Bachelorarbeit, 2017
52 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise / Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsklärungen
2.1 Kundenbeziehungsmanagement
2.2 Kundenbeziehungs-Lebenszyklus
2.3 Grundlagen der Kundenzufriedenheit
2.4 Vorteile der Kundenzufriedenheit für das Unternehmen
2.5 Theorien über Kundenzufriedenheit / Kundenunzufriedenheit
2.5.1 Herzberg Theorie
2.5.2 Kano-Modell
2.6 Kundenbindung
2.7 Kundenbindung durch vertriebliche Impulse
2.7.1 Empfehlungsmarketing
2.7.2 Cross-Selling
2.7.3 Up-Selling
3 Beschwerden und ihre Auswirkungen
3.1 Beschwerdebegriff und –arten
3.2 Konsequenzen aus der Kundenunzufriedenheit
3.3 Beschwerdemanagement
4 Verhaltensökonomische Grundlagen
4.1 Personelle Faktoren
4.2 Motivation und Anreizsysteme
4.3 Empowerment
4.4 Rekrutierungsphase von Mitarbeitern
5 Das Beschwerdemanagement im Unternehmen
5.1 Ziele und Aufgaben des Beschwerdemanagements
5.2 Gestaltung des Beschwerdemanagements
5.3 Direktes Beschwerdemanagement
5.3.1 Beschwerdestimulierung
5.3.2 Beschwerdeannahme
5.3.3 Beschwerdebearbeitung
5.3.4 Beschwerdereaktion
5.4 Indirektes Beschwerdemanagement
5.4.1 Beschwerdeauswertung
5.4.2 Beschwerdemanagement-Controlling
5.4.3 Beschwerdereport und -informationsnutzung
5.5 Beschwerdemanagement nach der Norm
6 Fazit und Ausblick
Diese Abschlussarbeit untersucht die Bedeutung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung im unternehmerischen Kontext und analysiert, wie ein professionelles Beschwerdemanagement als Instrument eingesetzt werden kann, um wirtschaftliche Erfolge zu sichern und Kundenbeziehungen langfristig zu festigen.
3.1 Beschwerdebegriff und –arten
Aufgrund der hohen Unterscheidungsgrade und Verständigungsvariationen bezüglich des Wortes „Beschwerde“ kommt es innerhalb des Unternehmens oder vom Kunden selbst oft zu Missverständnissen. Die Beschwerde ist für den Kunden eine Form der Äußerung einer gewissen Unzufriedenheit gegenüber dem Unternehmen. Die Absicht dieser Äußerung ist der Versuch, aus einer unangenehmen Situation eine positivere Situation zu kreieren.
Beispiel: Wenn ein Kunde dem Bäcker unwissentlich älteres Brot abgekauft hat, dieses Brot dann reklamiert und ein frisches Brot als Ausgleich erhält, so hat er aus einer unangenehmen Situation eine für ihn positivere Situation kreiert.
In den meisten Fällen erfährt das Unternehmen jedoch nichts von der Unzufriedenheit seines Kunden. Eine Großzahl der Betroffenen wägt vorher ab, ob sich der Aufwand lohnt und schätzt in vielen Fällen den Aufwand der Beschwerde höher ein, als deren Nutzen. Laut einer Statistik beschweren sich nur 5 % aller unzufriedenen Kunden. Die restlichen 95 % sind ebenfalls unzufrieden, berichten aber nur ihren Bekannten davon.
Würde ein Unternehmen seine Kunden aktiv auffordern, sich zu beschweren, würden dem zwar nicht alle unzufriedenen Kunden nachkommen, jedoch würde sich die Anzahl der Informationsträger deutlich erhöhen. Dadurch hätte der Unternehmer eine Vielzahl an Anmerkungen und Verbesserungsvorschlägen erhalten.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problemstellung, die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit vor und verdeutlicht die Relevanz der Kundenzufriedenheit.
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsklärungen: Es werden zentrale Konzepte wie Kundenbeziehungsmanagement, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung sowie spezifische Modelle wie das Kano-Modell erläutert.
3 Beschwerden und ihre Auswirkungen: Das Kapitel definiert den Beschwerdebegriff, analysiert die Konsequenzen von Kundenunzufriedenheit und führt in das Beschwerdemanagement ein.
4 Verhaltensökonomische Grundlagen: Hier werden personelle Faktoren, Mitarbeitermotivation und Empowerment sowie Anforderungen an das Personal im Beschwerdemanagement behandelt.
5 Das Beschwerdemanagement im Unternehmen: Dieses Kapitel durchleuchtet umfassend die Gestaltung sowie die direkten und indirekten Prozesse des Beschwerdemanagements.
6 Fazit und Ausblick: Der Autor fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und resümiert die Bedeutung des Beschwerdemanagements für den Unternehmenserfolg.
Beschwerdemanagement, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, CRM, Kundenloyalität, Kano-Modell, Beschwerdeannahme, Kundenbeziehung, Servicequalität, Personalfaktoren, Unternehmenserfolg, Beschwerdecontrolling, Empfehlungsmarketing, Cross-Selling, Up-Selling
Die Arbeit analysiert die Rolle des Beschwerdemanagements als strategisches Instrument, um Kundenzufriedenheit zu steigern und Kunden langfristig an ein Unternehmen zu binden.
Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Grundlagen der Kundenbeziehung, den Prozessen des Beschwerdemanagements (direkt und indirekt) sowie der Bedeutung von Mitarbeiterqualifikation und Motivation.
Es soll geklärt werden, wie bedeutsam Kundenzufriedenheit und -bindung für Unternehmen sind und welchen messbaren Nutzen die Implementierung eines professionellen Beschwerdemanagements bietet.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Aufarbeitung bestehender Theorien, Konzepte und Studien aus dem Bereich des Dienstleistungsmarketings und Kundenmanagements.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, die Auswirkungen von Beschwerden, die verhaltensökonomischen Voraussetzungen beim Personal sowie die operative Ausgestaltung der Beschwerdeprozesse im Unternehmen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kundenloyalität, Beschwerdestimulierung, Empowerment, Servicequalität und Unternehmenserfolg charakterisieren.
Der Erstkontakt fungiert als Schlüsselerlebnis; eine feinfühlige und professionelle Reaktion kann die Unzufriedenheit des Kunden direkt abbauen und eine drohende Kundenabwanderung verhindern.
Das direkte Beschwerdemanagement befasst sich mit der unmittelbaren Interaktion und Problemlösung beim Kunden, während das indirekte Management die systematische Auswertung, Analyse und das Controlling der Beschwerdedaten zur Prozessoptimierung umfasst.
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