Bachelorarbeit, 2016
48 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Aktualität und Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Crowdinvesting
2.2 Beteiligungsformen
2.3 Akteure eines Crowdinvestings
2.3.1 Kapitalsuchende (Unternehmen)
2.3.2 Kapitalgeber (Investoren)
2.3.3 Kapitalvermittler (Plattformbetreiber)
2.4 Crowdinvesting in Deutschland
2.5 Unterschiede zum klassischen Crowdfunding
3 Bewertung
3.1 Chancen und Vorteile
3.2 Risiken und Nachteile
3.3 Vergleich mit alternativen Kapitalanlageprodukten
3.4 Zielgruppe des Crowdinvestings
4 Empirische Analyse
4.1 Herangehensweise an die empirische Untersuchung
4.2 Auswertung der empirischen Analyse
5 Zusammenfassung und Ausblick
5.1 Reflexion der Vorgehensweise
5.2 Beantwortung der Forschungsfrage
5.3 Handlungsempfehlung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Eignung von Crowdinvesting als alternative Anlageklasse für private und professionelle Investoren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Niedrigzinspolitik wird analysiert, ob Crowdinvesting eine attraktive Renditechance bei vertretbarem Risiko bietet und ob das Modell zukunftsfähig ist.
2.1 Crowdinvesting
Crowdinvesting ist eine Finanzierungsform, die in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat und mittlerweile auch in Deutschland als ernstzunehmende Form für Finanzierungen von Startups oder Mittelständlern angesehen wird. Das Crowdinvesting hat seinen Ursprung in den USA. Durch die Plattformen „Kickstarter“ und „Indiegogo“ wurde der Durchbruch für Crowdfunding ermöglicht.
Hierbei handelt es sich um eine sogenannte Schwarmfinanzierung, bei der eine große Anzahl an verschiedenen Privatpersonen einen selbstgewählten Betrag in ein Projekt investiert, welches ohne finanzielle Unterstützung nicht ermöglicht werden könnte. Im Gegenzug erhalten Anleger beim Crowdinvesting Anteile am Startup bzw. am expandierenden Kleinunternehmen. Die Plattformen, auf denen dieser Austausch stattfindet, erhalten für ihre Leistung eine Provision auf das vermittelte Finanzierungsvolumen.
Erstmals wird für private Investoren der Zugang zu Risikobeteiligungen an Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen gewährt. Dadurch bekommt ein Anleger mit kleineren Investitionssummen eine Alternative zu traditionellen Anlagemöglichkeiten geboten. Gemeinsam mit Experten und vielen anderen Mikroinvestoren hat der Kleinanleger somit die Chance auf hohe Renditen durch Gründungs- und Wachstumsinvestments.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Aktualität und Relevanz des Crowdinvestings dar, leitet die Forschungsfrage ab und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden der Begriff Crowdinvesting, die Beteiligungsformen und die zentralen Akteure definiert sowie das Modell in Deutschland und gegenüber dem klassischen Crowdfunding abgegrenzt.
3 Bewertung: Dieses Kapitel bewertet die Chancen und Risiken des Modells, vergleicht es mit klassischen Anlagen und identifiziert die Zielgruppen des Crowdinvestings.
4 Empirische Analyse: In diesem Teil werden externe Studien ausgewertet, um Marktentwicklungen, Renditen, Ausfallquoten und die Erfolgsprognosen von crowdfinanzierten Unternehmen zu untersuchen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit reflektiert die Vorgehensweise, beantwortet die Forschungsfrage auf Basis der Analyseergebnisse und gibt eine abschließende Handlungsempfehlung ab.
Crowdinvesting, Schwarmfinanzierung, alternative Kapitalanlage, Rendite, Risiko, Startups, Kleinanleger, Immobilien, Diversifikation, Marktentwicklung, Ausfallquote, Kapitalmarkt, Finanzierungsmodell, Beteiligungsformen, Rendite-Risiko-Profil
Die Arbeit analysiert Crowdinvesting als alternative Kapitalanlage und untersucht, ob dieses Modell für Anleger eine attraktive Ergänzung zu traditionellen Finanzprodukten darstellt.
Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Rahmenbedingungen, der Bewertung des Risiko-Rendite-Verhältnisses und einer empirischen Marktanalyse in Deutschland.
Das Ziel ist es, auf Basis vorliegender Daten zu ermitteln, ob Crowdinvesting eine geeignete und zukunftsfähige Alternative für eine Kapitalanlage darstellt.
Der Autor führt eine Literaturrecherche und eine sekundärstatistische Analyse durch, wobei externe Forschungsberichte und Marktdaten ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine kritische Bewertung der Anlageform sowie eine empirische Untersuchung von Leistungsindikatoren wie Renditen und Ausfallrisiken.
Wichtige Begriffe sind Crowdinvesting, Schwarmfinanzierung, Rendite, Risiko, Startups sowie Diversifikation und Kapitalmarkteignung.
Regulierungen, insbesondere das Kleinanlegerschutzgesetz, setzen klare Grenzen für Investitionshöhen und schreiben Warnhinweise vor, um Anleger vor Totalverlusten zu schützen.
Die Analyse zeigt, dass Startups tendenziell höhere Renditechancen bieten, aber auch ein deutlich höheres Ausfallrisiko aufweisen als beispielsweise Immobilien-Investments.
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