Examensarbeit, 2016
111 Seiten, Note: 1,0
Diese Magisterarbeit untersucht Andreas Webers Konzept des Enlivenment im Kontext zeitgenössischer Natur- und Kulturkonzepte. Ziel ist es, Webers Ansätze in den Diskurs von Kapitalismus- und Globalisierungskritik einzubinden und deren Relevanz für aktuelle Bewegungen, insbesondere im Bereich der Commons-Bewegung, zu beleuchten.
Die Einleitung stellt das Erkenntnisinteresse und die Fragestellung der Arbeit vor und erläutert den methodischen Ansatz. Kapitel II widmet sich dem Konzept des Enlivenment und beleuchtet die philosophischen und politischen Hintergründe von Andreas Webers Ansatz. Kapitel III befasst sich mit historischen Naturbildern und deren Einfluss auf das westliche Entwicklungsmodell. Kapitel IV analysiert den zeitgenössischen Diskurs von Natur-Kultur-Konzepten mit Fokus auf die Ansätze von Philippe Descola, Hartmut Rosa und Bruno Latour. Kapitel V untersucht die Commons-Bewegung als Beispiel für eine politische Bewegung von unten, die gesellschaftliche Transformation fordert. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert deren Relevanz für den aktuellen Diskurs.
Enlivenment, Naturphilosophie, Kultur, Politik, Commons, Kapitalismuskritik, Globalisierungskritik, ökologische Krise, Anthropozän, Dualismus, Aufklärung, Nachhaltigkeit, Naturbilder, historisches Verständnis, zeitgenössischer Diskurs, Commons-Bewegung, gesellschaftliche Transformation.
Enlivenment ist ein Konzept, das die Theorien der Aufklärung erweitert, um die Trennung zwischen Natur und Kultur aufzulösen und eine "Kultur der Lebendigkeit" zu schaffen.
Webers Ansatz findet praktischen Bezug in den Modellen der Commons- bzw. Gemeingüterökonomie, die eine gesellschaftliche Transformation von unten fordert.
Das Anthropozän wird als Kontext für die ökologische Krise und die notwendige fundamentale Veränderung unserer Natur- und Politikkonzepte analysiert.
Die Arbeit vergleicht Webers Ansätze mit denen von Philippe Descola, Hartmut Rosa und Bruno Latour.
Ziel ist es, Webers Enlivenment-Konzept in den zeitgenössischen Kontext der Kapitalismus- und Globalisierungskritik einzuordnen und seine Relevanz für soziale Bewegungen zu prüfen.
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