Bachelorarbeit, 2015
101 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Ausgangslage
1.2 Forschungsstand
1.3 Zielsetzungen der empirischen Untersuchung
1.4 Forschungsleitende Fragen
1.5 Methoden
2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Theoretische Grundlagen des Social Media Marketings
2.1.1 Begriffsabgrenzungen
2.1.1.1 Marketing
2.1.1.2 Online-Marketing
2.1.1.3 Social Media
2.1.2 Definition des Social Media Marketings
2.1.3 Ziele des Social Media Marketings
2.1.4 Erfolgsfaktoren des Social Media Marketings
2.1.4.1 Erfolgsfaktoren nach Trusheim (2012)
2.1.5 Die wichtigsten Kanäle
2.1.5.1 Soziale Netzwerke
2.1.5.2 Foto- und Videoplattformen
2.1.5.3 Weblogs
2.2 Theoretische Aspekte des Profifußballs in Deutschland
2.2.1 Definition und Entwicklung des Profifußballs
2.2.2 Besonderheiten des Profifußballs
2.2.3 Formen der Vermarktung im Profifußball
2.2.4 Social Media Marketing im Profifußball
2.2.5 2.2.4.1 1. Bundesliga
2.2.4.2 2. Bundesliga
2.2.4.3 3. Bundesliga
3. Empirische Untersuchung
3.1 Quantitative Erhebung
3.1.1 Ausgangslage der quantitativen Erhebung
3.1.2 Auswahl der zentralen Forschungshypothesen
3.1.3 Auswahl der Forschungsvariablen
3.1.4 Forschungsmethodik
3.1.5 Wichtigste Ergebnisse der quantitativen Erhebung
3.1.6 Hypothesenüberprüfung
3.1.6.1 Größen-Hypothese [H1]
3.1.6.2 Interaktions-Hypothese [H2]
3.1.6.3 Aktualitäts-Hypothese [H3]
3.1.6.4 Multimedialitäts-Hypothese [H4]
3.2 Qualitative Erhebung
3.2.1 Forschungsmethodik
3.2.2 Auswahl der Experten
3.2.3 Durchführung der Befragung
3.2.4 Wichtigste Ergebnisse der qualitativen Erhebung
3.3 Implikationen für die Praxis
4. Fazit
4.1 Überprüfungen der Zielsetzungen der empirischen Untersuchung
4.2 Beantwortungen der Forschungsfragen der empirischen Untersuchung
Die vorliegende Arbeit untersucht die ligaspezifischen Unterschiede der Erfolgsfaktoren des Social Media Marketings im deutschen Profifußball (1., 2. und 3. Bundesliga). Ziel ist es, durch eine Kombination aus quantitativer Datenanalyse von Facebook-Fanpages und qualitativen Experteninterviews die Professionalisierung des Social Media Marketings im Spitzensport zu fördern und praxisnahe Handlungsempfehlungen für Vereine zu formulieren.
2.1.4.1 Erfolgsfaktoren nach Trusheim (2012)
Facebook ist das meistgenutzte soziale Netzwerk mit inzwischen über 1,42 Milliarden Mitgliedern und gehört immer mehr zu einem Teil des alltäglichen Lebens der Menschen. In diesem Zusammenhang kann man von einem Lock-in Effekt sprechen, also von der Entwicklung einer eigenen parallelen Facebook-Welt im World Wide Web. Darüber hinaus entdecken mehr und mehr Unternehmen die Möglichkeiten und Chancen der sozialen Netzwerke, um sich zu präsentieren, Meinungsäußerungen zu beobachten und mit Kunden und Mitarbeitern persönlich Kontakt aufzunehmen. Des Öfteren wird dabei zuerst eine Facebook-Fanpage erstellt, bei der die Fananzahl im Vergleich mit einer Gruppe nicht beschränkt ist. Im Allgemeinen stellt eine Fanpage eine Online-Markengemeinschaft in einem sozialen Netzwerk dar. Sobald ein Facebook-Nutzer auf den „Gefällt mir-Button“ der ausgewählten Fanpage klickt, wird er zum Fan dieser Seite und hat die Möglichkeit andere Nutzer auf die Seite einzuladen oder Freunde mit gleichen Interessen zu finden. Darüber hinaus kann er eigene Inhalte posten oder auf gepostete Inhalte von seitens des Unternehmens oder anderen Fans reagieren. In Bezug auf Posts des Unternehmens hat die Firma die Möglichkeit, innovative und interessante Inhalte sowie bestimmte Informationen mit den Fans zu teilen oder aber auch mit Kunden in direkten Kontakt zu treten (Borle/Dholakia/Singh 2010, S. 5).
Was bringt den User jedoch nun dazu, eine Fanpage zu nutzen und sich dort zu engagieren? Oder anders gefragt: Welches sind die Erfolgsfaktoren von Facebook-Fanpages? Mit dieser Fragestellung hat sich Trusheim (2012) auseinandergesetzt und folgende Erfolgsfaktoren des Social Media Marketings aufgestellt:
Die Größe ist der erste Erfolgsfaktor, der sowohl in vorhandenen Studien als auch aus Erkenntnissen aus der Praxis hervorgeht. In diesem Zusammenhang erforschte Schwaiger (2000) in einer Studie über Kundenbindung in virtuellen Communities, genauso wie Rothaermela/Sugiyama (2001), die Größe der Community als Erfolgsfaktor. Auch Wasmuth/Kallowski (2002) und Hagel lll/Armstrong (1999) können dieses Resultat unterstützen, da sie ebenso die Netzeffekte als Erfolgsfaktoren nachweisen konnten.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Social Media Marketings im Sport und definiert die Zielsetzungen sowie die forschungsleitenden Fragen der Arbeit.
2. Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Social Media Marketings sowie die Besonderheiten und Vermarktungsformen des deutschen Profifußballs fundiert dargelegt.
3. Empirische Untersuchung: Dieses Hauptkapitel präsentiert die quantitative Datenerhebung sowie die qualitative Expertenbefragung zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, überprüft die Zielsetzungen und beantwortet die zentralen Forschungsfragen der Arbeit.
Social Media Marketing, Profifußball, Bundesliga, Erfolgsfaktoren, Fanbindung, Facebook, Online-Marketing, Sportvermarktung, Interaktionsrate, Fanpage, Kundenbindung, Digitalisierung, Empirische Analyse, Experteninterviews, Sportmanagement.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Social Media Marketing von Fußballvereinen in den drei höchsten deutschen Spielklassen und analysiert, welche Faktoren den Erfolg ihrer Facebook-Aktivitäten beeinflussen.
Die Arbeit verknüpft die betriebswirtschaftlichen Grundlagen des Social Media Marketings mit den spezifischen Rahmenbedingungen des deutschen Profifußballs, um Erfolgsfaktoren wie Reichweite, Interaktion und Aktualität zu bewerten.
Das Ziel ist die Identifizierung der Erfolgsfaktoren, die zur Professionalisierung des Social Media Marketings im Spitzensport beitragen, und das Aufzeigen ligaspezifischer Unterschiede.
Es handelt sich um eine Kombination aus einer quantitativen Analyse von Fanpage-Daten der Spielsaison 2013/14 und einer qualitativen Befragung von Experten aus dem Bereich Social Media und Sportmanagement.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Konzepte erarbeitet, gefolgt von einer detaillierten statistischen Auswertung von Facebook-Kennzahlen (wie Likes, Shares und Post-Frequenz) und einer anschließenden Interpretation durch Experteninterviews.
Zu den Kernbegriffen gehören Social Media Marketing, Profifußball, Bundesliga, Erfolgsfaktoren, Interaktionsrate und Fanbindung.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass sportlicher Erfolg grundsätzlich die Erfolgsfaktoren positiv beeinflusst, da er die Aufmerksamkeit erhöht und die Interaktionsrate der Fans steigert.
Die Unterschiede liegen primär in den wirtschaftlichen und personellen Ressourcen, über die die Vereine verfügen, wobei die 1. Bundesliga als Benchmark im Bereich Social Media Marketing fungiert.
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