Masterarbeit, 2016
78 Seiten
1 Einleitung
1.1 Persönliches Interesse am Thema
1.2 Problemstellung
1.3 Forschungsfrage
2 Methodik
3 Konzepte
3.1 Kultur
3.1.1 Der Kulturbegriff
3.1.2 Funktionen der Kultur
3.1.3 Arten von Kulturen
3.2 Interkulturalität
3.2.1 Begriffsklärung: Interkulturalität
3.2.2 Interkulturelles Handeln
3.2.3 Interkulturelle Kompetenzen
3.2.4 Internationale kulturelle Zusammenarbeit
4 Peruanische Kultur
4.1 Allgemeiner Hintergrund zu Peru
4.1.1 Historischer Überblick der peruanischen Kultur
4.2 Peruanische Folklore
4.2.1 Musik und traditioneller Tanz
4.2.2 Musik und Tanz der Küstenregion
4.2.3 Musik und Tanz der Andenregion
4.2.4 Musik und Tanz des Regenwaldes
4.3 Verbindungen zwischen Peru und Österreich
4.3.1 Verbindende Elemente zwischen Peru und Österreich
4.3.2 Die peruanische Kultur in Wien
4.3.3 Organisationen zur Förderung der peruanischen Kultur in Wien
5 Forschungsergebnisse
5.1 Bereitschaft zu kultureller Interaktion in Wien
5.2 Die Förderung der peruanischen Folklore (Tanz und Musik) in Wien
6 Schlussfolgerungen
Die Forschungsarbeit untersucht, ob peruanische Folklore durch Musik und Tanz das Interesse der einheimischen Wiener Bevölkerung an der Kultur Perus wecken kann, um so einen kulturellen Brückenbau zu fördern.
4.2.2 Musik und Tanz der Küstenregion
Musik und Tanz der Küste sind stark von der afrikanischen Kultur aus der Sklavenzeit beeinflusst, und werden jedoch in den vergangenen Jahrzehnten durch die soziokulturellen, afroperuanischen Bewegungen ab 1970 wieder verstärkt wertgeschätzt. Die Kultur der peruanischen Küste mit eigener Identität entstand unter dem Einfluss der afrikanischen Kultur, die sich aus einer Vielzahl an Kulturen zusammensetzt und eine Synthese mit Elementen der indigenen und der spanischen Kultur einging. Sie wird auch als afroperuanisch Kultur (oder Cultura Criolla) bezeichnet. Die Ergebnisse dieser Verschmelzung finden wir in Musik und Tanz wie zum Beispiel im Vals, in der Polka, in der Marinera limeña, im Tondero, im Festejo, im Alcatraz, im Ingá und im Son de los Diablos. Beispiele für die Verschmelzung von Aspekten aller drei Kulturen sind der Danza de Pallas und Danza de Negritos in Ica.
Vom Charakter her handelt es sich bei den Tänzen um fröhliche und schnelle Tänze, welche oft die Liebe thematisieren und durch die Verschmelzung der Kulturen verschiedener Völker (besonders UreinwohnerInnen, SpanierInnen und AfrikanerInnen) im Laufe der Geschichte entstanden sind. Markante Trachten werden zu den Tänzen der Küste nur selten getragen, und bei den SängerInnen und Gruppen handelt es sich nicht um ausgebildete MusikerInnen sondern um begabte Menschen des Volkes.
1 Einleitung: Die Autorin legt ihr persönliches Interesse an der peruanischen Folklore dar und definiert die Problemstellung sowie die Forschungsfrage.
2 Methodik: Beschreibung des Forschungsansatzes, der Literaturrecherche und der kombinierten quantitativen sowie qualitativen Befragungen.
3 Konzepte: Theoretische Auseinandersetzung mit den Begriffen Kultur, Interkulturalität und deren Funktionen sowie Ausdrucksformen.
4 Peruanische Kultur: Detaillierte Darstellung der Geschichte, der geographischen Regionen und der verschiedenen Ausprägungen von Musik und Tanz in Peru.
5 Forschungsergebnisse: Auswertung der Befragungen in Wien und der Experteninterviews zur Wahrnehmung der peruanischen Folklore.
6 Schlussfolgerungen: Zusammenfassende Erkenntnisse und konkrete Verbesserungsvorschläge zur Förderung der peruanischen Folklore in Wien.
Peru, Kultur, Folklore, Tanz, Musik, Interkulturalität, Österreich, Wien, Globalisierung, Migration, Integration, Lateinamerika, Europa, Identität, Kulturaustausch.
Die Arbeit untersucht das Potenzial der peruanischen Folklore (Musik und Tanz), um als interkulturelle Verbindung zwischen Peru und Wien zu dienen.
Die Themen umfassen kulturelle und interkulturelle Konzepte, die peruanische Kulturgeschichte und die heutige Wahrnehmung peruanischer Folklore in Wien.
Das Ziel ist herauszufinden, ob durch peruanischen Tanz und Musik ein Interesse in der einheimischen Wiener Bevölkerung für die peruanische Kultur geweckt werden kann.
Es wurde eine Kombination aus Literaturrecherche, einer quantitativen Befragung der Wiener Bevölkerung sowie qualitativen Experteninterviews angewandt.
Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen der peruanischen Regionen, die Entwicklung von Musikstilen sowie die aktuelle Präsenz und Fördermöglichkeiten peruanischer Kultur in Wien.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Interkulturalität, peruanische Folklore, Integration, kultureller Brückenbau und Migrationskontexte.
Die Bekanntheit ist gering, das Angebot an Veranstaltungen beschränkt sich auf wenige private Initiativen, dennoch besteht ein großes Interesse seitens des Wiener Publikums.
Die Experteninterviews zeigen, dass die Botschaft in der Förderung noch aktiver werden müsste, da derzeit finanzielle und organisatorische Unterstützung oft fehlen.
Der Nationaltanz La Marinera wird als ein wesentliches Symbol der peruanischen Identität und als wichtiger Teil bei kulturellen Feiern hervorgehoben.
Die Arbeit liefert konkrete Verbesserungsvorschläge, wie die Koordination von Veranstaltungen und die Vernetzung zwischen Akteuren intensiviert werden können, um die kulturelle Interaktion zu stärken.
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