Bachelorarbeit, 2017
75 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung der Arbeit
1.3. Methodik der Arbeit
2. Begriffliche Grundlagen
2.1. Abgrenzung der operativen von der strategischen Planung
2.2. Marke
2.2.1. Handelsmarke
2.2.2. Herstellermarke
3. Geschichtliche Entwicklung der Handelsmarke
4. Analyse des Marketing-Mix von Handels- und Herstellermarke
4.1. Analyse des Marketing-Mix allgemein
4.1.1. Produktpolitik
4.1.2. Preispolitik
4.1.3. Distributionspolitik
4.1.4. Kommunikationspolitik
4.2. Analyse des Marketing-Mix der Handelsmarke
4.2.1. Produktpolitik
4.2.2. Preispolitik
4.2.3. Distributionspolitik
4.2.4. Kommunikationspolitik
4.3. Analyse des Marketing-Mix zur Herstellermarke
4.3.1. Produktpolitik
4.3.2. Preispolitik
4.3.3. Distributionspolitik
4.3.4. Kommunikationspolitik
5. Vergleich der Erfolgsfaktoren von Handels- und Herstellermarke
5.1. Handelsmarke
5.1.1. Vertikale Positionierung von Eigenmarken
5.1.2. Einfluss länderspezifischer Determinanten auf den Eigenmarkenanteil
5.1.3. Konsumentencharakteristika
5.1.4. Mehrwertkonzepte des Handels durch mehrstufige Handelsmarkenarchitektur
5.2. Herstellermarke
5.2.1. Kooperation zwischen Absatzmittlern und Herstellern
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die operative Planung zum Vertrieb von Handels- und Herstellermarken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel, um Wettbewerbsvorteile durch den Marketing-Mix aufzuzeigen und Erfolgsfaktoren für beide Markentypen zu identifizieren.
4.1.1. Produktpolitik
BRUHN definiert den Begriff Produktpolitik wie folgt:
„Die Produktpolitik beschäftigt sich mit sämtlichen Entscheidungen, die in Zusammenhang mit der Gestaltung des Leistungsprogramms einer Unternehmung stehen und das Leistungsangebot (Sach- und Dienstleistungen) eines Unternehmens repräsentieren.“41
Im Bereich des LEHs werden lediglich Sachleistungen in Form von Gütern betrachtet. Die nachfolgende Grafik hilft, die für die Arbeit relevanten Produkttypen einzuordnen.
Sachgüter unterteilen sich in Konsumgüter und Industriegüter. Werden Waren an den Endverbraucher verkauft, handelt es sich um Konsumgüter. Hier kann wiederum zwischen Verbrauchsgütern und Gebrauchsgütern unterschieden werden. Da Produkte des LEHs üblicherweise konsumiert werden, können diese zu den Verbrauchsgütern gezählt werden. Eine noch detailliertere Bezeichnung gibt der Begriff der Fast Moving Consumer Goods (FMCGs) wider, da diese als schnell drehende, also häufig abverkaufte Güter angesehen werden.42
Die angebotenen Leistungen bzw. Produkte müssen entsprechend der Bedürfnisse der Nachfrager gestaltet werden. Somit sind „die Entwicklung neuer Erzeugnisse, die Verbesserung, die Ergänzung und Elimination vorhandener Produkte, d.h. die attraktive Gestaltung des Absatzprogrammes, für die Überlebensfähigkeit des Unternehmens im Wettbewerb von zentraler Bedeutung.“43
1. Einleitung: Beschreibt den strukturellen Wandel im LEH und führt in die Problemstellung, Zielsetzung sowie Methodik der Arbeit ein.
2. Begriffliche Grundlagen: Differenziert zwischen strategischer und operativer Planung und definiert die verschiedenen Ausprägungen von Handels- und Herstellermarken.
3. Geschichtliche Entwicklung der Handelsmarke: Zeichnet die historische Entstehung und Etablierung von Handelsmarken im deutschen Handel nach.
4. Analyse des Marketing-Mix von Handels- und Herstellermarke: Untersucht die vier klassischen Marketing-Instrumente für Handels- und Herstellermarken mit Fokus auf deren spezifische Ausgestaltung.
5. Vergleich der Erfolgsfaktoren von Handels- und Herstellermarke: Analysiert kritisch die Determinanten, die den Erfolg der jeweiligen Markentypen in der Praxis beeinflussen.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die wesentlichen Erkenntnisse und gibt einen Ausblick auf zukünftige Trends im LEH.
Handelsmarke, Herstellermarke, Lebensmitteleinzelhandel, LEH, Marketing-Mix, operative Planung, Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik, Kommunikationspolitik, Erfolgsfaktoren, Konsumentenverhalten, Me-Too-Strategie, Gattungsmarke, Premiummarke.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit dem Konkurrenzkampf zwischen Handelsmarken und Herstellermarken im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und analysiert, wie Unternehmen diese durch operative Planung mittels Marketing-Mix steuern.
Die zentralen Themenfelder umfassen die Definition und Abgrenzung von Markentypen, die historische Einordnung der Handelsmarke sowie eine detaillierte Analyse der vier Marketing-Instrumente Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
Das Hauptziel besteht darin, die Instrumente aufzuzeigen, die Unternehmen zur Verfügung stehen, um sich in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu behaupten, und die maßgeblichen Erfolgsfaktoren für Handels- und Herstellermarken herauszuarbeiten.
Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse und komparative Betrachtung der Marketing-Mix-Instrumente, ergänzt durch aktuelle Marktdaten und Grafiken zur Entwicklung im Lebensmitteleinzelhandel.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse des Marketing-Mix, wobei zuerst die Instrumente allgemein erläutert und anschließend auf den speziellen Einsatz für Handels- bzw. Herstellermarken sowie deren jeweilige Erfolgsfaktoren angewendet werden.
Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Handelsmarke, Herstellermarke, Lebensmitteleinzelhandel (LEH), Marketing-Mix, operative Planung sowie spezifische Begriffe wie Gattungsmarken, Premiummarken und Me-Too-Strategien.
Die Arbeit nutzt dieses Beispiel, um zu verdeutlichen, wie Handelsunternehmen durch gezielte Gegenüberstellungen von Handelsmarken und Markenprodukten ihre Positionierung am Markt kommunizieren.
Der Autor führt aus, dass Markenhersteller ihre Identität oft nicht direkt an den Endkunden vermitteln können. Eine starke Kooperation mit dem Absatzmittler am Point of Sale ist daher unerlässlich, damit dieser das Brand Commitment optimal nach außen repräsentiert.
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