Bachelorarbeit, 2017
52 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Ziel der Arbeit
1.3. Begriff der Rechtsform
1.4. Begriff Steuern
2. Kriterien der Rechtsformwahl
2.1. Haftung
2.2. Vertretungsbefugnis
2.3. Geschäftsführungsbefugnis
2.4. Gewinn- und Verlustbeteiligung
2.5. Publizitätspflicht
2.6. Art und Umfang der Mitbestimmung
2.7. Rechtsformaufwand
2.8. Finanzierungsmöglichkeiten
2.9. Steuerbelastung
3. Unterschiedliche Rechtsformen
3.1. Einzelunternehmen
3.2. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
3.3. Kommanditgesellschaft (KG)
3.4. Offene Handelsgesellschaft (OHG)
3.5. Aktiengesellschaft (AG)
4. Weitere Rechtsformen
4.1. Öffentlich rechtliche Formen
4.1.1. Öffentlich rechtliche Form - ohne Rechtspersönlichkeit
4.1.2. Öffentlich rechtliche Form - mit Rechtspersönlichkeit
4.2. Übrige Personengesellschaften
4.2.1. Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
4.2.2. Stille Gesellschaft
4.3. Mischformen
4.3.1. GmbH & Still
4.3.2. GmbH & Co. KG
4.3.3. Doppelgesellschaft
4.4. Zusammenfassung aller Rechtsformen
5. Europäische Rechtsformen
5.1. Die europäische wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV)
5.2. Die Europäische Aktiengesellschaft – Societas Europaea (SE)
5.3. Die europäische Genossenschaft – Societas Cooperativa Europaea (SCE)
5.4. Der europäische Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ)
5.5. Die Einpersonengesellschaft - Socientas Unius Personae (SUP)
6. Steuerbelastungsvergleich Einzelunternehmen & GmbH
6.1. Die steuerliche Belastung der Einzelunternehmen
6.1.1. Gewerbesteuer
6.1.2. Einkommensteuer
6.1.3. Solidaritätszuschlag
6.2. Die steuerliche Belastung der GmbH
6.2.1. Gewerbesteuer
6.2.2. Körperschaftsteuer
6.2.3. Einkommensteuer
6.2.4. Solidaritätszuschlag
6.3. Vergleich der steuerlichen Belastungen
6.3.1. Die Berechnung der steuerlichen Belastungen der Einzelunternehmen
6.3.2. Die Berechnung der steuerlichen Belastungen der GmbH
6.4. Auswahl der steuergünstigsten Rechtsform
6.4.1. Analyse
7. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, einen umfassenden Überblick über die Rechtsformen in Deutschland und der Europäischen Union zu geben sowie die steuerlichen Auswirkungen bei der Gründung und dem Betrieb von Einzelunternehmen und der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) zu analysieren. Anhand eines konkreten Rechenbeispiels wird ein Steuerbelastungsvergleich durchgeführt, um die steuerlich vorteilhaftere Variante für einen Unternehmer zu ermitteln.
1.3. Begriff der Rechtsform
Rechtsform bedeutet, dass jeder Betrieb, der Güter bzw. Sach- und Dienstleistungen zu Verfügung stellt, aus mehreren am Wirtschaftsprozess beteiligten Individuen besteht. Genannt werden die drei Wichtigsten. Das wären als Erstes die Eigentümer, die das Kapital einbringen. Als Zweites die Manager, die den Betrieb im Sinne der Eigentümer leiten und als Drittes die Arbeitnehmer, welche das Gut bzw. eine Leistung erstellen. Diese Beziehung ist ein reines betriebsbezogenes Verhältnis, welches als „Innenverhältnis“ bezeichnet wird. Das Ziel eines Betriebes ist auf die Erlangung von anderen Werten (Geld, Rohstoffe, Informationen usw.) ausgerichtet. Hier entsteht ein Außenverhältnis, dieses wird auch als „Austauschbeziehung“ bezeichnet. Zur Regelung des Innen- und Außenverhältnisses hat der Staat bestimmte Betriebsformen vorgesehen, welche sich durch unterschiedliche Rechte und Verpflichtungen (z.B. Haftung, Bilanzführung, innere Struktur) in verschiedene Grundtypen einordnen lassen. [vgl. Sönke et al. 2005, S.39]
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Rechtsformwahl ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und definiert grundlegende Begriffe wie Rechtsform und Steuern.
2. Kriterien der Rechtsformwahl: Hier werden zentrale Auswahlkriterien wie Haftung, Vertretung, Publizitätspflicht und Steuerbelastung systematisch hergeleitet und beschrieben.
3. Unterschiedliche Rechtsformen: Dieser Teil gibt einen Überblick über verschiedene gängige Rechtsformen in Deutschland, darunter Einzelunternehmen, GmbH, KG, OHG und AG.
4. Weitere Rechtsformen: Hier werden öffentlich-rechtliche Formen, übrige Personengesellschaften sowie spezifische Mischformen detailliert betrachtet.
5. Europäische Rechtsformen: Es wird auf supranationale Gesellschaftsformen eingegangen, die den grenzüberschreitenden Geschäftsbetrieb innerhalb der EU erleichtern sollen.
6. Steuerbelastungsvergleich Einzelunternehmen & GmbH: Das Kernstück der Arbeit bildet die detaillierte steuerliche Analyse, die Berechnung der Belastungen für beide Rechtsformen und die anschließende analytische Auswahl der steuergünstigsten Variante.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und gibt auf Basis des durchgeführten Steuerbelastungsvergleichs eine klare Empfehlung für das gewählte Fallbeispiel.
Rechtsformwahl, Einzelunternehmen, GmbH, Steuerbelastung, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Unternehmensgründung, Haftung, Mitbestimmung, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Steuerrecht, Solidaritätszuschlag, Steueranrechnung
Die Arbeit behandelt die komplexe Entscheidung für eine geeignete Rechtsform bei einer Unternehmensgründung, wobei der steuerliche Aspekt als primäres Entscheidungskriterium im Mittelpunkt steht.
Die zentralen Themen sind die gesetzlichen Grundlagen verschiedener Rechtsformen in Deutschland und der EU sowie die detaillierte betriebswirtschaftliche Analyse der steuerlichen Belastung von Einzelunternehmen im Vergleich zur GmbH.
Das Ziel ist es, dem Leser einen Überblick über die Rechtsformen zu geben und durch einen fundierten Steuerbelastungsvergleich objektiv aufzuzeigen, welche Rechtsform – Einzelunternehmen oder GmbH – in einem konkreten Fall steuerlich günstiger ist.
Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung der Rechtsformen sowie eine quantitative Methode in Form eines detaillierten Rechenbeispiels zur vergleichenden Steuerbelastungsanalyse.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Auswahlkriterien und Rechtsformen sowie eine intensive steuerliche Berechnung der Gewerbe-, Körperschaft- und Einkommensteuer für die gewählten Unternehmensformen.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Rechtsformwahl, Steuerbelastungsvergleich, GmbH, Einzelunternehmen, Steuerrecht und Unternehmensgründung charakterisieren.
Die Unterscheidung ist für die steuerliche Differenzierung relevant, da sie bestimmt, ob das zur Verfügung gestellte Kapital steuerlich als Verbindlichkeit oder als Eigenkapital gewertet wird.
Für den beispielhaft untersuchten Fall ist das Einzelunternehmen steuerlich vorteilhafter, da es mit einer Differenz von 35.213,02 € gegenüber der GmbH kostengünstiger abschneidet.
Dies liegt vor allem an der Gewerbesteuerbelastung, da bei Einzelunternehmen ein Freibetrag von 24.500 € in Abzug gebracht werden kann, der bei einer GmbH nicht gewährt wird, sowie an der fehlenden Körperschaftsteuerpflicht.
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