Bachelorarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,5
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
2.1 Allgemeine Zielsetzung
2.2 Zielgruppe
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Präventionsgesetz und Leitfaden Prävention
3.1.1 Präventionsgesetz
3.1.2 Leitfaden Prävention
3.1.3 Präventionsbericht 2014
3.2 Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Rückenschmerzen und Prävention
3.2.1 Rückenschmerzen in Deutschland
3.2.2 Risikofaktoren für Rückenschmerzen
3.2.3 Studien zu bereits durchgeführten Rückenschulkonzepten
3.2.4 Das bio-psycho-soziale Schmerzkonzept
3.2.5 Teilnehmer der Präventionskurse
4 METHODIK
4.1 Grobplanung des Konzepts
4.2 Berechnung des Break-Even Point
5 ERGEBNISSE
5.1 Präventionskurs nach §20 SGB V
5.2 Break-Even Point
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines präventivorientierten Bewegungskonzeptes für einen Bewegungsanbieter unter Berücksichtigung der Richtlinien des §20 SGB V, um Rückenschmerzen vorzubeugen und gesundheitsfördernde Verhaltensweisen zu stärken. Es wird untersucht, wie ein solches Programm ökonomisch tragfähig gestaltet werden kann und wie durch gezielte Ansprache die Zielgruppe, insbesondere berufstätige Männer, erreicht werden kann.
3.2.1 Rückenschmerzen in Deutschland
Der Begriff „gesunder Rücken“ bzw. „Rückenschmerzen“ ist, besonders in den Industrieländern, ein weit verbreitetes Thema. Aus diesem Anlass veranlasste die Deutsche Sporthochschule mit dem Forschungs- und Präventionszentrum in Köln (FPZ) die größte „Deutsche Rückenstudie“ (Froböse, 2008). Hierfür wurden fast 60.000 Teilnehmer befragt um Informationen und Daten rund um das Thema Rückenleiden zu erhalten. Es wurden exakt 59.446 Personen befragt und die Daten im Anschluss ausgewertet und analysiert.
Die Studie ermittelte, dass Personen zwischen dem 40. und 49. Lebensjahr mit 28,5 Prozent am anfälligsten für Rückenschmerzen sind. Die Gruppe der 30 bis 39 Jährigen belegt mit 25,3 Prozent den zweiten Platz. Insgesamt treten 75 Prozent aller Rückenschmerzen in Deutschland bei den 30 bis 60 Jährigen auf.
Auch das Körpergewicht in Zusammenhang mit Rückenschmerzen wurde in der Studie betrachtet. 32,5 Prozent der Betroffenen weisen ein leichtes Übergewicht (BMI zwischen 25-30) auf, während 50 Prozent ein normales Verhältnis von Körpergewicht und Körpergröße haben. Ein deutlicher Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen und Übergewicht konnte nicht festgestellt werden. Dennoch zeigt die Studie, dass Übergewicht ein Faktor für Rückenschmerzen sein kann.
Des Weiteren wurde der Zusammenhang von Bewegung und Rückenschmerzen überprüft. Drei Viertel der Befragten (76,2 Prozent) sind körperlich inaktiv und machen kein aktives Rückentraining. Betrachtet man nun, dass 80 Prozent der Befragten in dem Zeitraum der Befragung Rückenschmerzen hatten, lässt sich ein Zusammenhang von Bewegungsmangel und Rückenschmerzen feststellen.
Der Trainingszustand des Rückens und seiner Strukturen ist also entscheidend für das Auftreten von Problemen.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Relevanz der Prävention von Rückenschmerzen und die Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung des SGB V.
2 ZIELSETZUNG: Definition der allgemeinen und kursspezifischen Ziele des geplanten Präventionsangebots für die definierte Zielgruppe.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Theoretische Grundlagen zu Präventionsgesetzen, Leitfäden und wissenschaftliche Daten zur Epidemiologie und den Risikofaktoren von Rückenschmerzen.
4 METHODIK: Darstellung der inhaltlichen und organisatorischen Planung des Kurses sowie die ökonomische Berechnung des Break-Even Point.
5 ERGEBNISSE: Zusammenfassung der konkreten Kursstruktur und Bestätigung der finanziellen Tragfähigkeit ab einer bestimmten Teilnehmerzahl.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Herausforderungen bei der Zielgruppenansprache und Optimierungspotenziale des Präventionskonzepts.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Fazit zur Notwendigkeit des Ausbaus von Präventionsmaßnahmen und zur Zielgruppenerreichbarkeit.
Prävention, Rückenschmerzen, SGB V, Leitfaden Prävention, Rückentraining, Gesundheitsförderung, Bewegungsanbieter, Break-Even Point, Zielgruppe, Männer, soziale Ungleichheit, körperliche Aktivität, Gesundheitswesen, Wirbelsäule, Primärprävention
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines präventivorientierten Rückentrainings für einen Sportanbieter, das den gesetzlichen Anforderungen des §20 SGB V entspricht.
Die zentralen Themen sind die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen der Primärprävention, die Epidemiologie von Rückenschmerzen und die praktische Konzeption sowie ökonomische Kalkulation eines Präventionskurses.
Das Ziel ist es, ein zertifizierbares Kurskonzept zu erstellen, das effektiv Rückenschmerzen vorbeugt, und dabei zu analysieren, ab wie vielen Teilnehmern das Angebot wirtschaftlich rentabel ist.
Die Arbeit nutzt eine umfassende Literaturanalyse zum aktuellen Kenntnisstand sowie eine strukturierte Konzeptplanung mit betriebswirtschaftlicher Break-Even-Berechnung.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zum Präventionsgesetz die konkreten Kursinhalte, die Zielgruppenanforderungen und die Berechnung der Kosten und Erlöse detailliert beschrieben.
Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören Prävention, Rückenschmerzen, §20 SGB V, Gesundheitsförderung und Break-Even-Analyse.
Die Begrenzung auf 15 Teilnehmer orientiert sich an den Vorgaben des Leitfadens Prävention, um eine qualifizierte Betreuung und Gruppendynamik zu gewährleisten.
Der Autor nennt Faktoren wie den Sozialstatus, das Alter und das gesundheitsbezogene Einstellungsverhalten als hemmende Faktoren, weshalb eine zielgruppengerechte Kommunikation essenziell ist.
Es dient als theoretisches Fundament, um zu verstehen, dass Rückenschmerzen nicht nur physisch, sondern auch durch psychische und soziale Einflüsse entstehen, was in die Kursinhalte (z.B. Stressbewältigung) einfließt.
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