Bachelorarbeit, 2015
102 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Interaktion negativer Stimmungen und kognitiver Prozesse. Im Fokus steht die Untersuchung der Auswirkung negativer Stimmungen auf die Bewertung von Werbespots, wobei die Studie auf die Erlernbarkeit von Bewertungsprinzipien fokussiert. Hierzu wird das Konzept der Wetterpatronate, also Werbespots, die im Anschluss an Wetterberichte präsentiert werden, herangezogen.
Die Einleitung führt in die Thematik ein und stellt die Relevanz der Untersuchung dar. Der theoretische Teil beleuchtet die Arbeitsweise negativer Stimmungen, die Bedeutung negativer Stimmungen für die Werbung sowie die thematische Bedeutung von Wetterpatronaten. Der methodische Teil erläutert die Studiendesign, das Reizmaterial, die Stichprobenplanung und die Durchführung der Studie. Die Ergebnisse der Studie werden im darauf folgenden Kapitel vorgestellt und diskutiert. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und die Relevanz der Studie für die Praxis hervorgehoben.
Negative Stimmungen, kognitive Prozesse, Werbung, Wetterpatronate, Bewertungsprinzipien, Klassische Konditionierung, Stimmungskongruenz, Erlernbarkeit, Prätest-Posttest-Design.
Negative Stimmungen führen oft zu einer kritischeren Verarbeitung von Reizen und können die Bewertung eines unmittelbar folgenden Werbespots verschlechtern.
Ein Wetterpatronat ist ein kurzer Werbespot (Sponsoring-Hinweis), der direkt vor oder nach dem Wetterbericht im Fernsehen präsentiert wird.
Es besagt, dass Menschen Informationen bevorzugt so wahrnehmen und bewerten, dass sie ihrer aktuellen Stimmung entsprechen (Stimmungskongruenz).
Ja, die Studie zeigt, dass Probanden, die wiederholt Werbung nach schlechten Wettermeldungen sahen, den Spot auch dann schlechter bewerteten, wenn die negative Stimmung fehlte.
Durch die wiederholte Koppelung eines neutralen Reizes (Werbespot) mit einem emotionalen Reiz (schlechtes Wetter) wird die negative Emotion auf das Produkt übertragen.
Der Recency-Effekt beschreibt das Phänomen, dass zuletzt dargebotene Informationen (wie der Wetterbericht direkt vor der Werbung) einen besonders starken Einfluss auf das Gedächtnis und die Bewertung haben.
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