Diplomarbeit, 2004
96 Seiten, Note: gut
Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch mit dem Präparat Mifegyne. Ziel ist es, die Wirkungsweise, Anwendung und die praktischen Erfahrungen mit Mifegyne zu beleuchten. Dabei werden die Geschichte der medikamentösen Schwangerschaftsabbruchmethode, die Rolle der Hormone und die ethischen und sozialpädagogischen Aspekte des Themas untersucht.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Relevanz des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs. Kapitel 2 beleuchtet die Empfängnis und Schwangerschaft, indem es auf den Eisprung, die Befruchtung, die Einnistung und die verschiedenen Phasen der Schwangerschaft eingeht. Kapitel 3 stellt die verschiedenen Methoden des Schwangerschaftsabbruchs vor, wobei der Schwerpunkt auf dem medikamentösen Schwangerschaftsabbruch mit Mifegyne liegt. Die Geschichte des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs wird in Kapitel 4 detailliert beschrieben, mit einem Fokus auf die Entwicklung von RU 486 und die verschiedenen Stadien seiner Einführung in verschiedenen Ländern. In Kapitel 5 wird die Wirkungsweise und Anwendung von Mifegyne näher untersucht, einschließlich der Rolle der Hormone, der Prostaglandine und der Anwendungsgebiete und Kontraindikationen. Kapitel 6 präsentiert praktische Erfahrungen mit Mifegyne in Frankreich, Österreich und Deutschland. Die psychischen Folgen eines Schwangerschaftsabbruchs werden ebenfalls beleuchtet. Kapitel 7 beschäftigt sich mit der Verantwortung und Selbstbestimmung der Frau im Kontext des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs. Schließlich beleuchtet Kapitel 8 die sozialpädagogischen Konsequenzen des medikamentösen Schwangerschaftsabbruchs für die Sexualpädagogik und die Schwangerschaftskonfliktberatung.
Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch, Mifegyne, RU 486, Antiprogesteron, Prostaglandine, Hormone, Schwangerschaft, Empfängnis, Sexualpädagogik, Schwangerschaftskonfliktberatung, Selbstbestimmung, Verantwortung, Frauenrechte, Reproduktionsmedizin.
Mifegyne (Wirkstoff Mifepriston) ist ein Antihormon, das die Wirkung von Progesteron blockiert und so einen medikamentösen Schwangerschaftsabbruch einleitet.
Mifegyne wird in der Regel für den Abbruch einer Frühschwangerschaft eingesetzt, wobei die gesetzlichen Fristen und medizinischen Voraussetzungen beachtet werden müssen.
Die Kombination sorgt dafür, dass sich der Muttermund öffnet und die Gebärmutter zusammenzieht, um die Fruchtanlage sicher auszustoßen.
Er wird oft als "schonender" empfunden, da keine Operation und meist keine Vollnarkose nötig sind, und ermöglicht der Frau ein höheres Maß an Selbstbestimmung.
Die Zulassung erfolgte 1999 nach einer intensiven Debatte. Ein Abbruch ist nur nach einer Pflichtberatung und unter ärztlicher Aufsicht zulässig.
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