Bachelorarbeit, 2016
47 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Identität als Synthese zwischen den verschiedenen Facetten des Selbstkonzepts
2.1 Persönliche Identität
2.2 Soziale Identität
2.3 Sportidentität
3 Zusammenhang von Sport und Facetten des Selbstkonzepts
3.1 Selbstkonzept
3.2 Physisches Selbstkonzept
3.3 Selbstkonzept und sportliche Aktivität
3.4 Die empirische Forschungslage
4 Systematische Literaturrecherche
4.1 Auswertung der Suche im Katalog der UB
4.2 Auswertung der systematischen Datenbankrecherche
4.3 Überblick über die in der Arbeit ausgewerteten Studien
5 Wissenschaftliche Ergebnisse zum Potenzial des Einflusses von sportlicher Aktivität auf das physische Selbstkonzept von Heranwachsenden
5.1 Wirkungsrichtung von Sport auf das physische Selbstkonzept von Heranwachsenden
5.2 Effekte des Sports auf Facetten des physischen Selbstkonzepts
5.3 Ansatz zur Förderung des physischen Selbstkonzepts
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zum Einfluss sportlicher Aktivität auf das physische Selbstkonzept von Heranwachsenden systematisch aufzuarbeiten und kritisch zu beleuchten. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern Sport zur Stärkung des physischen Selbstbildes beitragen kann und welche methodischen Herausforderungen sich bei der empirischen Untersuchung dieses Zusammenhangs ergeben.
3.1 SELBSTKONZEPT
Begriffe wie „Selbst“ und welche die damit gebildet werden wie „Selbstkonzept“ und „Selbstwert“ sind Bestandteil des psychologischen Grundwortschatzes. Vertreter anderer Wissenschaften benutzen bevorzugt den verwandten Begriff „Identität“. Die Entwicklung eines positiven Selbstkonzepts wird in der heutigen Zeit als wichtiges und erstrebenswertes Erziehungsziel herausgestellt. Die Wichtigkeit wird unterstrichen dadurch, dass das Selbstkonzept explizit in den Lehrplänen für den Sportunterricht genannt und berücksichtigt wurde. Die sozial- und entwicklungspsychologische ausgerichtete Forschung schreibt dem Selbstkonzept eine zentrale Rolle bei der Erklärung von Verhalten und Erleben zu (Wagner et al., 2006, S. 334). Der große Einfluss des Selbstkonzepts macht es sehr wichtig für die psychologische Forschung. Zwei Merkmale sind hierbei von besonderer Bedeutung. Zum einen beeinflusst das Selbstkonzept die Aufnahme eingehender Informationen, und zum anderen, kann das Selbstkonzept als aussagekräftiger Prädikator für menschliches Verhalten eingesetzt werden (Conzelmann Schmied & Valkanover, 2011, S. 38). Der Sportler beispielsweise, der sich sportliche Fähigkeiten und Fertigkeiten zutraut, ist wahrscheinlich sportlich aktiv. Veränderungen im Sportverhalten einer Person, wie beispielsweise eine Intensitätsveränderung bei der Ausübung einer sportlichen Betätigung, müsste Veränderungen im Selbstkonzept der Person nach sich ziehen (Wagner & Alfermann, 2006, S. 334f).
1 Einleitung: Hinführung zur Bedeutung des Körpers und der Identitätsentwicklung in der modernen Gesellschaft sowie Formulierung der Forschungsfrage zum Einfluss von Sport auf das physische Selbstkonzept.
2 Identität als Synthese zwischen den verschiedenen Facetten des Selbstkonzepts: Theoretische Herleitung zentraler Begriffe wie persönliche Identität, soziale Identität und Sportidentität als Grundlage für das Verständnis des Selbstkonzepts.
3 Zusammenhang von Sport und Facetten des Selbstkonzepts: Einordnung des Selbstkonzepts in die Sportpsychologie sowie Definition und Diskussion des physischen Selbstkonzepts und dessen Bedeutung im Jugendalter.
4 Systematische Literaturrecherche: Detaillierte Darstellung des Suchprozesses in Fachdatenbanken und Bibliotheken sowie Diskussion der methodischen Ansätze und Ergebnisse ausgewählter empirischer Studien.
5 Wissenschaftliche Ergebnisse zum Potenzial des Einflusses von sportlicher Aktivität auf das physische Selbstkonzept von Heranwachsenden: Synthese der Forschungsergebnisse zur Wirkungsrichtung von Sport, Analyse von Effekten auf Facetten des Selbstkonzepts und Vorstellung von Förderansätzen.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage, kritische Reflexion des Forschungsstandes und Ausblick auf die Bedeutung zukünftiger prozessorientierter Studien.
Selbstkonzept, physisches Selbstkonzept, Identität, Sportpsychologie, Heranwachsende, sportliche Aktivität, Körperbild, Selbstwertgefühl, empirische Studien, Literaturrecherche, Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, körperliche Leistungsfähigkeit, Sportidentität, Selbstwirksamkeit.
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sportlicher Betätigung und der Entwicklung des physischen Selbstkonzepts bei Kindern und Jugendlichen.
Die zentralen Felder umfassen Identitätstheorien, die Struktur des Selbstkonzepts, die Auswirkungen von Sport auf das körperliche Selbstbild sowie die kritische Auswertung empirischer sportpsychologischer Studien.
Ziel ist die systematische Aufarbeitung empirischer Befunde, um zu klären, in welcher Form sportliche Aktivität das physische Selbstkonzept von Heranwachsenden beeinflusst.
Die Autorin führte eine systematische Literaturrecherche in sportwissenschaftlichen und psychologischen Datenbanken durch, um den aktuellen Forschungsstand qualitativ auszuwerten und zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Identität und Selbstkonzept), eine umfassende Literaturanalyse und eine Zusammenführung der Ergebnisse bezüglich der Wirkungsweisen von Sport auf die Persönlichkeitsentwicklung.
Neben dem Kernbegriff "Selbstkonzept" stehen Begriffe wie Sportpsychologie, Identität, Heranwachsende und empirische Forschung im Mittelpunkt.
Das Modell dient als theoretischer Rahmen, um die hierarchische und multidimensionale Struktur des Selbstkonzepts zu erklären, auch wenn dessen vollständige empirische Bestätigung kritisch diskutiert wird.
Da das physische Selbstkonzept eng mit der Lebensqualität und der psychosozialen Gesundheit verknüpft ist, beeinflusst es die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben im Jugendalter maßgeblich.
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