Masterarbeit, 2016
59 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung
1.1 Hintergrund
1.2 Problemstellung und Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2 Grundlagen
2.1 Definition Startup
2.2 Lebenszyklus und Finanzierungsphasen eines Unternehmens
2.2.1 Struktur der Finanzierungsphasen im Unternehmenslebenszyklus
2.2.2 Early Stage
2.2.3 Expansion Stage
2.2.4 Bridge Stage
2.2.5 Later Stage
2.3 Formen und Modelle einer Neugründung
2.4 Klassische Finanzierungsquellen von Startups
2.4.1 Finanzierungsstruktur
2.4.2 Selbstfinanzierung und Bootstrapping
2.4.3 Venture Capital
2.4.4 Business Angels
2.4.5 Langfristige Bankkredite
2.4.6 Staatliche Gründungsfinanzierung
3 Crowdfunding
3.1 Definition
3.1.1 Crowdsourcing
3.1.2 Crowdfunding
3.2 Crowdfunding-Typen
3.2.1 Donation-based Crowdfunding
3.2.2 Reward-based Crowdfunding
3.2.3 Crowdlending
3.2.4 Crowdinvesting
3.3 Ablauf eines Startup-Crowdfunding
3.4 Analyse der Crowdfunding-Plattformen in Deutschland
3.4.1 Überblick des Crowdfunding-Marktes in Deutschland
3.4.2 Donation-based Crowdfunding-Plattformen
3.4.3 Reward-based Crowdfunding-Plattformen
3.4.4 Crowdlending-Plattformen
3.4.5 Crowdinvesting-Plattformen
3.5 Chancen und Risiken von Crowdfunding
3.5.1 Chancen von Crowdfunding
3.5.2 Risiken von Crowdfunding
4 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Masterthesis ist die Erarbeitung einer Entscheidungshilfe für Jungunternehmer, um die für ihr spezifisches Startup am besten geeignete Crowdfunding-Art als Alternative zur klassischen Finanzierung zu identifizieren.
3.2.2 Reward-based Crowdfunding
Reward-based Crowdfunding ist das, was viele Menschen eigentlich unter Crowdfunding verstehen. Besucht man die bekannten Plattformen wie Kickstarter oder Indiegogo, so ist Belohnungs-basiertes Crowdfunding die dort praktizierte Form. Die meisten Kampagnen auf diesen Seiten bitten die Crowd um "Spenden", damit ein spezifisches Projekt durchgeführt und abgeschlossen werden kann. Dafür erhalten die Kapitalgeber eine nicht monetäre Kompensation, die aus dem Abschluss des Projekts resultiert. Zum Beispiel bieten unabhängige Filmemacher eine DVD ihres Films, Comicautoren Kopien ihrer Comics und Videospieldesigner Kopien ihrer Spiele an. Es ist erwähnenswert, dass viele Kapitalgeber, die Belohnungs-basiertes Crowdfunding in Anspruch nehmen, oft kein solides Verständnis jenes Ansatzes haben und dadurch diese Form des Crowdfundings oft mit dem Pre-Selling-Modell verwechseln. Am Beispiel eines unabhängigen Filmemachers, welcher eine Kopie des Films als Belohnung hergibt, lässt sich das "reine" Belohnungs-basiertes Crowdfunding gut darstellen. Der Film ist noch gar nicht gedreht und nur eine Idee im Kopf des Filmemachers. Der Kapitalgeber finanziert die Produktion des Films mit, kauft jedoch keine Kopie davon. Das gesammelte Geld wird für Ausrüstung, Reisekosten, etc. verwendet. Die Fertigstellung des Films kann sich jedoch über längere Zeit hinziehen und der Inhalt währenddessen variieren. Dennoch erhält der Kapitalgeber am Ende eine Kopie der "Vision" des Filmemachers.
1 Einführung: Die Arbeit beleuchtet die Schwierigkeiten der Startup-Finanzierung und definiert das Ziel, Jungunternehmer bei der Wahl der passenden Crowdfunding-Alternative zu unterstützen.
2 Grundlagen: Es werden der Startup-Begriff, der Unternehmenslebenszyklus sowie klassische Finanzierungsquellen wie Bootstrapping, Venture Capital und Bankdarlehen theoretisch erörtert.
3 Crowdfunding: Dieser Hauptteil definiert Crowdfunding, differenziert die verschiedenen Typen, beschreibt den idealen Ablauf einer Kampagne und analysiert den deutschen Markt sowie Chancen und Risiken.
4 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert die Ergebnisse und bekräftigt die Eignung von Crowdfunding als wachsende Finanzierungsalternative für Startups.
Startup-Finanzierung, Crowdfunding, Crowdsourcing, Crowdlending, Crowdinvesting, Venture Capital, Business Angels, Bootstrapping, Seed-Phase, Expansionsphase, Finanzierungsmodelle, Startnext, Unternehmenslebenszyklus, Kapitalbeschaffung, Gründungsfinanzierung
Die Masterthesis befasst sich mit der Nutzung von Crowdfunding als alternative Finanzierungsmöglichkeit für Startups, da klassische Quellen oft mit hohen Hürden verbunden sind.
Zentrale Themen sind die Finanzierungsphasen von Unternehmen, ein Vergleich klassischer Finanzierungsquellen und eine detaillierte Analyse der verschiedenen Crowdfunding-Typen sowie deren Anbieter auf dem deutschen Markt.
Ziel ist es, Jungunternehmern eine Entscheidungshilfe an die Hand zu geben, mit der sie das passende Crowdfunding-Modell für ihr individuelles Startup-Vorhaben auswählen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Betrachtung der Finanzierungsmodelle, gefolgt von einer detaillierten Analyse des Crowdfunding-Marktes und der Darstellung praktischer Beispiele.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Startup-Finanzierung und die spezifische Analyse der Crowdfunding-Landschaft, inklusive Marktübersicht und einer Gegenüberstellung von Chancen und Risiken.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Startup-Finanzierung, Crowdinvesting, Crowdlending, Venture Capital und Unternehmenslebenszyklus charakterisieren.
Die Unterscheidung hilft dabei, zwischen rein spendenbasierten Modellen (engerer Sinn) und komplexeren, investitionsorientierten Finanzierungsformen wie Crowdlending oder Crowdinvesting (weiterer Sinn) klar abzugrenzen.
Beim Pre-Selling-Modell ist der Lieferzeitraum und die Qualität des Produkts im Vorhinein klar definiert, was es für Startups als eine Art Vorfinanzierung und Substitut für Bankkredite attraktiv macht.
Viele Plattformen setzen verstärkt auf das Modell der partiarischen Nachrangdarlehen, da diese nach aktueller Einstufung nicht unter die Prospektpflicht des Vermögensanlagengesetzes fallen, sofern bestimmte Schwellenwerte beachtet werden.
Eine intensive und proaktive Kommunikation ist entscheidend, um das Vertrauen der Crowd zu gewinnen, Investoren von der Anlage zu überzeugen und bei strategischen Änderungen Transparenz zu gewährleisten.
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