Bachelorarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 1,0
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Darstellung von Flucht und Migration im zeitgenössischen Kinder- und Jugendtheater. Sie untersucht anhand zweier Praxisbeispiele, wie diese Themen im Theater bearbeitet werden und welche Auswirkungen die Inszenierungen auf die Zuschauer haben.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Aktualität des Themas Flucht und Migration aufzeigt und die Relevanz der künstlerischen Auseinandersetzung mit dieser Thematik im Kinder- und Jugendtheater betont.
Der erste Teil der Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Kinder- und Jugendtheaters in Deutschland seit 1968. Dabei werden wichtige Spielformen und Theaterformen dieser Zeit vorgestellt und die Wurzeln des heutigen Freien Theaters beleuchtet.
Der zweite Teil der Arbeit widmet sich der Thematik von Interkulturalität und Migration im Kinder- und Jugendtheater. Es werden verschiedene Aspekte des Themas, wie die Gründe für Migration, die Situation von Flüchtlingen und die Herausforderungen der Integration, diskutiert.
Kapitel 5 und 6 analysieren die beiden Theaterprojekte "Herzrasen - Zeit der Wunde(r)" (Alarm Theater Bielefeld) und "SOS – For Human Rights" (Grips Theater Berlin). Die Analyse umfasst die Entstehungsgeschichte, die Intentionen der Theatermacher und die Wirkungen der Inszenierungen auf die Zuschauer.
Kapitel 7 vergleicht die beiden Theaterprojekte hinsichtlich ihrer Ziele und Wirkungsweisen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Flucht, Migration, Interkulturalität, Kinder- und Jugendtheater, Theaterpädagogik, Authentizität, Autobiografie, Integration und die beiden Theaterprojekte "SOS – For Human Rights" und "Herzrasen - Zeit der Wunde(r)".
Das Theater nutzt verschiedene Inszenierungsformen wie Authentizität und Autobiografie, um die Erlebnisse von Flüchtlingen darzustellen. Es dient als Spiegel der Gesellschaft, in dem Belange wie Integration und Diskriminierung diskutiert werden.
Es bietet ein enormes Potenzial zur Selbstdarstellung und zum Erleben eines Gemeinschaftsgefühls. Projekte helfen dabei, jungen Menschen ein Gefühl des Willkommenseins zu geben und sie in ihren Träumen zu unterstützen.
Die Arbeit analysiert zwei Projekte: "SOS – For Human Rights" vom Grips Theater Berlin und "Herzrasen – Zeit der Wunde(r)" vom Alarm Theater Bielefeld.
Seit 1968 gab es einen Aufbruch hin zu emanzipatorischen und neorealistischen Spielformen, die später in die moderne Theaterpädagogik und die Arbeit freier Theater mündeten.
Interkulturelles Theater befasst sich mit dem Austausch zwischen verschiedenen Kulturen und nutzt die darstellende Kunst, um Migrationsproblematiken und das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft zu thematisieren.
Durch autobiografische Ansätze können Betroffene ihre eigenen Geschichten erzählen, was die Inszenierung authentisch macht und den Zuschauern einen direkten emotionalen Zugang zum Thema Flucht ermöglicht.
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