Bachelorarbeit, 2016
86 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Definition von NPO und NGO
3. Fundraising
3.1 Fundraising aus Beschaffungsperspektive
3.2 Veränderte Rahmenbedingungen und Herausforderungen der Finanzierung im Non-Profit-Bereich
3.3 Fundraising als Austausch
3.4 Relationship Fundraising
4. Kommunikation im Relationship Fundraising
4.1 Kommunikation innerhalb der Phasen des Spendenprozesses
4.2 Erfolgsfaktoren der Kommunikation im Relationship Fundraising
4.2.1 Vertrauen
4.2.2 Zufriedenheit
4.2.3 Commitment
5. Onlinekommunikation im Fundraising
5.1 Potenziale der Onlinekommunikation für das Fundraising
5.2 Instrumente der Onlinekommunikation im Fundraising
5.2.1 Weblogs
6. Potenzial der Kommunikation über Blogs für Kinderhilfswerke
6.1 Potenzial der Herstellung von Öffentlichkeit
6.2 Potenzial der Vernetzung durch Earned Media Kommunikation
7. Potenzial der Kommunikation über Blogs für Kinderhilfswerke mit dem Ziel der Spenderbindung
7.1 Eigenschaften eines Blogs, die die Erfolgsfaktoren der Spenderbindung unterstützen
7.2 Kommunikationsinhalte, die die Erfolgsfaktoren der Spenderbindung unterstützen
7.2.1 Vertrauen durch Kommunikation in Blogs
7.2.2 Zufriedenheit durch Kommunikation in Blogs
7.2.3 Commitment durch Kommunikation in Blogs
8. Status Quo der Blognutzung von Kinderhilfswerken in Deutschland
8.1 Einsatzmöglichkeiten von Weblogs in Kinderhilfswerken
8.2 Ergebnisse und Diskussion der Untersuchung zur Blognutzung von Kinderhilfswerken
9. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Weblogs als Instrument der Onlinekommunikation für Kinderhilfswerke, insbesondere im Kontext des beziehungsorientierten Fundraisings (Relationship Fundraising). Die zentrale Forschungsfrage lautet, inwiefern Weblogs mit ihren spezifischen Merkmalen dazu beitragen können, Erfolgsfaktoren der Spenderbindung wie Vertrauen, Zufriedenheit und Commitment nachhaltig zu unterstützen.
7.1 Eigenschaften eines Blogs, die die Erfolgsfaktoren der Spenderbindung unterstützen
Ein Blog kann den Aufbau von Vertrauen, der eine Schlüsselkategorie der Spenderbindung darstellt, unterstützen, indem er Zweifel an der Seriosität nicht aufkommen lässt. Dazu dienen vor allem die Anbieterkennzeichnung in Form eines Impressums, Hinweise zur Sicherheit der angegebenen Spenderdaten, Prüfsiegel wie das DZI-Spendensiegel und ein professionell und fehlerfrei gestalteter Aufbau des Blogs mitsamt einer intuitiven Navigation, die die Bedürfnisse der User in wenigen Klicks befriedigen kann (vgl. Reichenbach 2008: 35). Laut der Studie „Glaubwürdigkeit von Corporate Blogs“ bringen Weblogs im Gegensatz zu Websites das Potenzial mit, Transparenz und Aktualität und somit Glaubwürdigkeit zu schaffen, die eine Voraussetzung für Vertrauen darstellt. Ein glaubwürdigkeits-stärkendes Element ist z.B. die namentliche Nennung der Autoren sowie das Anlegen von Autorenprofilen mit personenbezogenen Informationen und einem Foto, da damit der anonymisierten Kommunikation im Netz entgegengewirkt werden kann. (vgl. Pfeiffer 2008: 2) So geben die Ansprechpartner der Organisation ein persönliches Gesicht und es kann eine personalisierte Kommunikation mit den Nutzern stattfinden, die Bindung erzeugt (vgl. Gerbracht 2010: 298). Die Zufriedenheit wird unter anderem durch das in den meisten Blogs vorhandene Archiv gestärkt. Ältere Beiträge können hier nach Belieben erneut gelesen oder nach bestimmten Inhalten, je nach individuellen Präferenzen, durchsucht werden.
1. Einleitung: Einführung in die veränderte Kommunikationslandschaft durch das Web 2.0 und die daraus resultierende Notwendigkeit für NPOs und Kinderhilfswerke, sich mit Relationship Fundraising und Onlinekommunikation zu befassen.
2. Definition von NPO und NGO: Theoretische Abgrenzung der Begriffe Non-Profit-Organisation (NPO) und Non-Governmental-Organisation (NGO) sowie Einordnung der Kinderhilfswerke als spezifische Unterkategorie.
3. Fundraising: Erläuterung der Fundraising-Konzepte von der reinen Beschaffungsperspektive über Fundraising als Austauschverhältnis bis hin zum langfristigen Relationship Fundraising.
4. Kommunikation im Relationship Fundraising: Detaillierte Analyse der Erfolgsfaktoren Kommunikation, insbesondere Vertrauen, Zufriedenheit und Commitment, zur langfristigen Bindung von Förderern.
5. Onlinekommunikation im Fundraising: Untersuchung der Potenziale und Instrumente der Internetkommunikation, mit einem besonderen Fokus auf Weblogs als dialogorientiertes Medium.
6. Potenzial der Kommunikation über Blogs für Kinderhilfswerke: Erörterung der speziellen Potenziale von Blogs hinsichtlich der Herstellung von Öffentlichkeit und der netzwerkbasierten Verbreitung durch Earned Media.
7. Potenzial der Kommunikation über Blogs für Kinderhilfswerke mit dem Ziel der Spenderbindung: Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf die praktische Umsetzung im Blog, um durch Inhalte und formale Merkmale die Bindung zu Spendern zu stärken.
8. Status Quo der Blognutzung von Kinderhilfswerken in Deutschland: Empirische Untersuchung der tatsächlichen Blognutzung bei 161 deutschen Kinderhilfswerken sowie Kategorisierung und Diskussion der Ergebnisse.
9. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage, Bestätigung der These zur Relevanz von Blogs für die Spenderbindung und Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Onlinekommunikation, Fundraising, Relationship Fundraising, Spenderbindung, Kinderhilfswerke, NPO, Weblogs, Vertrauen, Zufriedenheit, Commitment, Social Media, Dialogorientierung, Spenderbeziehung, Earned Media, Spendenmarketing.
Die Arbeit analysiert, wie deutsche Kinderhilfswerke das Internet nutzen, um durch Blogs langfristige Beziehungen zu Spendern aufzubauen und so die Spenderbindung im Sinne des Relationship Fundraisings zu stärken.
Die zentralen Themen sind Fundraising-Strategien, verhaltenswissenschaftliche Erfolgsfaktoren der Spenderbindung (Vertrauen, Zufriedenheit, Commitment) und das dialogische Potenzial von Weblogs im Vergleich zu klassischen Kommunikationskanälen.
Das primäre Ziel ist es, zu überprüfen, ob Weblogs für Kinderhilfswerke ein sinnvolles Instrument zur langfristigen Spenderbindung darstellen und inwieweit deutsche Hilfswerke dieses Potenzial bereits ausschöpfen.
Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten theoretischen Rahmenbildung, ergänzt durch eine quantitative Bestandsaufnahme der Blognutzung sowie eine qualitative Inhaltsanalyse der Blogs von 161 DZI-zertifizierten Kinderhilfswerken.
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung von Erfolgsfaktoren im Relationship Fundraising, der Definition von Blogs als Web 2.0-Instrument und der anschließenden detaillierten Untersuchung des Status Quo bei deutschen Kinderhilfswerken.
Wichtige Begriffe sind Relationship Fundraising, Spenderbindung, Weblogs, Onlinekommunikation, NPO, Vertrauen, Zufriedenheit und Commitment.
Da die Neuspendergewinnung im Vergleich zur Pflege bestehender Beziehungen deutlich kostspieliger ist und NPOs aufgrund knapper Rücklagen auf eine verlässliche, langfristige Finanzierung angewiesen sind.
Die Kommentarfunktion ist entscheidend, um vom reinen „Sendermodell“ zu einem echten, dialogorientierten Austausch zu gelangen, was wiederum die persönliche Bindung der Spender an die Organisation und ihre Anliegen fördert.
Viele Organisationen scheuen den Kontrollverlust, der mit offener, dialogischer Kommunikation einhergeht, und haben zudem mit fehlenden personellen und finanziellen Ressourcen für die aufwendige Redaktionsarbeit in Blogs zu kämpfen.
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