Bachelorarbeit, 2014
43 Seiten, Note: 2
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
I. Einleitung
II. Theoretische Basis
1. Interaktion
1.1. Soziale Interaktion
1.2. Parasoziale Interaktion
2. Parasoziale Beziehung
3. Product Placement
III. Parasoziale Wirkung von Placements
1. Richtlinien zur Vermittlung von Werbebotschaften
1.1. Innere Aspekte
1.2. Äußere Aspekte
2. Angesprochene Zielgruppen
2.1. Allgemein
2.2. Kinder
IV. Ausblick
1. Forschungslücken
2. Forschungsdesign
2.1. Forschungsfragen
2.2. Methode
V. Exposé
Diese Arbeit untersucht, wie parasoziale Interaktionen und Beziehungen zwischen Fernsehzuschauern und fiktiven Medienfiguren (Personae) die Werbewirkung von Product Placements beeinflussen. Das Ziel ist es, die theoretische Basis dieses Phänomens aufzuarbeiten und Mechanismen der Werbevermittlung, insbesondere im Kontext unterschiedlicher Zielgruppen, zu analysieren.
1.2. Parasoziale Interaktion
„Im Gegensatz zu einer realen, sozialen Interaktion interagieren die Zuschauer/innen mit den Fernsehakteuren dabei nur scheinbar, da die Fernsehakteure die Zuschauer/innen nicht sehen, daher auch nicht auf Zuschauerinteraktionen reagieren und ihre Aktionen somit allenfalls auf vermutete Zuschauerreaktionen ausgerichtet sind.“10 Es wird daher nur eine Illusion von Vertrautheit hervorgerufen. Die ZuschauerInnen können wiederum die Interaktionen der Fernsehakteure wahrnehmen und auch darauf reagieren, ihre Reaktionen erreichen jedoch wegen des fehlenden Rückkanals die Fernsehfiguren nicht und prallen gewissermaßen an der Mattscheibe ab.11 Auf der folgenden Abbildung ist die asymmetrische Interaktionsform genau zu erkennen:
I. Einleitung: Die Einleitung thematisiert den Wandel der Kommunikation im Medienzeitalter und führt in das Forschungsfeld der Parasozialität im Kontext von Product Placements ein.
II. Theoretische Basis: Dieses Kapitel definiert soziale Interaktionen sowie das Phänomen der parasozialen Interaktion und Beziehung als theoretische Grundlage für die Untersuchung.
III. Parasoziale Wirkung von Placements: Es werden Richtlinien und Wirkungsweisen von Product Placements analysiert, unterteilt in innere/äußere Aspekte und spezifische Zielgruppen wie Kinder.
IV. Ausblick: Der Ausblick identifiziert Forschungslücken hinsichtlich der medienübergreifenden Wirkung (Social Media) und skizziert ein mögliches Forschungsdesign zur weiteren Untersuchung.
V. Exposé: Das Exposé resümiert die Bedeutung der Erkenntnisse und unterstreicht die Relevanz parasozialer Verbindungen für moderne Werbestrategien.
Parasoziale Interaktion, Parasoziale Beziehung, Product Placement, Medienrezeption, Rezipienten, Persona, Werbewirkung, Fernsehen, Identifikation, Markencharaktere, Zielgruppen, Markenintegration, Involvement, Medienpsychologie, Konsumentenverhalten
Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Parasozialität – der einseitigen, scheinbaren sozialen Beziehung zwischen Fernsehzuschauern und den auf dem Bildschirm dargestellten Personen – und wie diese Beziehung für Werbezwecke durch Product Placements genutzt wird.
Zentrale Themen sind die theoretische Abgrenzung von sozialer und parasozialer Interaktion, die psychologische Dynamik parasozialer Beziehungen sowie die Strategien und Effekte von Produktplatzierungen im Fernsehen.
Das primäre Ziel ist es, die wissenschaftliche Basis der Parasozialität zu erschließen, um zu verstehen, wie medienpsychologische Faktoren die Werbewirkung bei Rezipienten beeinflussen.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturstudie (Recherche und Analyse bestehender wissenschaftlicher Quellen), ergänzt durch einen Entwurf für ein empirisches Forschungsdesign.
Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Interaktion, Beziehung) dargelegt, gefolgt von einer Analyse der Wirkungsmechanismen von Product Placements sowie einer differenzierten Betrachtung von Zielgruppen, insbesondere von Kindern und der Bedeutung von Markencharakteren.
Die zentralen Begriffe umfassen Parasoziale Interaktion, Product Placement, Rezipienten, Identifikation, Markencharaktere und Medienrezeption.
Im Gegensatz zu expliziten Werbespots ist Product Placement unterschwellig in den Sendeinhalt eingebaut, wodurch das Ziel verfolgt wird, die Reaktanz (Abwehrhaltung) der Zuschauer zu verringern und eine höhere Glaubwürdigkeit in realitätsnahen Umfeldern zu erzielen.
Die Persona (der dargestellte Charakter) dient als Bezugspunkt. Wenn Zuschauer eine parasoziale Beziehung zu dieser Persona aufbauen, neigen sie dazu, deren Verhaltensweisen, Einstellungen und auch Produktpräferenzen zu imitieren, um ihr näherzukommen.
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