Bachelorarbeit, 2016
43 Seiten, Note: 2.7
Jura - Europarecht, Völkerrecht, Internationales Privatrecht
Die Arbeit befasst sich mit dem Schengener Abkommen und seinen Folgevereinbarungen. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung des Schengen-Raums zu beleuchten, die wichtigsten Inhalte des Abkommens und seiner Folgevereinbarungen darzustellen und die Funktionsweise des Schengen-Systems zu erklären. Des Weiteren sollen die Herausforderungen und Probleme des Schengen-Raums im Kontext der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen aufgezeigt werden.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und gibt einen Überblick über den Aufbau. Kapitel II beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des Schengen-Raums, beginnend mit den ersten Anfängen und Überlegungen zur Freizügigkeit in Europa bis hin zum heutigen Stand. Kapitel III befasst sich mit den Mitgliedsstaaten des Schengen-Raums, einschließlich der Beitritte, Sonderstatus und Reformdebatten. Kapitel IV analysiert den Amsterdamer Vertrag und das Schengen-Protokoll. Kapitel V beschreibt das Schengen-System, inklusive des Schengener Durchführungsübereinkommens, des Schengener Grenzkodex und des Schengener Informationssystems. Abschließend befasst sich die Arbeit in Kapitel VI mit der temporären Wiedereinführung von Kontrollen im Schengen-Rahmen.
Schengen-Abkommen, Freizügigkeit, Schengen-Raum, Schengen-System, Schengener Informationssystem, Grenzkontrollen, innere Sicherheit, Europäische Union, Amsterdamer Vertrag, Folgevereinbarungen, Reformdebatte, Herausforderungen, Probleme.
Das Abkommen ermöglicht den Verzicht auf stationäre Grenzkontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden europäischen Staaten, um die Freizügigkeit von Personen zu fördern.
Um den Wegfall der Binnengrenzkontrollen auszugleichen, wurden Ausgleichsmaßnahmen wie das Schengener Informationssystem (SIS), eine verstärkte polizeiliche Zusammenarbeit und strengere Kontrollen an den Außengrenzen eingeführt.
Mitgliedstaaten können bei einer ernsthaften Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit (z. B. Großereignisse oder Krisensituationen) zeitlich befristet Grenzkontrollen reaktivieren.
Das Schengener Informationssystem der zweiten Generation ist eine hochmoderne Datenbank, die europäische Sicherheitsbehörden bei der Fahndung nach Personen und Sachen unterstützt.
Nein, es gibt Ausnahmen. Einige Länder wie Irland haben einen Sonderstatus, während Nicht-EU-Länder wie die Schweiz oder Norwegen Teil des Schengen-Raums sind.
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