Fachbuch, 2017
136 Seiten
Dieses Buch führt in die mathematischen Grundlagen der Lebensversicherung ein und erläutert die relevanten Aspekte des VAG (Versicherungsaufsichtsgesetz) ab 2016. Der Fokus liegt auf der Anwendung mathematischer Methoden zur Berechnung von Prämien, Deckungskapital und Deckungsrückstellungen.
Das erste Kapitel behandelt die Rechtfertigung der Lebensversicherung und beleuchtet den Begriff des Risikos, Versicherbare Risiken in der Lebensversicherung und die Deckung des Risikos durch Produktgestaltung. Es wird auch erklärt, wer Versicherungsmathematik betreibt und die Aufgaben des Versicherungsmathematikers erläutert.
Kapitel 2 befasst sich mit der Versicherungsmathematischen Funktion und ihren Aufgaben. Es werden die Rechnungsgrundlagen der Lebensversicherung, die Prämien und das Deckungskapital behandelt.
Kapitel 3 befasst sich mit dem Rechnungswesen in der Lebensversicherung. Es werden die Grundbegriffe des betrieblichen Rechnungswesens, die Gliederung der Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung erklärt.
Kapitel 4 behandelt Gewinn und Überschuss in der Lebensversicherung. Es werden die Gewinnentstehung, die Kontributionsgleichung und die Beitragszerlegung erläutert.
Kapitel 5 befasst sich mit der Solvenz und dem VAG ab 2016. Es werden das Ziel und der Aufbau der Solvenzübersicht, Spezialitäten und Zusatzanforderungen, der BSM und der ökonomische Szenariogenerator sowie ORSA behandelt.
Kapitel 6 behandelt besondere Themen in der Lebensversicherung, wie Preferred Life, Modellrechnung, Rendite, Auffüllungsbedarf der Deckungsrückstellung, Technische Änderung, Variable Annuities und Asset-Liability-Management.
Lebensversicherung, Versicherungsmathematik, VAG, Rechnungsgrundlagen, Prämien, Deckungskapital, Deckungsrückstellung, Solvenz, Gewinn, Überschuss, Risiko, Produktgestaltung, Aktuar, Rechnungswesen, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Bewertungsprinzipien, Kontributionsgleichung, Beitragszerlegung, Bewertungsreserven, Theorem von Cantelli, BSM, ökonomischer Szenariogenerator, ORSA, Preferred Life, Modellrechnung, Rendite, Auffüllungsbedarf, Technische Änderung, Variable Annuities, Asset-Liability-Management.
Die Mathematik dient dazu, den Preis für das „imaginäre Produkt“ Lebensversicherung mittels statistischer Methoden zu bestimmen, Prämien zu kalkulieren und Deckungsrückstellungen zu bilden.
Das Äquivalenzprinzip besagt, dass der Barwert der erwarteten künftigen Leistungen des Versicherers dem Barwert der erwarteten künftigen Beitragszahlungen der Versicherten entsprechen muss.
Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) ab 01.01.2016 implementiert neue Solvabilitätsregeln (Solvency II), die strengere Anforderungen an die Eigenmittel und das Risikomanagement (z. B. ORSA) stellen.
Der Aktuar ist für die dauerhafte Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge verantwortlich. Er prüft die Angemessenheit der Prämien und die korrekte Berechnung der Deckungsrückstellungen.
ALM koordiniert die Kapitalanlagen (Assets) mit den Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen (Liabilities), um Zinsänderungsrisiken und Liquiditätsengpässe zu vermeiden.
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