Diplomarbeit, 2004
83 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Grundlagen des Mobile Computing
2.1 Abgrenzung
2.2 Historie
2.3 Überblick über Betriebssysteme
2.3.1 Palm OS
2.3.2 Microsoft Windows Mobile
2.3.3 Symbian OS
2.3.4 Linux
2.3.5 Sonstige Betriebssysteme
2.4 Marktanalyse
2.5 Geräteüberblick
3 Basistechnologien und Zubehör
3.1 GSM, GPRS und UMTS
3.2 Infrarot
3.3 Bluetooth
3.4 Wireless LAN
3.5 Global Positioning System
3.6 Erweiterungsslots
3.7 Weiteres Zubehör
4 Standardfunktionen der Betriebssysteme
4.1 Windows Mobile
4.1.1 PIM
4.1.2 Office-Anwendungen
4.1.3 Synchronisation
4.2 PALM OS und Symbian
4.2.1 PIM und Office
4.2.2 Synchronisation
4.3 Programmierung
4.4 Einsatzmöglichkeiten
5 Anwendung in der Betriebswirtschaft
5.1 Sicherheit
5.1.1 Daten auf dem Gerät
5.1.2 Sicherer Netzwerkzugriff
5.2 Außendienst
5.2.1 Entwicklung
5.2.2 Mobile Datenerfassung im Außendienst bei der Jela Schuh GmbH
5.2.3 Außendienstunterstützung bei der Brauerei Ottakringer
5.2.4 Auftragsverteilung und Materialversorgung bei der FIDUCIA AG
5.3 Healthcare
5.4 Logistik
5.5 Einsatzgrad
5.6 Pro und Kontra
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Potenziale und Anwendungsbereiche des Mobile Computing in betriebswirtschaftlichen Kontexten. Das Hauptziel ist es, aufzuzeigen, wie mobile Endgeräte und moderne Kommunikationstechnologien in verschiedenen Unternehmensbereichen wie Außendienst, Logistik und Healthcare effizient zur Prozessoptimierung eingesetzt werden können und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen.
3.1 GSM, GPRS und UMTS
Nachdem in Kapitel 2 ein Überblick über die verschiedenen Betriebssysteme vermittelt wurde, sollen nun die in den verschiedenen Geräten zum Einsatz kommenden Basistechnologien, erklärt werden. Wie im Geräteüberblick zu sehen, werden zunehmend verschiedene Kommunikationstechniken in die Modelle integriert. Betrachtet man die Grundfunktion eines PDAs, das mobile Arbeiten an jedem beliebigen Ort, ist dies auch zwingend notwendig. Um zeitaktuelle Daten auf den Geräten zu haben, braucht man den Zugriff von unterwegs auf das Internet bzw. auf das Intranet der Firma. Neben der Kommunikation per Sprache (Telefonfunktion) muss auch das Empfangen von Emails und die Synchronisation von relevanten Daten mit dem Firmenserver möglich sein. Ist kein Telefonmodul im PDA integriert, so kann man das Gerät mit einem Handy per Kabel, Infrarot oder Bluetooth koppeln und erhält somit auch die Möglichkeit der Datenkommunikation.
Seit 1992 findet die mobile Kommunikation nach dem GSM Mobilfunk-Standard statt. Die englische Abkürzung GSM steht für golbal system for mobile communicaton und wurde hauptsächlich für die Sprachübertragung entwickelt. GSM ist auch der Standard für die deutschen Mobilfunknetze und wird derzeit in über 200 Ländern genutzt. Nach Angaben der GSM Association telefonierten Anfang 2004 weltweit über 1 Milliarde Menschen nach diesem Standard. GSM basiert auf dem leitungsvermittelnden ISDN Standard, der aus dem Festnetz bekannt ist. Deshalb werden auch vermittlungstechnische Merkmale wie z.B. Konferenzschaltung unterstützt. GSM verwendet Frequenzen im 900- und 1800 MHz Bereich. Aufgrund der unterschiedlich genutzten Frequenzbänder ist darauf zu achten, dass diese auch vom jeweiligen PDA oder Handy unterstützt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Mobile Computing ein und stellt die Relevanz der Untersuchung des sinnvollen betriebswirtschaftlichen Einsatzes mobiler Geräte heraus.
2 Grundlagen des Mobile Computing: Dieses Kapitel definiert den Begriff Mobile Computing, beleuchtet die Historie der PDAs und gibt einen umfassenden Überblick über die derzeit relevanten Betriebssysteme und den aktuellen Markt.
3 Basistechnologien und Zubehör: Hier werden die für den mobilen Einsatz essenziellen Kommunikationstechnologien wie Mobilfunkstandards, WLAN, Bluetooth und GPS sowie notwendige Hardware-Erweiterungen erläutert.
4 Standardfunktionen der Betriebssysteme: Dieser Abschnitt behandelt die Kernfunktionalitäten von Betriebssystemen wie PIM-Anwendungen, Office-Funktionen und die Möglichkeiten der Datensynchronisation.
5 Anwendung in der Betriebswirtschaft: Das Hauptkapitel analysiert Sicherheitsfragen und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele den effektiven Einsatz in Außendienst, Healthcare und Logistik auf.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert künftige Trends hinsichtlich der Integration mobiler Lösungen in die IT-Infrastruktur von Unternehmen.
Mobile Computing, PDA, Betriebssystem, GSM, GPRS, UMTS, Bluetooth, Wireless LAN, Synchronisation, ActiveSync, Außendienst, Logistik, Healthcare, Datensicherheit, IT-Infrastruktur.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Bereich Mobile Computing und der Frage, wie mobile Endgeräte wie PDAs und Smartphones sinnvoll und effizient in betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse integriert werden können.
Die zentralen Themen sind technische Grundlagen der mobilen Kommunikation, Betriebssysteme, Sicherheitskonzepte für den mobilen Zugriff auf Firmendaten sowie konkrete Anwendungsbeispiele in der Praxis.
Das Ziel ist es, die Möglichkeiten und Potenziale des Mobile Computing in Unternehmen aufzuzeigen und Strategien zu beschreiben, wie Unternehmen durch den Einsatz dieser Technologien Geschäftsprozesse optimieren und Kosten einsparen können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Analyse des Marktes, der verwendeten Basistechnologien und einer Untersuchung realer Praxisbeispiele, um die Vor- und Nachteile sowie die Einsatzmöglichkeiten im betrieblichen Umfeld abzuleiten.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Anwendung in der Betriebswirtschaft. Dies umfasst detaillierte Sicherheitsbetrachtungen sowie die Analyse spezifischer Szenarien im Außendienst, in der Logistik und im Gesundheitswesen.
Wichtige Begriffe sind Mobile Computing, PDA, Betriebssysteme, Synchronisation, Datensicherheit, Außendienstunterstützung, Logistikprozesse und Integration in die IT-Infrastruktur.
Die Arbeit stellt verschiedene Sicherheitsansätze vor, darunter einfache Passwort- oder PIN-Schutzmechanismen, grafische Kennwortsysteme, biometrische Authentifizierung via Fingerabdruck sowie die Nutzung von VPN-Tunneln für den sicheren Zugriff auf Firmennetzwerke.
Die Synchronisation ist kritisch, um Daten zwischen mobilen Endgeräten und zentralen Unternehmensservern konsistent zu halten. Dies ermöglicht den mobilen Zugriff auf aktuelle PIM-Daten (Kontakte, Termine) und andere unternehmenskritische Informationen.
Durch die mobile Datenerfassung, den Echtzeitzugriff auf Warenwirtschaftssysteme und die Unterstützung durch Funktionen wie Barcode-Scanner können Außendienstmitarbeiter ihre Arbeit effizienter erledigen, Fehler reduzieren und die Kundenbetreuung verbessern.
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