Diplomarbeit, 2004
71 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Einführung in die Problemstellung
2.1. Der Beratermarkt
2.2. Analyse der Anreizinkompatibilität zwischen Einzelberatern und klassischen Organisationsformen
2.2.1. Anreizstrukturen am Einzelberatermarkt
2.2.2. Anreizstruktur einer klassischen Beratungsgesellschaft
2.3. Methoden und theoretische Grundlagen
2.4. Alternative Koordinationsformen
3. Netzwerk
3.1. Dynamische Netzwerke (Miles/Snow)
3.2. Kooperative Netzwerke (Thorelli)
3.3. Virtuelle Unternehmen
3.3.1. Netzwerkgrenzen
3.3.2. Leistungsspektrum und Potentiale von Netzwerken
3.3.3. Arbeitsweise/Leistungserstellung
3.4. Institutionelles Anreizsystem von dynamischen Netzwerken
3.4.1. Netzwerkstruktur und pekuniäre Anreize
3.4.2. Nichtpekuniäre Nutzen
3.4.3. Mehr Sicherheit im Netzwerk und gegenüber dem Einzelberatermarkt
3.4.4. Anreiz zu regelkonformem Verhalten
3.4.5. Anreiz zum sozialen Miteinander
3.4.6. Anreiz zur gegenseitigen Unterstützung und Vertrauen
3.4.7. Verbundvorteile
3.4.8. Anreiz zu gemeinschaftlichen Investitionen
3.5. Kein Anreiz zum Wachstum des Netzwerkes
4. Analyse möglicher institutioneller Anpassungen
4.1. Agentur
4.2. Forschung und Entwicklung
5. Zusammenfassung und Schlussfolgerung
6. Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht die Anreizstrukturen von Einzelberatern sowie hierarchischen Beratungsunternehmen und prüft, inwieweit Netzwerkstrukturen als hybride Koordinationsform eine stabilere und effizientere Alternative bieten können.
3.3.1. Netzwerkgrenzen
Nach allgemein gängigem Verständnis ist ein Unternehmen ein abgeschlossenes, integriertes Gebilde, das physisch in Bürogebäude und Fabrikanlagen untergebracht ist. „Die physischen Standortstrukturen und die arbeits- bzw. gesellschaftsrechtlichen Vertragsbeziehungen zwischen den Unternehmensmitgliedern definieren im Bewusstsein der meisten Beobachter aus Theorie und Praxis die Grenzen einer Unternehmung“44. Die permanente Überschreitung dieser Grenzen korrespondiert mit einer klaren Vorstellung von Innen und Außen.
Jeder Berater im Netzwerk stellt ein eigenes Profitcenter dar. Es besteht kein durchgängiger Wertschöpfungsprozess.
1. Einleitung: Vorstellung der Problematik am Beispiel scheiternder Beratungs-Start-Ups und Hinführung zur Fragestellung der Arbeit.
2. Einführung in die Problemstellung: Analyse der instabilen Auslastungssituation am Einzelberatermarkt und der daraus resultierenden Anreizproblematik bei klassischen Organisationen.
3. Netzwerk: Detaillierte theoretische Abhandlung von Netzwerkformen wie dynamischen, kooperativen Netzwerken und virtuellen Unternehmen sowie deren Anreizmechanismen.
4. Analyse möglicher institutioneller Anpassungen: Vorschläge zur Einführung von Agenturstrukturen sowie Forschungs- und Entwicklungseinheiten zur Verbesserung der Netzwerkstabilität.
5. Zusammenfassung und Schlussfolgerung: Fazit über die Eignung der Netzwerkstruktur als hybride Organisationsform und Reflexion der Wachstumsproblematik.
6. Literaturverzeichnis: Verzeichnis der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Literatur.
Netzwerkorganisation, Einzelberatermarkt, Anreizstrukturen, Neue Institutionenökonomik, Transaktionskosten, Virtuelle Unternehmen, Principal-Agent-Theorie, Beratung, Koordination, Vertrauen, Prozessberatung, Fachberatung, Wissensmanagement, Selbstständigkeit, Organisationsentwicklung
Die Arbeit beschäftigt sich mit den strukturellen Problemen und Anreizmechanismen von freiberuflichen Unternehmensberatern und sucht nach effizienteren Koordinationsformen.
Die zentralen Felder sind die Neue Institutionenökonomik, die Analyse von Anreizstrukturen bei Einzelberatern gegenüber hierarchischen Firmen sowie die Konzeption von dynamischen Netzwerken.
Ziel ist es, zu untersuchen, ob Netzwerkstrukturen zwischen Beratern eine stabilere hybride Koordinationsform darstellen können, um die Nachteile sowohl des Einzelberatermarktes als auch der klassischen Hierarchie zu überwinden.
Die Arbeit basiert primär auf den theoretischen Ansätzen der Neuen Institutionenökonomik, insbesondere der Transaktionskostentheorie, der Principal-Agent-Theorie und der Vertragstheorie.
Im Hauptteil werden verschiedene Netzwerktypen (Miles/Snow, Thorelli) analysiert, virtuelle Unternehmensorganisationen beschrieben und institutionalisierte Anreizsysteme wie Vertrauen, pekuniäre Anreize und Sanktionsmöglichkeiten erörtert.
Die wichtigsten Begriffe sind Netzwerkorganisation, Anreizstrukturen, Transaktionskosten, Virtuelle Unternehmen, Principal-Agent-Theorie und Beratung.
Die Vergabe von Markenrechten erfolgt durch zwei Netzwerkpartner und ist zeitlich befristet, um Qualität zu sichern, ohne gleichzeitig eine starre, hierarchische Struktur zu etablieren.
Das Agenturmodell soll als Linienfunktion fungieren, um Akquise, Marketing und Auftragsvermittlung zu zentralisieren, da die reine Netzwerkstruktur bei wachsender Teilnehmerzahl an ihre Koordinationsgrenzen stößt.
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