Masterarbeit, 2016
35 Seiten, Note: 2,5
Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Diese Arbeit analysiert den Ablasshandel aus wirtschaftsethischer Perspektive. Sie befasst sich mit der Frage, ob es ethisch vertretbar ist, mit Ablässen zu handeln, und untersucht die potenziellen Folgen der Kommodifizierung von religiösen Werten.
Die Einleitung führt in das Thema ein und skizziert die Forschungsfrage. Es werden die relevanten Begriffe erklärt und die Geschichte des Ablasshandels beleuchtet.
Das Kapitel „Was ist Ablass?“ beschäftigt sich mit der Rechtfertigungslehre der katholischen Kirche und erklärt die verschiedenen Aspekte des Ablasses.
Das Kapitel „Sündenstrafen“ erläutert die verschiedenen Formen der Sündenstrafen und stellt die Frage nach der Rolle des Ablasses in der Sühne.
Das Kapitel „Verdienste, gute Werke“ beleuchtet die Rolle von guten Werken im Kontext des Ablasses und die Frage nach deren Kommodifizierung.
Das Kapitel „Der Ablass“ untersucht die verschiedenen Argumentationsvarianten für den ethischen Diskurs über den Ablasshandel.
Das Kapitel „Warum sollte etwas nicht handelbar sein?“ analysiert die Folgen der Kommodifizierung von Werten und deren potenzielle Auswirkungen auf die Moral.
Das Kapitel „Welche Norm liegt dem Ablasshandel zugrunde?“ beschäftigt sich mit den ethischen Normen, die dem Ablasshandel zugrunde liegen.
Das Kapitel „Wirtschaftsethik bei Martin Luther“ analysiert die Kritik Luthers am Ablasshandel und seine ethischen Argumente.
Das Kapitel „Das Äquivalent von Gut und Geld bei Georg Simmel“ untersucht die Theorie Simmels zur Kommodifizierung und deren Auswirkungen auf die Moral.
Das Kapitel „Kommodifizierung und Korruption bei Aristoteles - Der Zweck der Güter“ analysiert die ethische Position Aristoteles zum Thema Kommodifizierung und Korruption.
Das Kapitel „Korruption durch Ablasshandel?“ untersucht die Frage, ob der Ablasshandel zu Korruption führt, und analysiert verschiedene ethische Perspektiven.
Das Kapitel „KYOTO-Protokoll“ untersucht die Parallelen zwischen dem Ablasshandel und dem Emissionshandel und analysiert die ethischen Implikationen.
Ablasshandel, Kommodifizierung, Korruption, Wirtschaftsethik, Deontologie, Konsequentialismus, Tugendethik, Sündenstrafen, gute Werke, Martin Luther, Georg Simmel, Aristoteles, Emissionshandel, Kyoto-Protokoll.
Die Arbeit untersucht dies kritisch und argumentiert, dass die Kommodifizierung (Vermarktung) von Sündenvergebung den eigentlichen Zweck guter Werke korrumpiert und moralische Normen untergräbt.
Luther kritisierte die Vorstellung, dass man sich von Sündenstrafen durch Geld freikaufen könne, da dies die Reue und den Glauben als Kern der Rechtfertigung entwerte.
Beide Systeme erlauben es, eine „Schuld“ (Sünde oder CO2-Ausstoß) durch finanzielle Transaktionen auszugleichen. Die Arbeit prüft, ob auch beim Emissionshandel eine moralische Korruption des eigentlichen Zieles (Umweltschutz) stattfindet.
Kommodifizierung bezeichnet den Prozess, bei dem Güter oder Werte, die ursprünglich nicht für den Markt bestimmt waren (wie Liebe, Religion oder Umwelt), in handelbare Waren umgewandelt werden.
Die Arbeit nutzt den Utilitarismus (Folgenethik), die Deontologie (Pflichtenethik) und die Tugendethik nach Aristoteles, um die moralische Zulässigkeit des Handels zu bewerten.
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