Bachelorarbeit, 2016
57 Seiten, Note: 2,2
1. Abstract
2. Einleitung
3. Die Droge Cannabis
3.1. Die Pflanze Cannabis sativa L.
3.2. Konsum der Droge
3.3. Wirkung der Droge
3.3.1 Kurzzeitige Wirkung
3.3.2. Langfristige Auswirkungen
3.4. Cannabis im Strafrecht
4. Verkehrsrechtliche Regelungen in Bezug auf Cannabis
4.1 Die Kraftfahreignung
4.2. Maßnahmen zur Klärung der Kraftfahreignung bei Cannabiskonsum durch die Fahrerlaubnisbehörde
4.2.1 Maßnahmen bei bloßem Besitz von Cannabis
4.2.2 Maßnahmen bei einmaligem Konsum ohne Verkehrsbezug
4.2.3 Maßnahmen bei gelegentlichem Konsum ohne Verkehrsbezug
4.2.4 Maßnahmen bei gelegentlichem Konsum mit Verkehrsbezug
4.2.5 Maßnahmen bei regelmäßigem Konsum von Cannabis
4.2.6 Maßnahmen bei Mischkonsum von Cannabis und Alkohol
5. Sind die verkehrsrechtlichen Maßnahmen in Baden-Württemberg im Bezug zu Cannabis zu streng?
5.1. These: Die Fahrerlaubnisverordnung ist strenger als das Betäubungsmittelgesetz
5.2 These: Im Vergleich zu Alkohol wird Cannabis zu streng behandelt
5.2.1 Regelmäßiger Konsum mit Verkehrsbezug
5.2.2 Regelmäßiger Konsum ohne Verkehrsbezug
5.2.3 Gelegentlicher Konsum ohne Verkehrsbezug
5.2.4 Gelegentliche Einnahme mit Verkehrsbezug
5.3 These: In Baden-Württemberg wird Cannabis im Straßenverkehr am strengsten bewertet
6. Sollten die verkehrsrechtlichen Regelungen in Bezug im auf Cannabis geändert werden?
6.1 Einführung eines fähigkeitsbezogenen Schnelltests
6.2. Einführung von Auflagen bei regelmäßigen Konsum
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die verwaltungsrechtlichen Maßnahmen der Führerscheinstellen bei Cannabisdelikten, insbesondere im Hinblick auf die Frage nach der Verhältnismäßigkeit in Baden-Württemberg. Ziel ist es, basierend auf aktueller Rechtsprechung zu evaluieren, ob die geltenden Regelungen im Vergleich zu anderen Drogen oder Bundesländern zu streng sind und ob alternative Lösungsansätze für eine gerechtere Beurteilung der Fahreignung existieren.
3.1. Die Pflanze Cannabis sativa L.
Die Pflanze, die umgangssprachlich als Hanf bezeichnet wird, trägt den botanischen Namen Cannabis sativa L. Ursprünglich war die Pflanze in Südasien bzw. in Zentralasien vorkommend. Die Cannabispflanze ist eine einjährige Pflanze, die bis zu 2,50 m hoch werden kann.
Die Pflanze unterscheidet sich in männliche und weibliche Gattungen. Die weibliche Hanf-Pflanze wird bevorzugt zur Drogenproduktion verwendet, da die THC-Konzentration wesentlich höher als bei der männlichen Gattung ist. Die männlichen Pflanzen weisen deutlich weniger Harzdrüsen auf.
Das von der Pflanze produzierte Harz wird als Haschisch bezeichnet, während die getrockneten Blätter und Triebspitzen als Marihuana bekannt sind. Innerhalb der Gattung lässt sich Hanf in Abhängigkeit vom Tetra-Hydro-Cannabinol- (THC) und Cannabidiolgehalt in Faser- und Drogenhanf einteilen. So wird zwischen dem Drogentyp, dem Zwischentyp und dem Fasertyp unterschieden. Wie die Bezeichnungen schon vermuten lassen, ist der THC-Gehalt beim Drogentyp wesentlich höher und liegt bei ca. 1-20 %.
1. Abstract: Bietet einen Überblick über die Untersuchung der verwaltungsrechtlichen Maßnahmen bei Cannabisdelikten und die Zielsetzung der Arbeit.
2. Einleitung: Führt in die Relevanz der Thematik durch aktuelle Fallbeispiele ein und stellt die Forschungsfrage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen in Baden-Württemberg.
3. Die Droge Cannabis: Behandelt botanische Grundlagen, Konsummuster, Wirkungsweisen sowie strafrechtliche Aspekte von Cannabis.
4. Verkehrsrechtliche Regelungen in Bezug auf Cannabis: Detaillierte Analyse der Kraftfahreignung und der spezifischen Maßnahmen bei unterschiedlichen Konsumkonstellationen durch die Fahrerlaubnisbehörde.
5. Sind die verkehrsrechtlichen Maßnahmen in Baden-Württemberg im Bezug zu Cannabis zu streng?: Kritische Bewertung der strengen Rechtsauslegung in Baden-Württemberg im Vergleich zu anderen Bundesländern und im Verhältnis zu Alkohol.
6. Sollten die verkehrsrechtlichen Regelungen in Bezug im auf Cannabis geändert werden?: Diskussion alternativer Lösungsansätze, insbesondere durch die Einführung fähigkeitsbezogener Schnelltests und Auflagen bei regelmäßigen Konsum.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Thematik und Plädoyer für eine individuellere und differenziertere Beurteilung der Fahreignung durch die Verwaltungsbehörden.
Cannabis, Führerscheinstelle, Kraftfahreignung, Betäubungsmittelgesetz, THC, Fahreignung, Fahrerlaubnisverordnung, MPU, Verkehrsrecht, Verwaltungsrecht, Konsummuster, Daldrup-Tabelle, Rauschfahrt, Baden-Württemberg, Trennungsvermögen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, die Führerscheinstellen ergreifen, wenn sie von Cannabisdelikten erfahren, und prüft deren Verhältnismäßigkeit.
Die zentralen Themen sind das Verkehrsrecht, der Umgang mit Cannabiskonsumenten durch Fahrerlaubnisbehörden, medizinisch-psychologische Aspekte der Fahreignung und der Vergleich zur Behandlung von Alkoholkonsum.
Das Ziel ist es, zu beantworten, ob die verkehrsrechtlichen Maßnahmen im Umgang mit Cannabiskonsum in Baden-Württemberg zu streng sind.
Die Arbeit basiert auf einer rechtlichen Analyse der relevanten Gesetzgebung (FeV, StVG, BtMG) sowie auf einer Auswertung aktueller Rechtsprechung und fachlicher Literatur.
Im Hauptteil werden die Wirkungsweise der Droge Cannabis, die strafrechtlichen Grundlagen, die verwaltungsrechtliche Klärung der Kraftfahreignung bei verschiedenen Fallkonstellationen sowie ein kritischer Vergleich der aktuellen Praxis vorgenommen.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Cannabis, Kraftfahreignung, Fahrerlaubnisverordnung, THC-Grenzwerte und Verhältnismäßigkeit.
Es handelt sich um eine Strategie der Stuttgarter Polizei, bei der Führerscheine an Ort und Stelle bei Verkehrsteilnahme unter Drogeneinfluss beschlagnahmt werden.
Der Autor argumentiert, dass die Tabelle bei regelmäßigem Konsum den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge hat, selbst wenn der Betroffene nie unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen hat.
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