Masterarbeit, 2015
130 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Forschungsstand
2.1 Die konditionelle Fähigkeit Kraft
2.1.1 Maximalkraft
2.1.2 Schnellkraft
2.2 Zusammenhang zwischen Maximalkraft und Schnellkraft
2.3 Überblick der Methoden
2.3.1 Methode der erschöpfenden submaximalen Krafteinsätze (=Hypertrophiemethode)
2.3.1.1 Belastungsumfang
2.3.1.2 Belastungsintensität
2.3.1.3 Belastungsdauer
2.3.1.4 Belastungshäufigkeit
2.3.1.5 Belastungsdichte
2.3.1.6 Bewegungsausführung
2.4 Methode mit maximalen Kontraktionen (intramuskuläre Koordination) IK-Training
2.5 Periodisierung
2.5.1 Periodisierungsmodelle
2.6 Trainingspläne für die Studie
3 Fragestellung und Hypothese
4 Untersuchungsmethodik
4.1 Akquirierung der Probanden
4.2 Personenstichprobe
4.3 Studiendesign
4.4 Messapparaturen
4.5 Durchführung von Pre- und Posttest
4.6 Durchführung der Studie
4.6.1 Trainingsgruppe mit zwei Trainingseinheiten pro Woche
4.6.2 Trainingsgruppe mit einer Trainingseinheit pro Woche
4.7 Testgütekriterien
4.7.1 Objektivität
4.7.2 Reliabilität
4.7.3 Validität
5 Darstellung der Ergebnisse
5.1 Entwicklung der 1 RM in den Gewichtheber-Übungen
5.1.1 Umsetzen
5.1.2 Ausstoßen
5.1.3 Kniebeuge hinten
5.1.4 Reißen
5.1.5 Kniebeuge vorne
5.1.6 Kreuzheben
5.2 Entwicklung der Sprungfähigkeiten
5.2.1 Entwicklung des Counter-Movement Jump
5.2.2 Entwicklung des Squat Jump
5.2.3 Entwicklung des Drop Jump
5.3 Entwicklung der Sprintfähigkeiten
5.3.1 Entwicklung der Sprintzeit auf 5-Meter
5.3.2 Die Entwicklung der 15-Meter Sprintzeit
5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Diskussion
6.1 Personenstichprobe
6.2 Durchführung der Studie
6.3 Diskussion und Interpretation der Ergebnisse
7 Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht den Einfluss eines sechswöchigen Krafttrainings mit Gewichtheber-Übungen auf die Sprung- und Sprintleistung von Mannschaftssportlern. Dabei wird insbesondere analysiert, ob eine unterschiedliche Trainingshäufigkeit (eine versus zwei Trainingseinheiten pro Woche) zu signifikanten Leistungsunterschieden führt und welchen Stellenwert Langhanteltraining als Teil einer sportartspezifischen Saisonvorbereitung einnimmt.
2.1.1 Maximalkraft
Die Maximalkraft ist „die höchstmögliche Kraft, die das Nerv-Muskel-System bei maximaler willkürlicher Kontraktion auszuüben vermag“ (Letzelter & Letzelter, 1993, S.67). Wirth et al. (2012, S. 11) führen zu der oben genannten Aussage noch folgendes hinzu:
„Bei einer solchen maximalen Kontraktion können jedoch nie alle motorischen Einheiten gleichzeitig aktiviert werden, so dass der unter diesen Bedingungen ermittelte Maximalkraftwert nicht die maximale Kraft repräsentiert, die das neuromuskuläre System entfalten kann, sondern nur den Teil, welcher von den Fähigkeiten des jeweiligen Individuums abhängt, sein muskuläres Potenzial auszuschöpfen“(Wirth et al., 2012, S. 11).
Wie die Ausführungen von Wirth et al. zeigen, muss es eine Kraft geben, die wir nur unwillkürlich ansteuern können. Somit wird klar, dass die Maximalkraft „nicht identisch mit dem absoluten Kraftpotenzial (Absolutkraft) eines Muskels oder einer Muskelgruppe (Schnabel, 2008, S. 159)“ ist. Diese Absolutkraft tritt allerdings nur unter besonderen Umständen, wie z.B. unter Hypnose, Todesangst oder Zwangsbedingungen auf. Sie lässt sich nur schwer ermitteln, kann allerdings mit Hilfe eines supramaximal exzentrischen Krafttests bestimmt werden.
Die Differenz zwischen Absolutkraft und Maximalkraft nennt man Kraftdefizit. Diese autonom geschützte Reserve liegt bei untrainierten Personen bei circa 30 und bei Trainierten bei lediglich 10 Prozent (Schnabel, 2008, S. 159; Hottenrott & Neumann, 2010, S. 148 f.; Hohmann, 2010, S. 75 f.). Schnabel gibt sogar an, dass ein Kraftdefizit von lediglich 5 Prozent zu realisieren sei mit Hilfe eines explosiven Maximalkrafttrainings.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des Langhanteltrainings im Leistungssport und motiviert die Untersuchung durch die spezifischen Anforderungen im Handball.
2 Forschungsstand: Dieses Kapitel definiert die konditionellen Fähigkeiten Kraft und Schnellkraft, beschreibt den Zusammenhang zwischen ihnen und erläutert die relevanten Trainingsmethoden sowie Periodisierungsmodelle für die Studie.
3 Fragestellung und Hypothese: Hier werden die zentralen Forschungsfragen zur Auswirkung unterschiedlicher Trainingshäufigkeiten auf die Leistungsentwicklung formuliert und in prüfbare Null- und Alternativhypothesen überführt.
4 Untersuchungsmethodik: Dieser Abschnitt detailliert das Studiendesign, die Akquirierung der 32 Probanden, die verwendeten Messapparaturen zur Sprung- und Sprintdiagnostik sowie die Durchführung der Pre- und Posttests.
5 Darstellung der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden deskriptiv und grafisch aufbereitet, wobei sowohl die Steigerungen bei den verschiedenen Gewichtheber-Übungen als auch die Entwicklungen der Sprung- und Sprintfähigkeiten detailliert dargestellt werden.
6 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Stichprobe, die methodische Durchführung und interpretiert die erzielten Ergebnisse im Kontext bestehender wissenschaftlicher Literatur.
7 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bietet einen abschließenden Überblick über die Intervention, die Probandengruppen und die wesentlichen Erkenntnisse der Studie.
Handball, Maximalkraft, Schnellkraft, Gewichtheber-Übungen, Krafttraining, Sprintleistung, Sprungfähigkeit, Periodisierung, Interventionsstudie, Trainingshäufigkeit, intramuskuläre Koordination, Leistungsdiagnostik, Athletiktraining, Hypertrophiemethode, Leistungsentwicklung.
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, wie ein Krafttraining basierend auf Gewichtheber-Übungen die Schnelligkeits- und Sprungleistung bei Mannschaftssportlern, insbesondere Handballern, beeinflusst.
Die zentralen Themen umfassen die Krafttheorie, Trainingsmethoden wie die Hypertrophiemethode und das IK-Training, sowie die praktische Anwendung in der Saisonvorbereitung.
Das Ziel ist herauszufinden, ob ein sechswöchiges Krafttraining mit Gewichtheber-Übungen positive Effekte auf Sprung- und Sprintfähigkeiten hat und ob sich eine höhere Trainingshäufigkeit (2 Einheiten/Woche) gegenüber einer niedrigeren (1 Einheit/Woche) signifikant abhebt.
Es handelt sich um eine experimentelle Interventionsstudie mit 32 Probanden, die in Kontroll- und zwei Interventionsgruppen aufgeteilt wurden. Die Analyse umfasst Pre- und Posttests der Kraft, Sprungkraft und Sprintfähigkeit.
Der Hauptteil deckt den theoretischen Hintergrund der Kraftfähigkeiten, die detaillierte Beschreibung der Trainingspläne, die Methodik der Datenerhebung und die statistische Darstellung sowie Diskussion der Ergebnisse ab.
Handball, Maximalkraft, Gewichtheber-Übungen, Sprungfähigkeit, Sprintleistung, Trainingshäufigkeit und Leistungsdiagnostik sind maßgebliche Begriffe für die Arbeit.
Aufgrund der Komplexität der Gewichtheber-Übungen wurde eine zweiwöchige Technikschulungsphase vorgeschaltet, um die Validität der Ergebnisse zu sichern und Verletzungsrisiken zu minimieren.
Obwohl beide Interventionsgruppen Leistungszuwächse verzeichneten, konnte zwischen der Gruppe mit einer und zwei Einheiten pro Woche im Posttest keine statistische Signifikanz im direkten Gruppenvergleich festgestellt werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

