Bachelorarbeit, 2015
69 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Die Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen der Objektivität in der Kriegsberichterstattung und analysiert, inwiefern Medien als dysfunktionale Intermediäre im Konfliktkontext fungieren können.
Die Einleitung führt in das Thema der Objektivität in der Kriegsberichterstattung ein und stellt den Forschungsgegenstand sowie die Struktur der Arbeit vor. Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung von Objektivität im Journalismus, erörtert verschiedene Auslegungsvarianten des Begriffs und präsentiert einen Katalog journalistischer Objektivitätskriterien. Kapitel 3 untersucht die Herausforderungen der Objektivität im Kontext von Kriegsberichterstattung, indem es Einschränkungen für objektive Berichterstattung und die Bedeutung der Objektivität als Zielmarke und professioneller Methode für Kriegsreporter beleuchtet. Kapitel 4 widmet sich dem Typus Kriegsberichterstatter, erörtert dessen Selbstverständnis sowie die Motive, die hinter diesem Beruf stehen. Kapitel 5 präsentiert die Methodik der qualitativen Inhaltsanalyse, die für die Untersuchung der Objektivitätskriterien in der Kriegsberichterstattung eingesetzt wird. Es werden die Untersuchungsergebnisse in Bezug auf Richtigkeit und Transparenz vorgestellt und diskutiert.
Die Arbeit befasst sich mit zentralen Begriffen wie Objektivität, Kriegsberichterstattung, Medien, Intermediäre, qualitative Inhaltsanalyse, Ethos, Selbstverständnis, Richtigkeit, Transparenz und Diskussion der Herausforderungen und Chancen für eine verantwortungsvolle Kriegsberichterstattung.
Durch technischen Fortschritt, enormen Zeitdruck (Beschleunigung) und ökonomische Interessen von Medienunternehmen droht die journalistische Sorgfalt und Objektivität verloren zu gehen.
Objektivität wird oft als professionelle Methode verstanden, die auf Kriterien wie Richtigkeit, Transparenz, Unparteilichkeit und Vollständigkeit basiert.
Kriegsreporter stehen vor der Herausforderung, neutral zu bleiben, während sie gleichzeitig mit Zensur, Propaganda, Lebensgefahr und emotionalen Extremsituationen konfrontiert sind.
Diese beiden Kriterien sind zentral: Informationen müssen faktisch korrekt sein (Richtigkeit), und die Quellen sowie die Umstände der Berichterstattung müssen offenliegen (Transparenz).
Wenn Medien ihre Funktion zur freien Meinungsbildung durch Qualitätsverlust vernachlässigen, werden sie zu „dysfunktionalen Intermediären“, die den Blick auf die Realität eher versperren als klären.
Motive reichen von einem starken beruflichen Ethos, über den Wunsch, Zeugnis abzulegen, bis hin zu persönlicher Abenteuerlust oder dem Streben nach beruflicher Anerkennung.
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