Bachelorarbeit, 2009
32 Seiten, Note: bestanden
1. Überblick
2. Kleidung in Bewegung
2.2. Das Kostüm in spartenübergreifenden Projekten
2.3. Postdramatisches Theater Körperlichkeit
3. Mensch- Objekt eine lebende Skulptur
4. Übersicht über die Entwicklung des Bühnentanzes, anhand nahmhafter Tänzer/innen
4.1. Postmoderner Tanz
4.2. Merce Cuningham
4.3. Rei Kawakubo Merce Cunningham
4.4. Lucinda Childs
4.5. Pina Bausch
4.6. Xavier Le Roy
4.7. Jerome Bel
5. Alltägliches in zeitgenössischen Tanzaufführungen
5.1. Jerome Bel
5.2. Kleidung als Objekt
6. Eigene Arbeit
6.1. Recherche
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Kostüms im zeitgenössischen Tanz und beleuchtet dabei insbesondere die Verbindung zwischen Alltagskleidung, choreografischer Performance und der Transformation des menschlichen Körpers zur lebenden Skulptur. Das primäre Ziel ist es, die ästhetischen Grenzen zwischen dem alltäglichen Tragen von Kleidung und ihrer künstlerischen Verwendung auf der Bühne zu analysieren.
2. Kleidung in Bewegung
Eine Kleidung verlangt nach Bewegung, danach angezogen zu werden. Durch eine Modenschau wird der Inhalt den eine Kleidung transportieren soll verdeutlicht.
Durch das Kleidungsstück zieht eine Person auch ihre Identität an, ihr Geschlecht, die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und sozialen Klasse. Das was man am Körper trägt ist Ausdruck eines sozialen Raumes in dem wir uns bewegen und der Raum wird gleichzeitig von den Menschen erzeugt. Kleidung kann Status, Differenz und Distanz schaffen.
Die eindeutige Identifizierung einer Person passiert jedoch erst durch deren Bewegung.
In der Performance wird modische Kleidung kaum mehr verwendet, da es zu kostümiert wirkt. Man versucht Hüllen zu nehmen die funktional und neutral hinter den Körpern zurücktreten oder mit kritischer Distanzierung in der Performance als Objekt verwendet werden und dieses bleiben.
Man kann durch Kleidung dem Gegenüber eine Illusion von einer Person zeigen.
1. Überblick: Diese Einleitung skizziert die historische Entwicklung des Tanzes und des Kostümbildes, von den Grundlagen des modernen Tanzes bis hin zu zeitgenössischen Ansätzen.
2. Kleidung in Bewegung: Das Kapitel analysiert die Funktion von Kleidung als Identitätsmarker und deren Bedeutung im postdramatischen Theater sowie in spartenübergreifenden künstlerischen Projekten.
3. Mensch- Objekt eine lebende Skulptur: Hier wird die philosophische und ästhetische Verwandlung des Tänzers in eine skulpturale Form untersucht, die sich von den Idealen der klassischen Moderne löst.
4. Übersicht über die Entwicklung des Bühnentanzes, anhand nahmhafter Tänzer/innen: Eine detaillierte Betrachtung maßgeblicher Choreografen, deren Arbeit die tänzerische Bewegung und den Einsatz von Kostümen maßgeblich beeinflusst hat.
5. Alltägliches in zeitgenössischen Tanzaufführungen: Dieses Kapitel widmet sich der Integration alltäglicher Handlungen und normaler Kleidung in den choreografischen Kontext, etwa durch Jerome Bel.
6. Eigene Arbeit: Die Autorin reflektiert ihren eigenen kreativen Prozess, bei dem sie Alltagskleidung als zentrales Gestaltungsmittel für ein Tanzprojekt mit Studierenden der Anton Bruckner Universität einsetzt.
Zeitgenössischer Tanz, Kostümbild, Performance, Alltagskleidung, Choreografie, Körperlichkeit, Postdramatisches Theater, Skulptur, Identität, Bewegung, Tanztheater, Mode, Transformation, Merce Cunningham, Pina Bausch.
Die Arbeit untersucht, wie zeitgenössische Tanzperformances Alltagskleidung und alltägliche Bewegungen nutzen, um neue ästhetische Ausdrucksformen und Identitätskonzepte zu schaffen.
Zentrale Themen sind die Rolle des Kostüms als Objekt, die Verbindung von Mode und Tanz, sowie die choreografische Transformation des Körpers in eine lebende Skulptur.
Ziel ist es, die Verschiebung der Rolle des Kostüms von der bloßen Ausstattung hin zur aktiven Teilnahme an der tänzerischen Bewegung zu hinterfragen und praktisch zu reflektieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Tanzgeschichte und -theorie sowie eine praxisorientierte Analyse eigener choreografischer Erfahrungen.
Der Hauptteil analysiert die Arbeiten renommierter Choreografen sowie die theoretische Verankerung des "postdramatischen Körpers" und die Funktion von Kleidung im Raum.
Begriffe wie "postmoderner Tanz", "Alltäglichkeit", "Entkleidung", "Skulpturalität" und "Transformation" stehen im Zentrum der Untersuchung.
Im Gegensatz zu klassischen Kostümen, die eine Figur definieren, zielt Alltagskleidung in der Performance oft darauf ab, die Grenze zwischen Bühnen- und Lebenswelt zu verwischen.
Die Autorin entwickelte ein Kostümkonzept für eine Abschlussperformance an der Anton Bruckner Universität und reflektiert diesen Entstehungsprozess im letzten Kapitel der Arbeit.
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