Bachelorarbeit, 2014
50 Seiten, Note: 1,0
1. Zielsetzung und Struktur der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen der Kommunikation
2.1 Die vier Seiten einer Nachricht von Schulz von Thun
2.2 Verbale und nonverbale Kommunikation
3. Die Kommunikativen Anforderungen des Situationstyp Verkaufsgespräch im Einzelhandel
3.1 Das Modell der Situationstypen nach Euler
3.2 Die kommunikativen Anforderungen an die Phasen des Verkaufsgesprächs im Einzelhandel
3.2.1 Eröffnungsphase
3.2.2 Informationsgewinnung
3.2.3 Angebotsphase
3.2.4 Kaufabschluss
4. Trainingskonzept
4.1 Auswahl von Lernzielen
4.2 Bedingungsanalyse
4.3 Verlaufsplanung und Erläuterung
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Konzeption einer Trainingseinheit für Einzelhandelskaufleute, um deren Kommunikationsfähigkeit gezielt bei der Einwandbehandlung im Verkaufsgespräch zu fördern. Die Arbeit untersucht hierzu theoretische Kommunikationsgrundlagen und analysiert spezifische Phasen des Verkaufsgesprächs, um daraus handlungsorientierte Lernziele und ein praktisches Trainingsmodell abzuleiten.
3.2.2 Informationsgewinnung
Wurde zu Beginn des Verkaufsgesprächs eine positive Beziehung hergestellt, dann soll als erster Schritt im Rahmen der Informationsgewinnung festgestellt werden, welche Kaufmotive und Bedarfe der Kunde haben kann. Die Bedarfsermittlung und das Kaufmotiv sind zentrale Elemente beim Verkaufsprozess. Es muss dem Verkäufer darum gehen, die Probleme, Wünsche und Motive des Gesprächspartners kennen zu lernen, um ihm ein Angebot zur Lösung seiner Probleme zu offerieren, das genau zu ihm passt (Weis, 2003, S. 195).
Unterbleibt die Bedarfsermittlung oder wird sie nur oberflächlich ausgeführt, tendieren Verkäufer dazu, wenig individuell zu beraten, sondern allgemeine Aussagen über die Ware zu treffen. Die Informationsgewinnung wird dann meist in die Phase der Warenvorlage eingeschoben, verläuft unstrukturiert und der Kaufabschluss wird unwahrscheinlicher (Prack, 2010, S. 60).
Wenn sich ein Kunde für eine Ware interessiert, dann hat er häufig mehrere Motive dafür, die einen unterschiedlichen Stellenwert für ihn einnehmen. Oftmals haben Kunden emotionale Kaufbedürfnisse (Neugier, Vertrauen, Geltungsbedürfnis, Nachahmung), geben allerdings rationale Kaufmotive (Preis, Qualität, Gesundheit) vor, weil sie nicht gerne zu geben, dass sie etwas zum Beispiel aus Neugier oder zum Ausprobieren kaufen. Diese emotionalen Motive herauszufinden, stellt eine besondere Herausforderung für den Verkäufer dar, denn sie werden meist nur durch eine Nebenbemerkung oder körpersprachlich kund getan (Kauenberg et al., 2007, S.75).
1. Zielsetzung und Struktur der Arbeit: Diese Einleitung erläutert den Aufbau der Arbeit in einen theoretischen Teil zur Kommunikation und einen praktischen Teil zur Trainingskonzeption.
2. Theoretische Grundlagen der Kommunikation: Es werden zentrale Modelle wie das Kommunikationsquadrat von Schulz von Thun sowie die Bedeutung verbaler und nonverbaler Signale dargelegt.
3. Die Kommunikativen Anforderungen des Situationstyp Verkaufsgespräch im Einzelhandel: Dieses Kapitel analysiert mittels Eulers Modell die Anforderungen an die einzelnen Phasen des Verkaufsgeschehens.
4. Trainingskonzept: Hier wird das entwickelte Training für die Berufsschule detailliert beschrieben, inklusive Lernzielen, Bedingungsanalyse und zeitlicher Verlaufsplanung.
5. Fazit: Das Fazit unterstreicht die Notwendigkeit von Verkäufertrainings zur Sicherung der Beratungsqualität im Wettbewerb mit dem Internet.
Verkaufsgespräch, Kommunikation, Einwandbehandlung, Einzelhandel, Kommunikationsquadrat, Bedarfsermittlung, Training, Berufsschule, nonverbale Kommunikation, Beratungskompetenz, Kundennutzen, Verkaufstechnik, Lernziele, Gesprächsführung, Einzelhandelskaufleute
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Trainingseinheit zur Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit von Einzelhandelskaufleuten, speziell im Bereich der Einwandbehandlung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikationstheorie, der Analyse von Verkaufssituationen im Einzelhandel und der methodischen Gestaltung berufsschulischer Trainingskonzepte.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Trainingsbausteins, der Verkäufern hilft, Kundenbedarfe besser zu erkennen und professionell auf Einwände zu reagieren.
Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse zu kommunikationspsychologischen und wirtschaftsdidaktischen Konzepten, um daraus ein strukturiertes, didaktisches Trainingsmodell abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Kommunikation, die detaillierte Analyse der Phasen des Verkaufsgesprächs und die konkrete Ausplanung einer Trainingseinheit.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Verkaufsgespräch, Einwandbehandlung, Kommunikationsquadrat, Beratungskompetenz und Verkaufstraining definiert.
Einwände sind laut der Arbeit keine Hindernisse, sondern Signale für offene Fragen des Kunden; eine professionelle Behandlung dieser Einwände ist daher entscheidend für den erfolgreichen Abschluss.
Bei der direkten Bedarfsermittlung stellt der Verkäufer offene Fragen, während bei der indirekten Methode ein Testangebot zur Beobachtung der Kundenreaktion genutzt wird.
Die Arbeit betont, dass ein Großteil der Kommunikation nonverbal erfolgt; die bewusste Steuerung von Mimik, Gestik und Körperhaltung ist daher für den Aufbau von Vertrauen essenziell.
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