Diplomarbeit, 2004
109 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. Fernsehnutzung und Sehdauer
1.2. Ziel und Abgrenzung des Themas
1.3. Aufbau der Arbeit
2. UNTERSUCHUNGSOBJEKT „INTERAKTIVES FERNSEHEN“ – EINE THEORETISCHE BESCHREIBUNG
2.1. Begriffliche Definitionen
2.1.1. Interaktivität
2.1.2. Interaktives Fernsehen
2.1.3. Konvergenz
2.1.4. Multimedia
2.1.5. Medien und Neue Medien
2.2. Rahmenbedingungen für das interaktive Fernsehen
2.2.1. Veränderte technische Rahmenbedingungen
2.2.2. Veränderte ökonomische Rahmenbedingungen
2.2.3. Veränderte medienrechtliche und politische Bedingungen
2.3. iTV – Technische Grundlagen
2.3.1. Derzeitige technische Gegebenheiten in Deutschland
2.3.1.1. Das TV-Kabel
2.3.1.2. Der Satellitenempfang
2.3.1.3. Der terrestrische Empfang
2.3.1.4. Online Bereich
2.3.1.5. Entwicklung der TV-Empfangsarten
2.3.2. Notwendige Standardisierungen
2.3.2.1. Die internationalen Gremien
2.3.2.2. Das Europäische DVB-Projekt und DVB-MHP
2.3.3. Sendetechnik
2.3.3.1. Inhalteproduktion
2.3.3.2. Datenpakete und ihre Aufbereitung
2.3.3.3. Übertragungsstandards und Übertragungsverfahren
2.3.3.4. Digitale Medien zur Signalübertragung und deren Rückkanalfähigkeit
2.3.4. Empfängertechnik
2.3.4.1. Die Set-Top-Box
2.3.4.2. Digitale Ausgabemedien und Zusatzgeräte für interaktives Fernsehen
2.3.4.3. Betriebssystem und Middleware von OpenTV und der MHP-Standard
2.4. Konvergenzprozess zwischen Internet und Fernsehen
2.5. Zu erwartende Probleme der neuen Fernsehwelt
2.5.1. Schwierige Handhabung der Geräte
2.5.2. Definition der Zielgruppe
2.5.2.1. Die kritische Masse
2.5.2.2. Netzeffekte
2.5.2.3. Nutzen führt zu Markterfolg
2.5.3. Preisbildung und Zahlungsbereitschaft für iTV
2.5.3.1. Preisbildung auf Anbieterseite
2.5.3.2. Zahlungsbereitschaft auf Kundenseite
2.5.4. Sicherheit innerhalb des Systems
2.5.4.1. Sicheres Bezahlen
2.4.4.2. Jugendschutz
3. DIE ZUKUNFT DES FERNSEHENS
3.1. Anwendungsbereiche des interaktiven Fernsehens und Navigation innerhalb des Systems
3.1.1. Video-on-Demand und weitere on-Demand-Dienste
3.1.2. Home-Services am Beispiel Home-Shopping
3.1.3. E-Lerning
3.1.4. Kommunikationsdienste
3.1.5. Navigation innerhalb des iTV
3.2. iTV-Geschäftsmodelle und Zuschauerbindung durch Interaktivität
3.2.1. ZDF.Vision
3.2.2. RTL Television Interaktiv
3.2.3. Zuschauerbindung durch Interaktivität
3.3. Aktuelle Situation und Zukunft des interaktiven Fernsehens in Deutschland
3.3.1. Aktuelle Situation des iTV
3.3.2. Zukunftsprognose für das interaktive Fernsehen in Deutschland
4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT
Die Arbeit untersucht die aktuelle Situation und die zukünftigen Potenziale des interaktiven Fernsehens (iTV) in Deutschland, insbesondere unter dem Aspekt der Konvergenz von Fernsehen und Internet. Dabei wird analysiert, wie durch neue technische Standards und Geschäftsmodelle eine aktive Zuschauerbindung erreicht werden kann.
2.3.3.1. Inhalteproduktion
Das „Leben“ eines interaktiven TV-Programms beginnt, nachdem zunächst Inhalt und Anwendungen produziert wurden. Video und Software werden dabei auf herkömmliche Weise erstellt. Für letzteres wird üblicherweise eine Programmierung in Java bzw. HTML verwendet. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Programmierung mittels Java in allen Standards zum iTV enthalten ist. Ein Blick auf die folgende Abbildung zeigt schematisch den Ablauf der Programmierung:
Sind beiden Komponenten geschaffen, müssen diese vom sog. Kreativpersonal zusammengeführt werden. Innerhalb dieses Prozesses ist darauf zu achten, dass der Inhalt auf der STB des Anwenders auch verarbeitet werden kann, d. h. die STB die Form der Anwendung auch unterstützt. Aus diesem Grund sind umfangreiche Abstimmungen, auch mit den Geräteherstellern, unvermeidlich. Händler und Werbetreibende vermarkten schließlich das interaktive Fernsehprogramm an diejenigen, die den Inhalt über ihre Netze verbreiten. Dies können TV-Sender, Internetprovider, Kabelnetzbetreiber oder auch Händler für DVD- und VHS-Angebote sein.
1. EINLEITUNG: Einführung in das Thema interaktives Fernsehen, Darstellung der zunehmenden Sehdauer und Abgrenzung des Forschungsgegenstands.
2. UNTERSUCHUNGSOBJEKT „INTERAKTIVES FERNSEHEN“ – EINE THEORETISCHE BESCHREIBUNG: Detaillierte Definition grundlegender Begriffe sowie Analyse technischer, ökonomischer und rechtlicher Rahmenbedingungen für iTV.
3. DIE ZUKUNFT DES FERNSEHENS: Untersuchung konkreter Anwendungsbereiche, Analyse von Geschäftsmodellen der Sender sowie Ausblick auf die weitere Marktentwicklung in Deutschland.
4. ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und kritische Würdigung der Chancen und Risiken für das interaktive Fernsehen.
Interaktives Fernsehen, iTV, Konvergenz, Digitalisierung, MHP, Multimedia, Set-Top-Box, Rückkanal, Zuschauerbindung, T-Commerce, Video-on-Demand, Standardisierung, Breitbandkabel, Rundfunk
Die Diplomarbeit analysiert die Situation und Entwicklungsperspektiven des interaktiven Fernsehens in Deutschland im Kontext der Verschmelzung von traditionellen Fernsehmedien und internetbasierten Diensten.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig technische Voraussetzungen, wie Standards und Empfängertechnik, sowie ökonomische und rechtliche Aspekte, die für den Markterfolg von iTV entscheidend sind.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Technik sowie Anwendungsmöglichkeiten zu beleuchten und eine fundierte Einschätzung darüber zu geben, wie interaktiv das Fernseherlebnis der Zukunft sein kann.
Die Untersuchung basiert auf einer Literaturanalyse, dem Vergleich existierender technischer Standards sowie der Analyse von Geschäftsmodellen und Pilotprojekten führender Medienanbieter.
Der Hauptteil befasst sich detailliert mit der theoretischen Definition, den technischen Grundlagen (inkl. Übertragungsmedien und Empfangstechnik) sowie der Zukunftsfähigkeit und den Geschäftsmodellen des interaktiven Fernsehens.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie iTV, Konvergenz, MHP, digitale Übertragungstechnik, Zuschauerbindung und T-Commerce definieren.
Der Rückkanal ist eine essenzielle technische Voraussetzung, da ohne ihn keine individuelle Datenkommunikation zwischen Zuschauer und Sender stattfinden kann, was die Voraussetzung für echte Interaktivität darstellt.
Die Set-Top-Box fungiert als notwendiges Bindeglied zwischen digitalem Signal und analogem Fernsehgerät; sie steuert die Datenverarbeitung, Benutzerführung und die Kommunikation über den Rückkanal.
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