Diplomarbeit, 2004
117 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG
1.1 Thematische Zielsetzung der Arbeit
2 EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK UND THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Funktionen der Personalwirtschaft
2.1.1 Personalentwicklung als Funktion der Personalwirtschaft
2.1.1.1 Definitionen der Personalentwicklung
2.1.1.2 Ziele der Personalentwicklung
2.1.2 Betriebliche Bildung im System der Personalentwicklung
2.1.2.1 Definition betriebliche Bildung und Einordnung der betrieblichen Bildung in das System der Personalentwicklung
2.1.2.2 Ziele und Zielgruppen der beruflichen Weiterbildung
2.1.2.3 Formen der beruflichen Weiterbildung
2.2 Controlling
2.2.1 Historische Entwicklung des Controllings und Begriffsklärung
2.2.2 Definition Controlling
2.2.2.1 Strategisches Controlling
2.2.2.2 Operatives Controlling
2.2.3 Controllingsystem
2.2.3.1 Controllingaufgaben
2.2.3.2 Controllinginstrumente
2.3 Personalcontrolling
2.3.1 Philosophie und Definition des Personalcontrollings
2.3.2 Personalcontrolling im System des Unternehmenscontrollings
2.4 Bildungscontrolling im System des Personalcontrollings
2.5 Bildungscontrolling aus der Sicht der Arbeitnehmerinnen bzw. der Arbeitnehmer
2.5.1 Definition Bildungscontrolling
2.5.2 Ziele des Bildungscontrollings
2.5.3 Aufgaben des Bildungscontrollings
2.5.4 Bildungscontrollingprozess
2.5.4.1 Prozess des Bildungscontrollings: Zielfindung
2.5.4.2 Prozess des Bildungscontrollings: Bildungsbedarfsanalyse
2.5.4.3 Prozess des Bildungscontrollings: Bildungsziele festlegen
2.5.4.4 Prozess des Bildungscontrollings: Bildungsmaßnahmenplanung
2.5.4.5 Prozess des Bildungscontrollings: Durchführungsphase
2.5.4.6 Prozess des Bildungscontrollings: Transfer
2.5.4.7 Prozess des Bildungscontrollings: Evaluation
2.5.5 Instrumente des Bildungscontrollings
2.5.5.1 Kostencontrolling
2.5.5.2 Wirtschaftlichkeits- bzw. Effizienzcontrolling
2.5.5.3 Erfolgs- bzw. Effektivitätscontrolling
2.5.6 Funktionen des Bildungscontrollings
2.5.6.1 Informationsfunktion des Bildungscontrollings
2.5.6.2 Koordinationsfunktion des Bildungscontrollings
2.5.6.3 Steuerungsfunktion des Bildungscontrollings
3 EINFLUSSFAKTOREN AUF DAS BILDUNGSCONTROLLING AUS DER ARBEITNEHMERBEZOGENEN BETRACHTUNGSWEISE
3.1 Leistungsverhalten, Motivation, Kenntnisse und Fertigkeiten von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern
3.1.1 Motivation von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern
3.1.2 Fertigkeiten und Kenntnisse von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern
3.2 Lernprozess, selbstgesteuertes Lernen, lebenslanges Lernen bei Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern
3.2.1 Lernprozess
3.2.2 Lebenslanges und selbstgesteuertes Lernen
3.3 Lernerfolg – personelle und situative Bestimmungsgründe
3.3.1 Personelle Bestimmungsgründe
3.3.2 Situative Bestimmungsgründe
4 INTENTIONEN VON ARBEITNEHMERINNEN BZW. VON ARBEITNEHMERN BEI WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN
4.1 Stichprobe der Erhebung
4.2 Erhebung und Auswertung der empirischen Daten
4.3 Qualitative und quantitative Auswertung der Antworten der Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmer
4.3.1 Allgemeiner Teil
4.3.1.1 Zusammenfassung: Teil I des Fragebogens
4.3.2 Fragen zu der Motivation an Bildungsmaßnahmen bzw. Weiterbildungsmaßnahmen teilzunehmen
4.3.2.1 Zusammenfassung: Teil II des Fragebogens
4.3.3 Spezielle Fragen zu den Bildungsmaßnahmen
4.3.3.1 Zusammenfassung: Teil III des Fragebogens
4.3.4 Fragen zur Bewertung von Bildungsmaßnahmen Weiterbildungsmaßnahmen (Evaluation)
4.3.4.1 Zusammenfassung: Teil IV des Fragebogens
4.3.5 Fragen zum Transfer / Umsetzung der Weiterbildungsmaßnahme
4.3.5.1 Zusammenfassung: Teil V des Fragebogens
4.4 Zusammenfassung der Forschungsergebnisse
4.4.1 Intentionen von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern bei der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen aus der Sicht des Bildungscontrollings
4.4.2 Welche Formen von Bildungsmaßnahmen werden durchgeführt und welche sind aus Sicht von Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeitnehmern die sinnvollsten? Welche Probleme existieren in diesem Umfeld?
4.4.3 In welcher Form und wann wird Evaluation bei Bildungsmaßnahmen durchgeführt? Welche Möglichkeiten der Verbesserung gibt es?
4.4.4 Wie und wann wird das in der Weiterbildungsmaßnahme Gelernte in der alltäglichen Arbeit umgesetzt? Finden bezüglich der Umsetzung Kontrollen der Zielerreichung statt?
5 FAZIT UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR EIN EFFEKTIVERES UND EFFIZIENTERES BILDUNGSCONTROLLING AUS SICHT DER ARBEITNEHMERINNEN BZW. DER ARBEITNEHMER
Das Hauptziel der Arbeit besteht darin, die bisher primär ökonomisch geprägte Betrachtungsweise des Bildungscontrollings um eine arbeitnehmerbezogene und pädagogische Perspektive zu erweitern. Die Arbeit untersucht die Intentionen von Arbeitnehmern bei Weiterbildungsmaßnahmen und beleuchtet Faktoren wie Motivation, Lernprozesse und Lernerfolg, um Handlungsempfehlungen für ein effektiveres Bildungscontrolling abzuleiten.
Definition Bildungscontrolling
Wie in Kapitel 2.4 erläutert, wird unter dem Begriff Bildungscontrolling eine Vielzahl von Pseudonymen verwendet und das Konzept des Bildungscontrollings ist ein relativ junger wissenschaftlicher Gegenstandsbereich. Diese Tatsache erklärt auch die Vielzahl von unterschiedlichen Definitionen des Begriffes. Die folgende Definition hat eine starke ökonomische Steuerung als Grundlage: „Bildungscontrolling ist ein ganzheitlich integratives Instrument der Unternehmensführung zur wissenschaftlich-systematischen Evaluierung des erreichten und/oder des erwarteten Bildungsnutzen in Relation zu den vorgegebenen Bildungszielen und den eingesetzten Ressourcen.“ Weiterhin ist „Bildungscontrolling ein integratives, qualitatives Steuerungs- und Evaluierungsinstrument aller Bildungsfunktionen im Funktionszyklus betrieblicher Bildungsarbeit.“ Während in dieser Definition nicht nur die starke ökonomische Orientierung zum Vorschein kommt, sondern die Bildung auch in Form von Bildungsnutzen und Bildungszielen in Erscheinung tritt, ist die folgende Definition eng am allgemeinen Controllinggedanken anzusiedeln: „[Bildungscontrolling ist] ein Managementinstrument, das die bewusste, systematische wie integrierte Planung (Soll) und Kontrolle (Soll-Ist-Vergleich) bildungswirtschaftlicher Tatbestände in messbaren – oder zumindest objektiv erfassbaren - Informationen umfasst und die Rückkopplung zwischen Kontrolle und Planung sicherstellen soll, wobei die Ergebnisse der Abweichungsanalyse zur Grundlage des Planungsmodells werden.“ Zusammenfassend ergeben sich die wichtigsten Definitionsmerkmale von Bildungscontrolling:
- Bildungscontrolling ist ein ganzheitliches Instrument der Unternehmensführung
- Erwarteter bzw. erreichter Bildungsnutzen, Bildungsziele und eingesetzte Ressourcen werden evaluiert
- Bildungscontrolling ist ein Steuerungs- und Evaluierungsinstrument aller Bildungsfunktionen
- Bildungscontrolling ist die Planung und Kontrolle bildungswirtschaftlicher Tatbestände
- die zentrale Funktion des Bildungscontrollings liegt in der Informationsbeschaffung
1 EINLEITUNG: Die Einleitung definiert das Thema Bildungscontrolling vor dem Hintergrund sich wandelnder wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und stellt die zentrale Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit vor.
2 EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK UND THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel verortet das Bildungscontrolling im Kontext der Personalwirtschaft, des allgemeinen Controllings und der Personalentwicklung und stellt theoretische Modelle vor.
3 EINFLUSSFAKTOREN AUF DAS BILDUNGSCONTROLLING AUS DER ARBEITNEHMERBEZOGENEN BETRACHTUNGSWEISE: Der Fokus liegt auf pädagogischen und arbeitnehmerzentrierten Einflussfaktoren, wie Motivation, Leistungsverhalten und lebenslangem Lernen, die für den Lernerfolg essenziell sind.
4 INTENTIONEN VON ARBEITNEHMERINNEN BZW. VON ARBEITNEHMERN BEI WEITERBILDUNGSMAßNAHMEN: Dieses Kapitel präsentiert die empirische Untersuchung in einer Gemeinde, analysiert die Daten zur Motivation, Durchführung und Evaluation von Weiterbildungen und fasst die Forschungsergebnisse zusammen.
5 FAZIT UND HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR EIN EFFEKTIVERES UND EFFIZIENTERES BILDUNGSCONTROLLING AUS SICHT DER ARBEITNEHMERINNEN BZW. DER ARBEITNEHMER: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und formuliert konkrete Empfehlungen für eine arbeitnehmergerechtere Gestaltung des Bildungscontrollings.
Bildungscontrolling, Personalentwicklung, Weiterbildung, Motivation, Lernerfolg, Evaluationsprozess, Personalwirtschaft, Arbeitnehmerintentionen, Bildungsmanagement, Lebenslanges Lernen, Unternehmenserfolg, Wissensmanagement, Selbstgesteuertes Lernen, Leistungsverhalten, Betriebliche Bildung.
Die Arbeit analysiert das Thema Bildungscontrolling aus einer spezifisch arbeitnehmerbezogenen Perspektive und untersucht, wie pädagogische Aspekte und die Intentionen der Mitarbeiter in den Controllingprozess integriert werden können.
Die zentralen Felder umfassen Personalwirtschaft, Personalentwicklung, die Grundlagen des Controllings, den Bildungscontrollingprozess sowie die psychologischen Faktoren (Motivation, Lernerfolg) bei Weiterbildungsmaßnahmen.
Das Ziel ist es, die arbeitnehmerbezogene Sichtweise auf das Bildungscontrolling aufzuzeigen, die Intentionen von Arbeitnehmern bei der Weiterbildung zu identifizieren und Handlungsempfehlungen für ein effektiveres Management zu entwickeln.
Der theoretische Teil basiert auf einer Literaturanalyse, während der empirische Teil eine quantitative Feldstudie in Form einer schriftlichen Befragung umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Bildungscontrollings und die praktische Auswertung einer empirischen Studie, die das Verhalten und die Bedürfnisse der Arbeitnehmer bei Weiterbildungen untersucht.
Die wichtigsten Begriffe sind Bildungscontrolling, Personalentwicklung, Motivation, Weiterbildung, Lernerfolg, Evaluation und Arbeitnehmerintentionen.
Die Motivation gilt als kritischer Faktor für den Erfolg von Weiterbildungsmaßnahmen; das Bildungscontrolling muss daher die Bedürfnisse der Arbeitnehmer verstehen, um Anreize richtig setzen zu können.
Die Befragten nannten insbesondere einen mangelnden Nutzen für die tägliche Arbeit sowie eine unzureichende Nachbereitung als größte Defizite bei bestehenden Weiterbildungsangeboten.
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