Masterarbeit, 2015
81 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
2 Problemstellung
2.1 Zielsetzung
2.2 Methodisches Vorgehen
3 Theoretische Hinleitung
3.1 Definition Sharing Economy
3.2 Exkurs: Der Internationalisierungsprozess herkömmlicher Unternehmen
3.2.1 Zum Vorgehen der Unternehmen
3.2.2 Das Uppsala Modell - Die Strategien der alten Unternehmen
4 Trends – die Anforderungen des internationalen Marktes
4.1 Wachsende Mittelschicht in Schwellenländern
4.2 Wandel zur Wissensgesellschaft
4.3 Industrie 4.0
5 Sharing Economy – Teilen statt Kaufen
5.1 Sharing Economy Prinzipien
5.2 Die Phänomene der Sharing Economy
5.2.1 Die ökonomische Betrachtung
5.2.2 Die ökologische Betrachtung
5.2.3 Die gesellschaftliche Betrachtung
5.2.4 Sharing Economy in Deutschland
6 Analyse ausgewählter Unternehmen
6.1 Airbnb
6.2 Uber
6.3 Helpling
7 Evaluierung
7.1 Vermögensgegenstände: Von Capex zu Opex
7.2 Wachstumsparadigma
7.3 Rechtliche Grauzonen
7.4 Steuerliche Grauzonen
7.5 Ressourceneffizienz
7.6 Auslastung und Nutzungsgrad
7.7 Verschiebung in der Wertschöpfung
7.8 Zwischenfazit
8 Internationalisierung von Sharing Economy Startups
8.1 Die Attraktivität von Sharing Economy Startups
8.2 Vorteile einer Expansion von Sharing Economy Angeboten
8.3 Nachteile einer Expansion von Sharing Economy Angeboten
8.4 Voraussetzungen und Internationalisierung bei Sharing Economy Startups
8.5 Uppsala Modell versus Sharing Economy Internationalisierungsstrategien - ein Vergleich
9 Fazit - Zur Entwicklung und Beurteilung der Sharing Economy
9.1 Kritische Würdigung der Arbeit
9.2 Ausblick und Schlussfolgerung
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die spezifischen Internationalisierungsstrategien von Unternehmen der Sharing Economy zu analysieren und zu bewerten. Dabei soll untersucht werden, inwiefern sich diese Geschäftsmodelle von traditionellen Ansätzen unterscheiden und wie sie mit ökonomischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen interagieren.
6.2 Uber
Das Unternehmen Uber wurde im Mai 2010 von Travis Kalanick in San Francisco gegründet und hat durch eine bahnbrechende Idee ein neues Geschäftsmodell etabliert. Sie ist entstanden, als der Firmengründer in Paris ein halbe Stunde lang kein Taxi bekommen konnte. Anfangs bot das Unternehmen einen Limousinen-Service an der vor allem von der High Society in San Francisco und New York genutzt wurde. Nach kurzer Zeit wurde mit UberX eine günstigere Alternative zum Limousinenservice und zu Taxiunternehmen angeboten. Jeder, der einen Führerschein und ein Auto besitz, das nicht älter als 10 Jahre sein darf, kann sich mit seinem Smartphone bei Uber anmelden und als Chauffeur tätig werden. Im Bedarfsfall werden auch Personen finanziell gesponsert, die kein Auto haben (Schröder 2014).
Das Konzept ist äußerst simpel und für alle Smartphonebesitzer nutzbar. Uber vermittelt Fahrgäste an Mietwagen mit Chauffeur oder Privatfahrer gegen eine Provision von 20 Prozent des Fahrpreises über eine App (ebd.). Der Fahrgast kann sich einfach bei Uber mit seinem Namen, der mobilen Telefonnummer und einer Email Adresse registrieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Uber Fahrer zu bezahlen. Die gängigste Methode ist wohl die Eingabe der eigenen Kreditkartennummer, so dass man bargeldlos jederzeit einen Fahrer bestellen kann und dies durch das Unternehmen abgerechnet wird. Nach der erfolgreichen Registrierung sieht der Fahrgast alle in der Nähe fahrenden Uber-Fahrzeuge auf einer Citymap und kann zwischen verschieden Angeboten wählen (Richter/Wermter 2014).
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Aufstieg der Sharing Economy als neue, technologisch getriebene Konsumkultur und definiert den grundlegenden Wandel von Besitz zu Zugang.
2 Problemstellung: Dieses Kapitel identifiziert die Forschungsfragen, die sich aus dem Mangel an Langzeitstudien und dem phänomenologischen Charakter der jungen Branche ergeben.
3 Theoretische Hinleitung: Es erfolgt eine Begriffsbestimmung der Sharing Economy sowie ein Exkurs über traditionelle Internationalisierungsmodelle wie das Uppsala-Modell.
4 Trends – die Anforderungen des internationalen Marktes: Das Kapitel analysiert externe Megatrends wie die wachsende Mittelschicht in Schwellenländern, die Wissensgesellschaft und Industrie 4.0 als Rahmenbedingungen.
5 Sharing Economy – Teilen statt Kaufen: Hier werden die Prinzipien der Sharing Economy, ihre ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Facetten sowie ihre aktuelle Verbreitung in Deutschland beleuchtet.
6 Analyse ausgewählter Unternehmen: Dieser Abschnitt bietet eine detaillierte Fallstudien-Analyse der Plattformen Airbnb, Uber und Helpling hinsichtlich ihrer Entstehung und Geschäftspraktiken.
7 Evaluierung: Es werden zentrale Aspekte wie Kostenstrukturen (Capex vs. Opex), Wachstumsparadigmen und die rechtlichen sowie steuerlichen Grauzonen bewertet.
8 Internationalisierung von Sharing Economy Startups: Das Kapitel untersucht die Internationalisierungsstrategien von Startups, vergleicht diese mit klassischen Modellen und leitet ein spezifisches Projektphasen-Modell ab.
9 Fazit - Zur Entwicklung und Beurteilung der Sharing Economy: Das Fazit würdigt die Arbeit kritisch, fasst die Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Branche.
Sharing Economy, Internationalisierungsstrategie, Geschäftsmodell, Plattformökonomie, Startups, Digitalisierung, Airbnb, Uber, Helpling, Uppsala-Modell, Collaboration, Ressourcen-Effizienz, Born Globals, Konsumkultur, Marktstruktur.
Die Arbeit analysiert die Internationalisierungsstrategien von Unternehmen in der Sharing Economy und vergleicht diese mit traditionellen Unternehmensansätzen.
Die Arbeit behandelt die Definition und Phänomene der Sharing Economy, moderne globale Markttrends, die Analyse spezifischer Startups und die Herausforderungen der Internationalisierung.
Das Ziel ist es, Forschungsfragen zur Internationalisierung von Sharing Economy Unternehmen zu beantworten und zu evaluieren, inwieweit klassische Modelle für diese jungen Firmen anwendbar sind.
Es wird eine phänomenologische Betrachtung gewählt, die auf der Analyse von drei ausgewählten Fallbeispielen basiert und durch Literaturstudien sowie aktuelle Wirtschaftsdaten gestützt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Hinleitung, eine Analyse der Marktbedingungen (Trends), eine Untersuchung von Fallbeispielen sowie die kritische Evaluierung von ökonomischen und rechtlichen Aspekten.
Zentrale Begriffe sind Sharing Economy, Internationalisierungsstrategie, Geschäftsmodell, Plattformökonomie, Startups und Born Globals.
Das Uppsala-Modell basiert auf einer graduellen und risikoscheuen Expansion, während Sharing Economy Startups durch ihre digitale Natur oft "Born Globals" sind und extrem schnell international skalieren müssen.
Die Unternehmen nutzen häufig Grauzonen aus, stehen jedoch zunehmend unter Druck durch Behörden und müssen sich teilweise in einem komplexen Umfeld aus Klagen und neuem Regulierungsbedarf verteidigen.
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