Examensarbeit, 2003
32 Seiten, Note: sehr gut (-)
Die Arbeit befasst sich mit der Förderung der Konfliktfähigkeit von Schülern im Biologieunterricht. Im Zentrum steht das Konzept der „Emotionalen Intelligenz“ als Werkzeug zur Steigerung des Potenzials, Konflikte sozial angemessen zu lösen. Der Fokus liegt auf der Verbindung von emotionalem Erleben und sachlichem Wissen, insbesondere aus den Neurowissenschaften, um Schüler zu befähigen, Emotionen zu verstehen, zu kontrollieren und in sozialen Situationen adäquat zu handeln. Die Arbeit zielt darauf ab, einen konkreten Unterrichtsentwurf zu entwickeln, der die „Emotionale Intelligenz“ im Biologieunterricht integriert.
Das erste Kapitel schildert Beobachtungen aus dem Schulalltag, die aufzeigen, dass viele Schüler Schwierigkeiten haben, Konflikte angemessen zu lösen. Es werden Beispiele von aggressivem Verhalten und mangelnder Empathie dargestellt. Das zweite Kapitel führt in das Konzept der „Emotionalen Intelligenz“ ein und stellt die wichtigsten Komponenten dar, die für die Konfliktfähigkeit von Bedeutung sind. Das dritte Kapitel widmet sich der praktischen Umsetzung des Modells zur Förderung der „Emotionalen Intelligenz“ im Biologieunterricht. Es wird diskutiert, wie sich biologische Inhalte nutzen lassen, um die „Emotionale Intelligenz“ zu fördern. Zudem werden konkrete Übungen vorgestellt, die das emotionale Erleben und das Lernen von Konfliktlösungsstrategien verbinden.
Die Arbeit konzentriert sich auf die „Emotionale Intelligenz“ als zentrale Grundlage von Konfliktfähigkeit. Im Kontext von Schulalltag und Biologieunterricht werden Themen wie emotionale Kompetenz, Empathie, soziales Verhalten, Konfliktlösungsstrategien, Neurobiologie, Verhaltensbiologie und praktische Übungen im Vordergrund stehen.
Durch die Vermittlung von Kenntnissen in Neurobiologie und Verhaltensbiologie lernen Schüler, ihre emotionalen Reaktionen besser zu verstehen und zu steuern.
Es umfasst die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und dieses Wissen zur Lösung sozialer Konflikte einzusetzen.
Häufig fehlt es an Empathie und einem Repertoire an Handlungsalternativen jenseits von Beleidigungen oder körperlicher Gewalt.
Das Verständnis der Gehirnfunktionen hilft Schülern zu begreifen, warum Situationen eskalieren und wie man durch bewusste Kontrolle "kühlen Kopf" bewahrt.
Der Lehrer fungiert stärker als Coach und Moderator, der emotionale Erfahrungen reflektiert und praktische Übungen zur Empathieförderung anleitet.
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