Examensarbeit, 2016
66 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Ziele der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theorieteil: Trainingswissenschaftlicher Hintergrund zu den drei Komponenten im Kindes- und Jugendalter
2.1 Kraft
2.1.1 Begriffsbestimmung und Arten der Kraft
2.1.2 Stellenwert der Kraft in der Schule
2.1.3 Trainierbarkeit der Kraft im Kindes- und Jugendalter
2.1.4 Grundsätze für Krafttraining im Kindes- und Jugendalter
2.2 Beweglichkeit
2.2.1 Grundlegende Informationen und Erscheinungsformen der Beweglichkeit
2.2.2 Stellenwert der Beweglichkeit in der Schule
2.2.3 Trainierbarkeit der Beweglichkeit im Kindes- und Jugendalter
2.2.4 Grundsätze für Beweglichkeitstraining bei Heranwachsenden
2.3 Gleichgewicht
2.3.1 Begriffsbestimmung und Unterteilung des Gleichgewichts
2.3.2 Stellenwert von Gleichgewicht in der Schule
2.3.3 Trainierbarkeit des Gleichgewichts im Kindes- und Jugendalter
2.3.4 Grundsätze für Gleichgewichtstraining bei Heranwachsenden
3 Praxisteil: Durchführung eines Ergänzungstrainings
3.1 Darstellung der Versuchsklassen und der Ausgangslage
3.2 Vorüberlegung und Planung
3.3 Übungsauswahl, Beschreibung und Rechtfertigung
3.4 Didaktisch- methodische Überlegungen
3.5 Durchführung
3.6 Auswertung
3.6.1 Grundlegende Informationen in Bezug auf die Auswertung
3.6.2 Auswertung des Lehrerfragebogens
3.6.3 Auswertung des Schülerfragebogens
3.7 Gesamtinterpretation und Diskussion
3.8 Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob ein regelmäßiges Ergänzungstraining der motorischen Komponenten Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht in den Sportunterricht an Schulen integriert werden kann, um motorischen Defiziten bei Schülern entgegenzuwirken und ein Gesundheitsbewusstsein zu fördern.
2.1.3 Trainierbarkeit der Kraft im Kindes und Jugendalter
Die Trainierbarkeit ist laut Definition allgemein durch die Möglichkeit gekennzeichnet, durch gezielte Belastungsreize auf einzelne oder mehrere Bereiche der motorischen Leistungsfähigkeit einzuwirken.
„Krafttraining mit Kindern ist möglich und lohnend, ist bei angemessener Durchführung ungefährlich und letztlich auch unverzichtbar.“ (Oltmanns & Zawieja, 2011) Diese Meinung nehmen viele Menschen mit Vorbehalt entgegen, da Krafttraining im Kindes- und Jugendalter heutzutage teilweise noch mit zahlreichen Vorbehalten belegt ist. Aussagen wie „Kinderkrafttraining ist schlecht, da es Überlastungsschäden hervorrufen kann“ oder „Krafttraining im Kindes- und Jugendalter ist gefährlich, weil sich die Wachstumsfugen früher schließen“ sind gewohnte Meinungen, die oftmals in veralteten Büchern gelesen wurden. Während sowohl der Wissensstand, als auch die praktische Anwendung international seit zwei Jahrzehnten wesentlich fortgeschritten sind, bleiben die festgefahrenen Grundsätze in Deutschland oft noch erhalten.
1 Einleitung: Beleuchtet das Problem des zunehmenden Bewegungsmangels bei Kindern und formuliert das Ziel der Arbeit, ein sinnvolles Ergänzungstraining für den Sportunterricht zu entwickeln.
2 Theorieteil: Trainingswissenschaftlicher Hintergrund zu den drei Komponenten im Kindes- und Jugendalter: Vermittelt die theoretischen Grundlagen zu den motorischen Fähigkeiten Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht sowie deren Bedeutung und Trainierbarkeit im Kindes- und Jugendalter.
3 Praxisteil: Durchführung eines Ergänzungstrainings: Beschreibt die konkrete Planung, Durchführung und Auswertung eines fünfwöchigen Ergänzungstrainings, das in zwei Mädchenklassen an einer Realschule erprobt wurde.
Krafttraining, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Schulsport, motorische Fähigkeiten, Bewegungsmangel, Kindesalter, Jugendalter, Ergänzungstraining, Gesundheitsförderung, Sportunterricht, motorische Entwicklung, Trainingswissenschaft, Körperhaltung, Bewegungsamplitude.
Die Zulassungsarbeit beschäftigt sich mit der Integration eines regelmäßigen Ergänzungstrainings der Komponenten Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht in den Sportunterricht an Realschulen.
Die zentralen Themen sind der trainingswissenschaftliche Hintergrund der drei genannten motorischen Fähigkeiten im Kindes- und Jugendalter sowie die didaktisch-methodische Umsetzung eines entsprechenden Trainingsprogramms im schulischen Rahmen.
Ziel ist es zu ergründen, ob ein solches Ergänzungstraining sinnvoll und durchsetzbar ist, um die motorische Gesamtförderung der Schüler zu unterstützen.
Es wurde ein Praxistest über fünf Wochen in zwei Schulklassen durchgeführt, begleitet von einer empirischen Datenerhebung mittels Lehrer- und Schülerfragebögen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden Theorieteil zu den motorischen Fähigkeiten und einen Praxisteil, der die Versuchsplanung, die Übungsauswahl, die Durchführung und die detaillierte Auswertung der Ergebnisse beschreibt.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Krafttraining, Beweglichkeit, Gleichgewicht, Schulsport und motorische Gesamtförderung.
Die Musik dient als akustische Motivationshilfe und rhythmische Unterstützung, um ein fließendes Training zu ermöglichen und die Konzentration der Schülerinnen zu fördern.
Die beteiligten Lehrkräfte bewerten das Angebot positiv als sinnvolle Ergänzung, betonen jedoch die Notwendigkeit einer präzisen Einführung und regelmäßigen Korrektur der Übungsausführung.
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