Masterarbeit, 2017
87 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Green Logistics
2.1 Historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs
2.2 Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit
2.2.1 Säule: Ökonomie
2.2.2 Säule: Ökologie
2.2.3 Säule: Soziales
2.2.4 Relativität des Drei-Säulen-Modells
2.3 Begriffsdefinition: Green Logistics
2.4 Carbon Footprint
3. Logistik als Dienstleistung
3.1 Begriffsursprung Logistik
3.1.1 Logistikdienstleister
3.1.2 KEP-Dienstleister
3.2 TUL-Prozesse im Logistikbereich
3.2.1 Transport
3.2.1.1 Außerbetrieblicher Transport
3.2.1.2 Innerbetriebliche Transportsysteme
3.2.2 Umschlag
3.2.3 Lagerung
3.2.4 Eigene Kritik an der Betrachtung der TUL-Prozesse
4. Auswirkungen der Green Logistics in der Zustellerbranche
4.1 Transport
4.1.1 Ansatzpunkte zur Emissionsreduktion im Nutzfahrzeugbereich
4.1.1.1 Vermeiden
4.1.1.2 Verlagern
4.1.1.3 Vermindern
4.1.2 Flottenoptimierung: Alternative Antriebstechnologien
4.1.2.1 Hybridfahrzeug
4.1.2.2 Alternative Kraftstoffe
4.1.2.3 Elektromobilität
4.2 Umschlag
4.2.1 Hub and Spoke-System
4.2.2 Auflösen und Verladen
4.2.3 Verpackung
4.3 Lagerung
4.3.1 Green Warehouse
4.3.2 Makroperspektive: Standortwahl
4.3.3 Mikroperspektive: Gebäude
4.3.4 Mikroperspektive: Innerbetriebliche Gebäudeoptimierung
4.3.4.1 Mikroperspektive: Energie
4.3.4.2 Mikroperspektive: Abfall und Recycling
4.3.5. Klassifizierung der DHL-Lagerung
5. Kritik
5.1 Säule: Ökonomie
5.2 Säule: Ökologie
5.3 Säule: Soziales
6. Fazit und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht, wie Logistikunternehmen, speziell in der Zustellerbranche und beispielhaft anhand der Deutschen Post DHL, ökologische und soziale Nachhaltigkeitskonzepte (Green Logistics) in ihre TUL-Prozesse (Transport, Umschlag, Lagerung) integrieren. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie sich die Maßnahmen der DHL als Branchenprimus vor dem Hintergrund allgemeiner Referenzmaßstäbe als "grün" oder "nachhaltig" beurteilen lassen.
3.1.2 KEP-Dienstleister
Aus dem sog. Stückgutgeschäft haben sich aufgrund der Standardisierung von Liefergeschwindigkeit, Termineinhaltung und Auskunftsfähigkeit in den letzten 30 Jahren die KEP-Dienste entwickelt. KEP-Dienste nehmen heutzutage eine bedeutende Rolle für die Wirtschaft ein, indem sie kleinteilige Warenströme nicht nur zwischen Privatpersonen, d.h. Customer-to-Customer (sog. C2C) oder Retouren als Customer-to-Business (sog. C2B), übernehmen, sondern auch zwischen Unternehmen und Privatpersonen, d.h. Business-to-Customer (sog. B2C), oder auch zwischen Unternehmen, d.h. Business-to-Business (sog. B2B), auf nationaler und internationaler Ebene agieren.
Es existieren verschiedene nationale und internationale Anbieter, die in unmittelbarer Zeit Sendungen zustellen (vgl. Tabelle 1). Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die größten KEP-Dienste nach ihrem Umsatz in Deutschland:
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Trend zur Nachhaltigkeit und hinterfragt die Referenzmaßstäbe der Logistikbranche, wobei die Deutsche Post DHL als zentrales Fallbeispiel dient.
2. Green Logistics: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, das Drei-Säulen-Modell und definiert den Begriff Green Logistics sowie das Carbon-Footprint-Konzept.
3. Logistik als Dienstleistung: Hier werden die Grundlagen der Logistik als Dienstleistung sowie die spezifischen TUL-Prozesse (Transport, Umschlag, Lagerung) in der Zustellerbranche definiert.
4. Auswirkungen der Green Logistics in der Zustellerbranche: Der Hauptteil analysiert konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion, alternative Antriebstechnologien, Umschlagskonzepte und Nachhaltigkeitsstrategien in der Lagerung.
5. Kritik: Das Kapitel bietet eine kritische Würdigung der Green-Logistics-Strategien unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Gesichtspunkten.
6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anstrengungen der DHL, wobei der Ausbau der Luftfrachtflotte als negativ kritisiert wird.
Green Logistics, Nachhaltigkeit, Zustellerbranche, DHL, Carbon Footprint, TUL-Prozesse, Transport, Umschlag, Lagerung, alternative Antriebstechnologien, Elektromobilität, Green Warehouse, Dienstleistungssektor, ökologischer Fußabdruck, Nachhaltigkeitsmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie Logistikunternehmen Nachhaltigkeitskonzepte (Green Logistics) in ihre betrieblichen Prozesse integrieren und bewertet diese Maßnahmen anhand der Deutschen Post DHL.
Zentral sind die Analyse der TUL-Prozesse (Transport, Umschlag, Lagerung), Strategien zur Emissionsminderung sowie die Anwendung des Drei-Säulen-Modells der Nachhaltigkeit in der Logistik.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu ergründen, welche allgemeinen Referenzmaßstäbe für eine "grüne" Zustellerbranche gelten und wie effektiv die Maßnahmen der Deutschen Post DHL in diesem Kontext zu bewerten sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer exemplarischen Untersuchung der Maßnahmen eines Branchenführers (Deutsche Post DHL) auf Basis von Nachhaltigkeitsberichten und einschlägiger Fachliteratur.
Der Hauptteil behandelt Transportoptimierung, alternative Antriebe wie Hybrid und Elektro, Konzepte für Green Warehouses sowie Abfallmanagement und Verpackungsoptimierung.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Green Logistics, Nachhaltigkeit, Carbon Footprint, TUL-Prozesse und Logistik als Dienstleistung charakterisiert.
Die Autorin erkennt das humanitäre Engagement an, kritisiert jedoch, dass diese externen Maßnahmen zur CO2-Reduktion auf die Klimabilanz des DHL-Kerngeschäfts angerechnet werden, was sie in die Nähe von "Green Washing" rückt.
Die Autorin bewertet diesen Ausbau als kritisch und kontraproduktiv, da die Luftfracht für einen unverhältnismäßig hohen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß verantwortlich ist, obwohl sie nur einen marginalen Anteil am Gesamttransportaufkommen hat.
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