Bachelorarbeit, 2014
65 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Semantic Web
2.1 Vom Web 1.0 zum Web 2.0
2.2 Problematik im Web
2.3 Das Semantic Web
2.4 Ziele des Semantic Web
2.5 Wichtigste Grundsätze des Semantic Web
2.6 Semantische Technologien
2.6.1 Semantic-Web-Architektur
2.6.2 Basistechnologien des Semantic Web
2.6.3 Wissensrepräsentation mittels Ontologie
2.6.4 Ontologie in RDF (Resource Description Framework) und RDFS (Resource Description Framework Schema)
2.6.5 Ontologie in OWL (Ontology Web Language)
2.7 Begriffshierarchie im Kontext von Wissensmanagement
3 Wissensmanagement
3.1 Begriffsbestimmung „Wissen“
3.2 Begriffsbestimmung „Wissensmanagement“
3.3 Bedeutung von Wissensmanagement
3.4 Wissensmanagement im Strategiekontext
3.5 Begriffshierarchie im Kontext von Wissensmanagement
3.6 Theoretische Ansätze und Modelle von Wissensmanagement
3.7 Netzwerkorientierter Ansatz im Wissensmanagement (Anwendungsbeispiel: vionto.com)
3.8 Ressourcenbasierter Ansatz im Wissensmanagement (Anwendungsbeispiel: PoolParty)
3.9 Prozessorientierter Ansatz im Wissensmanagement (Anwendungsbeispiel: PROCESSUS)
3.10 Interaktionsorientierter Ansatz im Wissensmanagement (Anwendungsbeispiel: ALEXANDRIA)
4 Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement
4.1 Potentiale von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den netzwerkorientierten Ansatz
4.2 Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf alle vier Ansätze von Wissensmanagement
4.3 Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den netzwerkorientierten Ansatz
4.4 Potentiale von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den ressourcenbasierten Ansatz
4.5 Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den ressourcenbasierten Ansatz
4.6 Potentiale von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den prozessorientierten Ansatz
4.7 Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den prozessorientierten Ansatz
4.8 Potentiale von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den interaktionsorientierten Ansatz
4.9 Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement basierend auf den interaktionsorientierten Ansatz
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorthesis zielt darauf ab, die Potentiale und Grenzen des Semantic Web für das Wissensmanagement in Unternehmen systematisch zu untersuchen und zu bewerten. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie semantische Technologien den Umgang mit der wertvollen Ressource Wissen effizienter gestalten können.
2.6.2 Basistechnologien des Semantic Web
Anhand der aktuellen Version der Semantic-Web-Architektur werden einzelne Bestandteile erläutert.
Die Semantic–Web-Architektur ist nach dem Bottom-Up-Prinzip zu lesen. Die einzelnen Technologien bauen aufeinander auf und dementsprechend sind diese abwärtskompatibel. Basierend auf untenliegenden Technologien funktionieren die höherliegenden Technologien.
URI wurde bereits im Kapitel 2.5 erwähnt.
Es handelt sich um eine Zeichenfolge, die in der Lage ist eine physikalische oder abstrakte Ressource eindeutig zu identifizieren. Unter dem Begriff „Ressource“ sind beispielsweise Dokumente, Bilder, Dateien und Internetadressen zu verstehen.
Es gibt zwei Untermengen von URI. Einerseits URL (Uniform Resource Locator) und anderseits URN (Uniform Resource Name).
Der erste kann die Ressource und den Ort eindeutig durch Zugriffsmechanismus wie beispielsweise HTTP (HyperText Transfer Protocol) oder FTP (File Transfer Protocol), im Web ermitteln. Der Inhalt, der an diesem Ort repräsentiert ist, kann sich stetig ändern, wobei der Ort identisch bleibt.
Der zweite vergibt jeder Ressource im Web einen eindeutigen und endgültigen Namen. Ein Buch kann beispielsweise durch eine ISBN (International Standard Book Number) eindeutig identifiziert werden.
URL kann geändert werden, wenn beispielsweise ein Dokument an einem anderen Ort abgespeichert wird, aber URN bleibt immer gleich.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Themas ein und skizziert das Ziel der Arbeit, die Potentiale und Grenzen des Semantic Web für das Wissensmanagement anhand der literarischen Methode zu untersuchen.
2 Semantic Web: Dieses Kapitel erläutert die technologische Entwicklung vom Web 1.0 zum Semantic Web, beschreibt die grundlegende Architektur und stellt die wesentlichen Basistechnologien vor.
3 Wissensmanagement: Hier werden zentrale Wissensbegriffe definiert, die strategische Bedeutung von Wissensmanagement hervorgehoben und verschiedene theoretische Ansätze anhand konkreter Anwendungsbeispiele erläutert.
4 Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement: Dieser Hauptteil verknüpft die theoretischen Grundlagen und analysiert detailliert die Möglichkeiten sowie die Herausforderungen des Einsatzes semantischer Technologien in vier spezifischen Wissensmanagement-Ansätzen.
5 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bietet auf Basis von Branchenreports einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Bedeutung der semantischen Suche.
Semantic Web, Wissensmanagement, Ontologie, RDF, Web 3.0, Wissensrepräsentation, Semantische Technologien, Wissensnetzwerk, XML, Wissensschaffung, Wissensumwandlung, Ressourcenbasierter Ansatz, Prozessorientierter Ansatz, Interaktionsorientierter Ansatz, Wissensidentifikation
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, inwiefern das Semantic Web als technologische Basis dazu beitragen kann, Wissensmanagementprozesse in Unternehmen zu optimieren.
Die zentralen Felder sind die technologischen Grundlagen des Semantic Web, die theoretischen Modelle des Wissensmanagements sowie deren praktische Zusammenführung in digitalen Unternehmensumgebungen.
Das Ziel ist die systematische Ausarbeitung der Potentiale und Grenzen von Semantic Web für das Wissensmanagement, um aufzuzeigen, wie Wissen effizienter erschlossen und verarbeitet werden kann.
Die Arbeit basiert auf der literarischen Methode, bei der existierende Fachliteratur analysiert und durch verschiedene Praxisbeispiele sowie theoretische Modelle ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der semantischen Basistechnologien und die detaillierte Untersuchung vier spezifischer Wissensmanagement-Ansätze: netzwerkorientiert, ressourcenbasiert, prozessorientiert und interaktionsorientiert.
Wesentliche Begriffe sind Semantic Web, Wissensmanagement, Ontologie, RDF sowie die verschiedenen theoretischen Ansätze der Wissensverarbeitung und Wissensumwandlung nach Nonaka und Takeuchi.
Explizites Wissen ist digital kodierbar und leicht übertragbar, während implizites Wissen an Personen gebunden ist, aus Erfahrungen besteht und somit deutlich schwieriger für den Computer zu extrahieren und zu strukturieren ist.
Der Mensch bleibt trotz semantischer Automatisierung zentral, da er für die Qualität der Wissensdaten, die Interpretation von Kontexten und die letztliche Anwendung des Wissens verantwortlich ist.
Ontologien ermöglichen es, Informationen in computerlesbarer Form zu strukturieren und in logische Relationen zu setzen, wodurch der Computer Begriffe nicht nur erkennt, sondern deren inhaltliche Bedeutung interpretieren kann.
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