Masterarbeit, 2015
216 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Gesundheit in der Arbeitswelt
3.1.1 Definition Gesundheit
3.1.2 Gesundheitlicher Einfluss von Arbeit
3.2 Grundlagen des Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.2.1 Einordnung in der betrieblichen Gesundheitspolitik
3.2.2 Definition
3.2.3 Begriffliche Abgrenzung zur stufenweisen Wiedereingliederung
3.2.4 Entwicklungsgeschichte
3.2.5 BEM – ein vielseitiges Instrument
3.2.6 Rechtliche Grundlage
3.2.7 Datenschutz
3.2.8 Anwendungsbereiche
3.2.9 Ziele und Nutzen
3.2.10 Risiken
3.3 Beteiligte Akteure und deren Aufgaben
3.3.1 Arbeitgeber
3.3.2 Integrationsteam
3.3.3 Mitarbeiter als betroffene Person
3.3.4 Interessenvertretung
3.3.5 Schwerbehindertenvertretung
3.3.6 Betriebs- bzw. Werksarzt
3.3.7 Disability Manager
3.3.8 Rehabilitationsträger
3.3.9 Integrationsamt
3.4 Schritte zur Durchführung von BEM
3.5 Studie aktuelle Umsetzung von BEM in deutschen Unternehmen
3.5.1 Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagement
3.5.2 Studie Eingliederung von Mitarbeitern mit psychischen Erkrankungen
3.5.3 Fazit
3.5.4 Sinn und Zweck der Erhebung
4 METHODIK
4.1 Forschungsfragen
4.2 Beschreibung der Stichprobe
4.2.1 Rekrutierung der Stichprobe
4.2.2 Ort und Zeitpunkt der Befragung
4.3 Untersuchungsablauf
4.3.1 Experteninterview
4.3.2 Konzeption des Leitfadens
4.3.3 Durchführung der Interviews
4.3.4 Transkription
4.4 Ablaufmodell der Untersuchung
4.4.1 Festlegung des Materials
4.4.2 Analyse der Entstehungssituation
4.4.3 Formale Charakteristika des Materials
4.4.4 Richtung der Analyse
4.4.5 Theoriegeleitete Differenzierung der Fragestellung
4.4.6 Induktive Kategorienbildung
4.4.7 Anwendung der inhaltsanalytischen Gütekriterien
5 ERGEBNISSE
5.1 Allgemeines
5.2 Akteure und Aufgaben im BEM
5.3 Datenschutz
5.3.1 Speicherung BEM-Daten
5.3.2 Datenzugriff
5.4 Einbeziehung externer Stellen
5.5 Ablauf
5.5.1 Beginn BEM
5.5.2 Kontaktaufnahme
5.5.3 Erstgespräch
5.5.4 Maßnahmen
5.5.5 Beendigung von BEM
5.6 Evaluation
5.6.1 Dokumentation
5.6.2 Evaluationsprobleme
5.7 Grenzen von BEM
5.8 Vereinbarung
5.9 Möglichkeiten vor BEM
5.10 Probleme des BEM
5.11 Problemlösungen für BEM
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Akteure und Aufgaben im BEM
6.3 Datenschutz
6.4 Einbeziehung externer Stellen
6.5 Ablauf
6.5.1 Beginn BEM
6.5.2 Kontaktaufnahme
6.5.3 Erstgespräch
6.5.4 Maßnahmen
6.5.5 Beendigung von BEM
6.6 Evaluation
6.7 Grenzen von BEM
6.8 Vereinbarung
6.9 Möglichkeiten vor BEM
6.10 Probleme und Lösungsansätze im BEM
6.11 Leitfaden
6.11.1 Faktoren
6.11.2 Problemlösung
6.12 Methodenkritik
6.13 Ausblick
6.14 Grenzen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen Leitfaden für die Realisierung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) zu entwickeln, um Unternehmen bei der Umsetzung dieses präventiven Instruments zu unterstützen. Die Arbeit geht der Forschungsfrage nach, welche strukturellen und formalen Faktoren für eine erfolgreiche Einführung des BEM notwendig sind und ob sich standardisierte Maßnahmen definieren lassen.
5.10 Probleme des BEM
In diesem Themenbereich haben die Unternehmen A, B, D und E eine Aussage darüber getroffen. Das Unternehmen D nennt folgende Probleme, die auftreten können:
- Terminabsprache Erstgespräch
- Kompetenz für Möglichkeiten der Umschulung oder Weiterbildung fehlt
- geringes Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Mitarbeiter
- mangelndes Verständnis für den Nutzen
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Krankenstand in Deutschland und die Relevanz des Betrieblichen Eingliederungsmanagements als Instrument zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird das Ziel der Arbeit definiert, einen Leitfaden zur BEM-Einführung basierend auf Experteninterviews in Unternehmen zu entwickeln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel fasst den aktuellen theoretischen Wissensstand zu Gesundheit am Arbeitsplatz, den Grundlagen des BEM, Akteuren und dem Stand der BEM-Umsetzung in Deutschland zusammen.
4 METHODIK: Beschreibt das methodische Vorgehen, insbesondere das Experteninterview als qualitatives Erhebungsinstrument und die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse.
5 ERGEBNISSE: Präsentiert die gewonnenen Erkenntnisse aus den Interviews hinsichtlich Akteuren, Datenschutz, Ablauf, Evaluation und Problemen bei der Umsetzung von BEM.
6 DISKUSSION: Interpretiert die Ergebnisse, führt zur Erstellung des Leitfadens und reflektiert die Untersuchungsmethode sowie die Grenzen der Arbeit.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Bietet einen abschließenden Überblick über die Arbeit, die zentralen Ergebnisse und die Notwendigkeit einer individuellen Umsetzung von BEM in Unternehmen.
Betriebliches Eingliederungsmanagement, BEM, Gesundheitsmanagement, BGM, Arbeitsunfähigkeit, Rehabilitation, Prävention, Arbeitsplatzerhalt, Experteninterviews, Leitfaden, Datenschutz, Mitarbeitergesundheit, Personalmanagement, Wiedereingliederung, Unternehmenskultur
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines praktischen Leitfadens für die Einführung und Umsetzung des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) in Unternehmen.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Rollen der Akteure (Arbeitgeber, Betriebsrat, Betriebsarzt etc.), der Datenschutz, die Gestaltung des BEM-Ablaufs sowie die Evaluation des Erfolgs.
Das primäre Ziel ist es, aus den Erfahrungen von Experten in fünf deutschen Unternehmen formelle und operative Faktoren für ein erfolgreiches BEM abzuleiten.
Die Autorin verwendet eine qualitative Untersuchungsmethode durch Experteninterviews, deren Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse (nach Mayring) ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Theorieanalyse zum BEM sowie die empirische Auswertung der Experteninterviews, die den BEM-Prozess von der Kontaktaufnahme bis zur Evaluation beleuchten.
Die wichtigsten Begriffe sind BEM, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Gesundheitsmanagement, Prävention, Arbeitsplatzerhalt und Experteninterview.
Der Datenschutz wird als essenziell eingestuft, insbesondere im Hinblick auf die vertrauliche Behandlung sensibler Gesundheitsdaten der Mitarbeiter und die notwendige Trennung von BEM-Akten und Personalakten.
Die Experten heben hervor, dass standardisierte Maßnahmen oft nicht greifen, da die gesundheitlichen Probleme der Mitarbeiter individuell sehr unterschiedlich sind und ein "Maßnahmenkatalog von der Stange" meist nicht zum Erfolg führt.
Die Evaluation wird als komplex empfunden, da es schwierig ist, den Erfolg von BEM-Maßnahmen direkt von anderen Einflussfaktoren auf die Gesundheit und das Fehlzeitenverhalten zu isolieren.
Die Betriebsvereinbarung wird als wichtiges Instrument angesehen, um den Prozess strukturiert, transparent und verbindlich für alle Beteiligten zu gestalten.
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