.3 Grundsätze ordnungsgemäßer Konzernrechnungslegung
4 Anforderungen des DRS 20 an die Prognose-, Risiko- und Chancenberichterstattung
4.1 Anforderungen an die Prognoseberichterstattung
4.2 Anforderungen an die Risiko- und Chancenberichterstattung
5 Struktureller Ablauf der vergleichenden Untersuchung
5.1 Unternehmensprofil E.ON und RWE
5.2 Herleitung der Kriterien
5.2.1 Kriterien zum Prognosebericht
5.2.2 Kriterien zum Risiko- und Chancenbericht
5.3 Bewertungsschema
6 Ergebnisse der Untersuchung
6.1 Analyse der Berichte von E.ON und RWE
6.1.1 Vergleichende Analyse der Berichte 2012
6.1.2 Vergleichende Analyse der Berichte 2013
6.1.3 Vergleichende Analyse der Berichte 2014
6.1.4 Zusammenfassende Entwicklung der Prognose-, Risiko- und Chancenberichterstattung von E.ON 2012-2014
6.1.5 Zusammenfassende Entwicklung der Prognose-, Risiko- und Chancenberichterstattung von RWE 2012-2014
6.2 Würdigung der Ergebnisse
6.3 Kritische Auseinandersetzung mit dem DRS 20
6.3.1 Kritische Anmerkungen aus Wissenschaft und Praxis
6.3.2 Konzeptionelle Verbesserungsvorschläge
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit bewertet die Aussagefähigkeit der Prognose-, Risiko- und Chancenberichte zweier großer deutscher Energieversorger, E.ON und RWE, im Hinblick auf die Anforderungen des Rechnungslegungsstandards DRS 20. Es soll untersucht werden, inwieweit die Berichterstattung dieser Konzerne den regulatorischen Standards entspricht und welche qualitativen Veränderungen sich im mehrjährigen Vergleich (2012-2014) feststellen lassen.
1.1 Problemstellung
Der Energiemarkt in Deutschland wird von den sogenannten Big Four dominiert. Dies sind namentlich die E.ON SE (im Folgenden E.ON), RWE AG (im Folgenden RWE), EnBW AG und Vattenfall GmbH. Seit mehreren Jahren sind bei diesen Unternehmen rückläufige Marktanteile festzustellen. Ursächlich dafür sind zum einen die 2011 beschlossene Energiewende, zum anderen die zunehmende staatliche Regulierung und die Integration des europäischen Energiemarktes. Die Energiewende wurde als Konsequenz auf die Reaktorkatastrophe in Fukushima im März 2011 beschlossen. Zentrales Ziel ist der Ausstieg aus der Atomenergie.
Die Unternehmen benötigen entsprechende interne Systeme, um diesen Entwicklungen wirksam begegnen zu können. Prognosen müssen exakt und verlässlich getroffen, Risiken und Chancen frühzeitig erkannt und analysiert werden. Der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht stellt genau diese Sachverhalte für unternehmensexterne Adressaten dar. Diese Berichte sind Bestandteil des Lageberichts, der als ergänzendes Informationsinstrument dient. Er ermöglicht eine Erweiterung des Jahresabschlusses um die Darstellung der wirtschaftlichen Lage des Unternehmens aus der Perspektive des Managements. In den letzten Jahren ist die Relevanz des Lageberichts deutlich gestiegen. Dies belegen sowohl die stetig ansteigenden gesetzlichen Anforderungen als auch der hohe Stellenwert des Lageberichts, der in der Praxis zunehmend als Kommunikationsinstrument an Bedeutung gewinnt.
1 Einleitung: Beschreibt die aktuelle Lage des deutschen Energiemarktes, die Notwendigkeit von Prognose- und Risikosystemen sowie die Zielsetzung und den Aufbau der Arbeit.
2 Praxis der Lageberichterstattung: Analysiert die historische Entwicklung, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die zentralen Funktionen des Lageberichts.
3 Rechnungslegungsstandards des DRSC: Bietet eine Einführung in den DRS 20, erläutert dessen Rolle als Folgestandard zu älteren Regelungen und beschreibt die Grundsätze der Konzernrechnungslegung.
4 Anforderungen des DRS 20 an die Prognose-, Risiko- und Chancenberichterstattung: Detaillierte Darstellung der Vorgaben für die Prognose-, Risiko- und Chancenberichterstattung nach DRS 20.
5 Struktureller Ablauf der vergleichenden Untersuchung: Erläutert das Unternehmensprofil von E.ON und RWE sowie die Methodik zur Herleitung der Kriterien und des Bewertungsschemas.
6 Ergebnisse der Untersuchung: Präsentiert die vergleichende Analyse der Berichte von E.ON und RWE für die Jahre 2012 bis 2014, würdigt die Ergebnisse und diskutiert den DRS 20 kritisch.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Haupterkenntnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Berichterstattung.
DRS 20, Konzernlagebericht, Prognoseberichterstattung, Risikoberichterstattung, Chancenberichterstattung, E.ON, RWE, Energieversorger, Rechnungslegungsstandard, Risikomanagementsystem, Jahresabschluss, Lagebericht, Prognosegenauigkeit, Quantifizierung, Unternehmensberichterstattung.
Die Arbeit untersucht die Aussagefähigkeit der Prognose-, Risiko- und Chancenberichterstattung von zwei großen deutschen Energieversorgern, E.ON und RWE, im Kontext des Rechnungslegungsstandards DRS 20.
Die Arbeit konzentriert sich auf die gesetzlichen Anforderungen, die Qualität der Prognosen, die Funktionsweise der Risikomanagementsysteme und die Berichterstattung über Chancen und Risiken.
Ziel ist es zu bewerten, wie gut E.ON und RWE die Anforderungen des DRS 20 erfüllen und inwieweit sich die Aussagefähigkeit ihrer Berichte zwischen 2012 und 2014 verändert hat.
Es wurde ein Scoring-Modell entwickelt, basierend auf einer Checkliste zur Bewertung von Geschäftsberichten, um die Berichte anhand festgelegter Kriterien quantitativ und qualitativ zu analysieren.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu den Standards der Lageberichterstattung, eine detaillierte Analyse der Anforderungen des DRS 20 sowie die konkrete Auswertung der Geschäftsberichte beider Unternehmen.
DRS 20, Konzernlagebericht, Prognosequalität, Risikomanagement, E.ON, RWE und Energieversorger.
2012 wurde der DRS 20 verabschiedet; obwohl für dieses Jahr nur eine Empfehlung zur Anwendung bestand, dient er als Basis für die Bewertung der Aussagefähigkeit über den untersuchten Zeitraum hinweg.
Die Arbeit zeigt, dass RWE bei der Risiko- und Chancenberichterstattung meist eine höhere Aussagefähigkeit aufweist, während E.ON oft eine bessere Struktur und Übersichtlichkeit in den Prognoseberichten zeigt, wobei sich dies über die Jahre dynamisch verändert hat.
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