Diplomarbeit, 1995
114 Seiten, Note: 1,1
Diese Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung und Implementierung eines iterativen Bildrekonstruktionsverfahrens für die Computertomographie (CT). Ziel ist es, ein Verfahren zu entwickeln, das eine effiziente und präzise Rekonstruktion von CT-Bildern ermöglicht.
Die Einleitung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Computertomographie und ihre Bedeutung für verschiedene Bereiche. Kapitel 2 beschreibt die physikalischen und mathematischen Grundlagen der CT, sowie die Systemkomponenten und das Messverfahren. Es werden verschiedene Bildrekonstruktionsverfahren vorgestellt, darunter direkte Rückprojektion, gefilterte Rückprojektion, direkte Fourier-Rekonstruktion und algebraische Rekonstruktion. In Kapitel 3 wird das iterative Bildrekonstruktionsverfahren im Detail erläutert. Es werden die mathematischen Formulierungen, die Gewichtung der Matrixelemente und die Berechnung der Schwächungskoeffizientenänderung beschrieben. Kapitel 4 behandelt die Implementierung des Verfahrens in der Programmiersprache „C“ und die Beschreibung des Programms IBREK. Es werden die Funktionen des Programms, die Installation und die Bedienung erläutert. Kapitel 5 präsentiert erste Ergebnisse des entwickelten Verfahrens und die Variation der Rekonstruktions- und Aufnahmeparameter. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsarbeiten.
Computertomographie, Bildrekonstruktion, iteratives Verfahren, Programmiersprache „C“, HP-UX Workstation, CT-Bilder, Schwächungskoeffizienten, Matrixelemente, Algorithmen, Programmierung, Softwareentwicklung.
Es ist ein mathematischer Prozess, der durch wiederholte Korrekturschritte (Iterationen) aus Röntgendaten ein präzises Schichtbild berechnet, wobei auch Strahlprofile berücksichtigt werden können.
Iterative Verfahren können Bildrauschen reduzieren und Artefakte minimieren, erfordern jedoch deutlich mehr Rechenkapazität als die klassische gefilterte Rückprojektion.
Neben der Medizin (Tumorfrüherkennung) wird die CT auch in der zerstörungsfreien Materialprüfung und bei Verschleißmessungen in der Technik eingesetzt.
Ein Superpositionsbild (klassisches Röntgen) überlagert alle Strukturen, während ein Tomogramm eine scharfe, überlagerungsfreie Schicht darstellt.
Die Berücksichtigung von Strahlbreite und Intensitätsverlauf im Algorithmus führt zu einer realitätsnäheren Rekonstruktion und damit zu einer höheren Detailgenauigkeit des Bildes.
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