Masterarbeit, 2015
78 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Theorie der elektrischen Maschinen
2.1 Magnetischer Kreis und Theorie der Reluktanzkraft
2.2 Finite Elemente Analyse
2.3 Arbeitsweise Elektrischer Maschinen
2.3.1 Drehfeld
2.3.2 Asynchronmaschine
2.3.3 Synchronmaschine
2.4 Reluktanzmaschine
2.4.1 Geschaltete Reluktanzmaschine
2.4.2 Synchron-Reluktanzmaschine
3 Drehmoment und Induktivität der Synchron-Reluktanzmaschine
3.1 Drehmomentbildung
3.2 Stranginduktivität
4 Simulation und Messung
4.1 Simulationsaufbau
4.1.1 Drehmomentsimulation in Abhängigkeit des Drehwinkels und des Strangstroms
4.1.2 Induktivitätssimulation in Abhängigkeit des Drehwinkels und des Strangstroms
4.2 Messaufbau
4.2.1 Messung und Messschaltung für das Drehmoment
4.2.2 Messung und Messschaltung für die Stranginduktivität
5 Auswertung
5.1 Drehmomentauswertung
5.2 Induktivitätsauswertung
6 Vergleich der Synchron-Reluktanzmaschine mit einem IE2 Motor gleicher Leistung
7 Diskussion und Fazit
7.1 Diskussion der Mess- und Simulationsergebnisse
7.2 Fazit zu den Mess- und Simulationsergebnissen
7.3 Diskussion zur Vergleichsbetrachtung
7.4 Fazit zur Vergleichsbetrachtung
7.5 Ausblick
8 Literaturverzeichnis
A Rotorgeometrie
B Iterative Berechnung
C Messtabelle für Abbildung 4.7
D Nutmaß
E Drehmoment- und Induktivitätsauswertung MATLAB
F BH-Kurve des Blechpaketes
G Drehmomentberechnung via MATLAB-Code
H Fehlerbetrachtung
H.1 Simulation
H.2 Messung
H.2.1 Drehmomentmessung
H.2.2 Induktivitätsmessung
I Messtabelle des Gleichstromwiderstandes
Die vorliegende Arbeit untersucht das Betriebsverhalten einer Synchron-Reluktanzmaschine (SRM) vom Typ M3AL 132 SME 4 der Firma ABB. Ziel ist es, durch theoretische Modellierung mittels Finite Elemente Analyse (FEA) sowie experimentelle Messungen am Versuchsstand die strom- und drehwinkelabhängigen Betriebskennlinien zu bestimmen und mit denen einer Asynchronmaschine gleicher Leistung zu vergleichen, um deren technisches Potenzial und Marktfähigkeit zu bewerten.
2.4 Reluktanzmaschine
Es gibt zwei verschiedene Arten von Reluktanzmaschinen: geschaltete Reluktanzmaschinen und Synchron-Reluktanzmaschinen. Die geschaltete Reluktanzmaschine findet häufig als Schritt- und die SRM als Pumpen und Lüftermotor Verwendung. Die SRM eignet sich gut für wenig schwankende Lastmomente.
Das Hauptmerkmal beider Maschinen ist der fehlende Magnetfelderzeuger im Rotor. Ähnlich wie in Abbildung 2.3 dargestellt, besteht der Rotor aus ferromagnetischem Material, zum Beispiel Dynamoblech. Der in Unterabschnitt 2.3.1 erwähnte magnetische Querdruck oder auch Maxwell-Zug ist für die Drehmomentbildung verantwortlich. Für die Ausrichtung des Rotor in Richtung des Vektorfeldes der Feldstärke, ist ein kleiner Luftspalt von Vorteil. Grundsätzlich ist für eine Drehmomentbildung eine möglichst große Reluktanzdifferenz von der d- zur q- Achse notwendig. Diese Differenz wird entweder durch einen variierenden Luftspalt (Abbildung 2.3) oder durch Flussbarrieren im Rotor (Abbildung 2.9) erzeugt [7].
1 Einleitung: Diese Einleitung beschreibt das Hauptaugenmerk auf die Untersuchung der Synchron-Reluktanzmaschine (SRM) M3AL 132 SME 4 und stellt den Versuchsaufbau sowie die methodische Herangehensweise vor.
2 Theorie der elektrischen Maschinen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Reluktanzkraft, die Finite Elemente Analyse (FEA) und die Funktionsweise von Asynchron- sowie Synchronmaschinen.
3 Drehmoment und Induktivität der Synchron-Reluktanzmaschine: Hier werden die analytischen Ansätze zur Drehmomentbildung und die Berechnung der Stranginduktivität für die SRM detailliert betrachtet.
4 Simulation und Messung: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Simulationsaufbau in FEMM sowie den experimentellen Versuchsstand zur Messung von Drehmoment und Induktivität.
5 Auswertung: Hier erfolgt die Auswertung und Diskussion der gewonnenen Daten aus Simulation und Messung unter Berücksichtigung von Sättigungseffekten und Geometrieeinflüssen.
6 Vergleich der Synchron-Reluktanzmaschine mit einem IE2 Motor gleicher Leistung: In diesem Kapitel werden die SRM und ein vergleichbarer Asynchronmotor gegenübergestellt, um Potenzial und Nachteile zu identifizieren.
7 Diskussion und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse, einer Diskussion der Vergleichsbetrachtung und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Synchron-Reluktanzmaschine, SRM, Asynchronmaschine, ASM, Drehmoment, Stranginduktivität, Finite Elemente Analyse, FEA, FEMM, magnetischer Kreis, Reluktanzkraft, Rotorgeometrie, Flussbarrieren, Teillastwirkungsgrad, Drehmomentwelligkeit
Die Arbeit untersucht theoretisch und experimentell das Betriebsverhalten einer Synchron-Reluktanzmaschine (SRM) der Firma ABB und vergleicht diese mit einer Asynchronmaschine gleicher Leistung.
Die zentralen Themen umfassen die Drehmomentcharakteristik, die Stranginduktivität, den Einfluss der Rotorgeometrie sowie die Sättigungseffekte im magnetischen Kreis der Maschine.
Das Ziel ist die Erstellung einer fundierten Datengrundlage zur SRM und die Bewertung, ob diese als industrieller Standard-Antrieb gegenüber der Asynchronmaschine konkurrenzfähig ist.
Es werden numerische Feldberechnungsmethoden (Finite Elemente Analyse) mittels der Software FEMM genutzt und durch direkte Messungen am Versuchsstand validiert.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen, die Simulations- und Messaufbauten sowie die detaillierte Auswertung der Drehmoment- und Induktivitätsdaten beschrieben.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Synchron-Reluktanzmaschine, Finite Elemente Analyse, Drehmomentwelligkeit und Teillastwirkungsgrad charakterisieren.
Das COMSOL-Modell dient dazu, eventuelle Abweichungen in den Berechnungsergebnissen zu identifizieren, die aus unterschiedlichen Vernetzungsalgorithmen oder Einstellungen der Simulationssoftware FEMM resultieren könnten.
Der Steg dient der mechanischen Stabilisierung, führt jedoch aus magnetischer Sicht zu einer unerwünschten Erhöhung der Stranginduktivität in der q-Achse, was die Drehmomentbildung nachteilig beeinflussen kann.
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