Bachelorarbeit, 2013
53 Seiten, Note: 1,00
Vorwort
I. Einleitung
II. Theoretischer Teil
1. Erkenntnisinteresse
2. Forschungsstand
3. Elemente der Postproduktion
3.1.Parallele Postproduktion
3.2.Sichten und Eindigitalisierung
3.3.Schnitt
3.4. Vertonung
3.5.Spezialeffekte
3.6.Ausspielen des Endprodukts
4. Forschungsfragen
III. Empirie
1. Methodik
2. Ergebnisdarstellung
2.1. Forschungsfrage 1
2.2. Forschungsfrage 2
3. Ergebnisquerschnitt
3.1 Forschungsfrage 1
3.2.Forschungsfrage 2
4.Hypothesengenerierung
IV. Exposé
Die Arbeit untersucht den essenziellen Prozess der Postproduktion in der Film- und Fernsehherstellung. Das Hauptziel besteht darin, die Möglichkeiten der Modifizierung von bereits abgedrehtem Material zu analysieren und die spezifischen Zielsetzungen der verschiedenen Nachbearbeitungstechniken (Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte) in Abhängigkeit von unterschiedlichen Sendeformaten kritisch zu beleuchten.
3.1. Parallele Postproduktion
Noch während die Dreharbeiten laufen, setzt bereits die Postproduktion ein. Parallel zur zweiten Phase der Produktionskette können so bereits Probleme gefunden und mögliche Anschlussfehler behoben werden. Nur durch dieses Hand- in- Hand arbeiten kann das Endprodukt bestmöglich hergestellt werden. Speziell „bei größeren Produktionen werden noch während der Dreharbeiten Muster vorgeführt. So kann noch zumeist in derselben Kulisse eine Szene korrigiert, nachgestellt, neuinszeniert werden, die durch technische Unzulänglichkeiten vielleicht verdorben ist.“
Kleinere Produktionen, wie Beiträge für Plattformen oder Nachrichten, fallen nicht darunter. Auf jeden Fall sollte mit der Planung der Postproduktion frühzeitig begonnen werden, da die erforderliche Endbearbeitung des Films bereits beim Drehen in einigen Positionen generiert wird, was unter anderem digitale Bildbearbeitung, spezielle Kopierwerkstätigkeiten, zusätzliche Tonbearbeitung betrifft.
Zusätzlich sollte die Kalkulationsüberprüfung ständig im Hinterkopf behalten werden, denn „viele Produktionen haben bei Beginn der Endbearbeitung das Budget überschritten, da die Postproduktion zu niedrig kalkuliert war und das Budget im Laufe der Produktion den Belangen nicht mehr angepasst wurde.“ Bereits in der Planung und fortlaufenden Überwachung dieser Planung kann einer drohenden Fehlkalkulierung entgegen gewirkt werden.
Noch zu nennen ist der Liveschnitt, der bei Live- Sendungen zum Einsatz kommt. Zeitgleich mit den Aufnahmen schaltet ein Zuständiger in der Auswahl aller Kameras die jeweilige relevante Ansicht ein und ist somit auch für die Koordinierung der Kameraleute zuständig.
I. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Postproduktion als gewichtige Phase der Fernseh- und Filmproduktion ein und skizziert die methodische Vorgehensweise.
II. Theoretischer Teil: Hier werden das Erkenntnisinteresse, der aktuelle Forschungsstand sowie die einzelnen Elemente der Postproduktion (Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte) theoretisch erarbeitet.
III. Empirie: Das Kapitel erläutert die methodische Herangehensweise durch Literaturstudie und Experteninterview und stellt die gewonnenen Ergebnisse nach Forschungsfragen und Sendeformaten dar.
IV. Exposé: Den Abschluss bildet eine Reflexion über das Zusammenspiel der Postproduktionselemente, die die Unverzichtbarkeit dieser Phase für ein funktionierendes Endprodukt unterstreicht.
Postproduktion, Filmmontage, Schnitt, Vertonung, Spezialeffekte, Fernsehjournalismus, Nachrichtenbeitrag, Reportage, Dokumentation, Spielfilm, Reality-TV, Werbespot, Dramaturgie, Rezipientenbeeinflussung, Bildgestaltung
Die Arbeit behandelt die Phase der Postproduktion in der Film- und Fernsehbranche und analysiert, wie diese entscheidende Nachbearbeitung die endgültige Wirkung eines Medienbeitrags maßgeblich beeinflusst.
Die zentralen Themen sind die technischen Möglichkeiten des Schnitts, die dramaturgische Rolle von Vertonung sowie der Einsatz von Spezialeffekten, betrachtet über verschiedene TV-Formate hinweg.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie abgedrehtes Material durch Postproduktion modifiziert werden kann und welche Zielsetzungen (z.B. Emotionalisierung, Strukturierung) dabei angestrebt werden.
Es handelt sich um eine qualitative Untersuchung, die eine Literaturrecherche mit einem Experteninterview kombiniert, um sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Einblicke zu vereinen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der Arbeitsschritte und einen empirischen Teil, der die Postproduktion anhand konkreter Formate wie Nachrichten, Spielfilme oder Werbung analysiert.
Zu den prägenden Schlüsselbegriffen zählen Postproduktion, Filmmontage, Dramaturgie, Spezialeffekte und die zielgerichtete Beeinflussung von Rezipienten durch mediale Nachbearbeitung.
Während Nachrichten stärker auf Aktualität und Wahrheitsanspruch setzen und ökonomisch sowie zeitlich sehr strikt limitiert sind, erlauben Spielfilme eine weitaus umfangreichere und kreativere Gestaltung durch komplexe Effekte und langwierige Schnittprozesse.
Der Ton wird als essenzieller dramaturgischer Faktor beschrieben, der die Glaubwürdigkeit und Atmosphäre eines Bildes erst vollständig erzeugt und ohne den das filmische Erlebnis unvollständig bliebe.
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