Bachelorarbeit, 2016
75 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen und Begriffserklärungen
2.1 Der Kompetenzbegriff
2.1.1 Berufliche Handlungskompetenz
2.1.2 Berufliche Handlungskompetenz in der Pflege
2.2 Das Lerntagebuch
2.2.1 Die Stärke der schriftlichen Reflexion
2.2.2 Reflexion über das Lernen mit dem Lerntagebuch
2.2.3 Reflexion über die eigene Person mit dem Lerntagebuch
2.2.4 Die Auswirkungen des Lerntagebuches auf die Lernenden
2.2.5 Selbstregulierendes Lernen
2.2.6 Strukturierung von Lerntagebüchern
2.2.7 Einführung von Lerntagebüchern
2.2.8 Das Lerntagebuch in der Pflege
2.3 Einbettung des Lerntagebuches als Reflexionsinstrument in ausgewählte pflegefachdidaktische Modelle
2.3.1 „Pflege gestalten lernen“ nach Fichtmüller und Walter
2.3.2 Interaktionistische Pflegedidaktik nach Darmann-Finck
2.3.3 „Selbstständigwerden in der Pflegepraxis“ von Bohrer
2.3.4 Kompetenztheoretisches Modell nach Olbrich
3 Empfehlungen zur konzeptionellen Umsetzung des Lerntagebuches in der Pflegeausbildung
3.1 Verortung im Dienstplan
3.2 Verortung im Lehrplan
3.3 Information und Begleitung der Teilnehmer
3.4 Freiräume zur Bearbeitung des Lerntagebuches
3.5 Beispielhafte Gestaltung eines Lerntagebuches
3.5.1 Auswahl der Themenschwerpunkte
3.5.2 Erstellung der Leitfragen
3.6 Die Auswertung des Lerntagebuches
4 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einsatz des Lerntagebuchs in der praktischen Pflegeausbildung, um die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz durch gezielte Selbstreflexion zu fördern und ein beispielhaftes Umsetzungskonzept für den ersten Praxiseinsatz zu entwickeln.
2.2.1 Die Stärke der schriftlichen Reflexion
Die Reflexion mit Hilfe eines Lerntagebuches erfolgt schriftlich. Dies ermögliche den Lernenden, ihre Gefühle und Gedanken beim Schreiben zu verlangsamen (Ruf, Gallin, 1991, S. 18ff.). Das Aufschreiben der Gedanken zwinge den Schreibenden zu konkretisieren, was er „wirklich“ meine. Eigenes Wissen bzw. eigene Erfahrungen würden aufgeschrieben und in eine Form gebracht. Der Text sei dann als eine „externe Repräsentation“ verfügbar, die beliebig oft gelesen und überarbeitet werden könne (Nückles et al., 2010, S. 41). Außerdem helfe das Schreiben in Form eines Tagebuches „sich frei zu schreiben“ und sich Erlebtes mit all den persönlichen Widersprüchen bewusst zu machen und zu ordnen. „Eine Situation oder ein Erlebnis zu benennen, ist der erste Schritt Richtung Veränderung“ (Wächter, Käser 2005, S. 679).
Neben der Reflexion über den Lernprozess, so Rambow und Nückles (2002, S. 114), würden weitere Zielsetzungen erreicht werden können, z. B. könne die Schreibleistung, die Kreativität und die Ausdrucksweise der Lernenden, sowie das kritische Denken verbessert werden.
1 Einleitung: Darstellung der Ausgangssituation in der praktischen Pflegeausbildung, der Forschungsfragen sowie der Zielsetzung und Struktur der Arbeit.
2 Theoretische Grundlagen und Begriffserklärungen: Theoretische Herleitung des Kompetenzbegriffs, der Bedeutung des Lerntagebuchs und Einbettung in pflegefachdidaktische Modelle.
3 Empfehlungen zur konzeptionellen Umsetzung des Lerntagebuches in der Pflegeausbildung: Praktische Empfehlungen für die Implementierung, Gestaltung und Auswertung des Lerntagebuchs im pflegerischen Ausbildungsalltag.
4 Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und kritische Reflexion des Nutzens für die Pflegeausbildung.
Kompetenz, Lernprozess, Lerntagebuch, Selbstgesteuertes Lernen, Reflexion, Pflegeausbildung, Praxisanleitung, Handlungskompetenz, Didaktik, Selbstreflexion, Auszubildende, Pflegepraxis, Wissensvermittlung, Lernjournal, Ausbildungsqualität.
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Gestaltung eines Lerntagebuchs als reflexives Instrument zur Förderung der beruflichen Handlungskompetenz von Auszubildenden in der praktischen Pflege.
Die Arbeit umfasst den Kompetenzbegriff in der Pflege, die theoretische Basis des selbstregulierten Lernens, Reflexionsmethoden sowie die didaktische Einbettung in pflegerische Ausbildungsmodelle.
Das Hauptziel ist es, Chancen des Lerntagebuches für die Kompetenzentwicklung aufzuzeigen und Kriterien zu definieren, welche die Gestaltung eines solchen Instruments unterstützen müssen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche zu den Themen Kompetenzentwicklung, Reflexion und pflegefachdidaktischen Modellen, die in ein beispielhaftes Konzept überführt wurden.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Voraussetzungen, stellt verschiedene fachdidaktische Modelle vor und leitet konkrete Umsetzungsempfehlungen für das Lerntagebuch in der praktischen Pflegeausbildung ab.
Zentrale Begriffe sind Pflegeausbildung, Handlungskompetenz, Reflexion, Lerntagebuch, Selbstgesteuertes Lernen und fachdidaktische Modellbildung.
Die Verortung signalisiert den Lernenden die Bedeutung des Instruments als echte Arbeitszeit und verhindert, dass das Lerntagebuch lediglich als zusätzliche, ungeliebte Belastung in der Freizeit wahrgenommen wird.
Ralf fungiert als motivierender Begleiter und Mottogeber, der das Lerntagebuch auflockern soll und den Lernenden durch verschiedene Gesichtsausdrücke ermöglicht, ihre Emotionen während der Bearbeitung visuell auszudrücken.
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