Masterarbeit, 2016
95 Seiten, Note: 1,7
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob die Genmanipulation am Embryo, also die Schaffung von sogenannten „Designer Babies“, ethisch vertretbar ist. Die Arbeit analysiert die biologischen und medizinischen Grundlagen der Genmanipulation sowie die ethischen und rechtlichen Aspekte des Themas.
Die Einleitung führt in die Thematik der Genmanipulation an Embryos ein und stellt die Relevanz des Themas dar. Kapitel 2 definiert den Begriff „Enhancement“ und beleuchtet die historische Verbindung zwischen Enhancement und Eugenik. Kapitel 3 erläutert die biologischen Grundlagen der Genmanipulation, insbesondere die Funktionsweise von Genen und die Möglichkeiten der Genmanipulation an Stammzellen. Kapitel 4 befasst sich mit den medizinischen Möglichkeiten des „Human Enhancement“ und deren ethischen Bewertung. Hier werden verschiedene Verfahren wie Pränataldiagnostik, Präimplantationsdiagnostik, Keimbahntherapie, Three-Parent Babies, CRISPR/Cas9 und Klonen vorgestellt und kritisch beleuchtet.
Die Arbeit fokussiert auf die Themenbereiche Genmanipulation, Designer Babies, Human Enhancement, Eugenik, Ethik, Recht, Gesellschaft, Autonomie, Identität, Diversität, Natürlichkeit und die wissenschaftlichen Fortschritte in der Biotechnologie.
Der Begriff bezeichnet Kinder, deren Erbgut mittels Gentechnik (z. B. CRISPR/Cas9) manipuliert wurde, um bestimmte gewünschte Eigenschaften wie Intelligenz oder Aussehen zu erzielen.
Therapie zielt auf die Heilung von Krankheiten ab, während Enhancement die Verbesserung menschlicher Fähigkeiten über das normale Maß hinaus anstrebt.
Diskutiert werden der Verlust von Autonomie und Natürlichkeit, soziale Ungerechtigkeit durch ungleichen Zugang zur Technik sowie die Gefahr einer neuen Eugenik.
In Deutschland regeln vor allem das Embryonenschutzgesetz und das Stammzellgesetz den Umgang mit Genmanipulation, wobei die Hürden deutlich höher liegen als etwa in Großbritannien.
Die Arbeit behandelt Pränataldiagnostik, Präimplantationsdiagnostik (PID), Keimbahntherapie, Klonen und das Verfahren der „Three-Parent Babies“.
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