Bachelorarbeit, 2009
38 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Die Entwicklung des Käuferverhaltens
2.1 Das konsistente Käuferverhalten
2.2 Das hybride Käuferverhalten
2.3 Das multioptionale Käuferverhalten
2.3.1 Die Multioptionsgesellschaft
2.3.2 Die Merkmale des multioptionalen Käuferverhaltens
3 Variety Seeking
3.1 Begriffsdefinition
3.2 Das Variety-Seeking-Verhalten
3.3 Der Zusammenhang zwischen dem Variety Seeking und der Markentreue
3.4 Beschreibung der Variety Seeker
3.5 Mögliche Reaktionen auf das Variety Seeking
4 Die richtige Markenpolitik als Erfolgsfaktor
5 Der Nutzen der Synästhetik des Menschen
6 Category Management
6.1 Informationsasymmetrie zwischen Herstellern und Händlern
6.2 Informationsweitergabe als Grundlage für ein erfolgreiches Category Management
6.3 Die Aufgaben des Category Managements
6.4 Die Konzeption des Category Managements
6.5 Die Basisstrategien des Category Managements
6.5.1 Efficient Store Assortment
6.5.2 Efficient Promotion
6.5.3 Efficient Product Introduction
7 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Wandel des Käuferverhaltens von konsistenten hin zu hybriden und multioptionalen Mustern und analysiert daraus resultierende Konsequenzen für Industrie und Handel, um auf Basis wissenschaftlicher Strategien wie Category Management und Markenpolitik Handlungsempfehlungen zur Absatzsicherung zu geben.
2.3.1 Die Multioptionsgesellschaft
In den vergangenen Jahren begann sich die Hybridität der Konsumenten(-gruppen) immer mehr aufzulösen, und es entstand eine weitere Variante des Konsumentenverhaltens, nämlich die multioptionale Handlungsweise. Diese Art des Käuferverhaltens, auf die in weiterer Folge noch näher eingegangen wird, ist eine Konsequenz der Entwicklung hin zur Multioptionsgesellschaft, mit der sich in letzter Zeit renommierte Soziologen, wie z.B. der Schweizer Peter Gross, vermehrt auseinandersetzen.
Die Multioptionsgesellschaft ist eine Gesellschaftsform, die sich aus dem Trend der Multioptionalität gebildet hat. Es handelt sich dabei um eine Gesellschaft, in der fast alles möglich ist, in der die Zahl der Möglichkeiten dauernd steigt und in der die Wahlmöglichkeiten meist zahlreicher sind als die Chancen ihrer Inanspruchnahme. Um Möglichkeiten zu schaffen, muss das von der Gesellschaft erwünschte Verhalten unbeachtet bleiben. Denn wenn der Mensch sich an dieses erwünschte Verhalten hielte, hätte er nicht mehr die Wahl zwischen den verschiedenen Optionen. Um sich von den Notwendigkeiten zu lösen, müssen Traditionen, zu denen Bindungen, Verpflichtungen, aus „Anständigkeit“ zu erbringende Leistungen und Opfer zu zählen sind, vernachlässigt werden. Alles Traditionelle, wie z.B. Lebensformen, Werte oder Bindungen, muss beseitigt werden, um im Zustand der Multioptionalität leben zu können.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert den Wandel der Konsummärkte hin zum multioptionalen Käuferverhalten und leitet daraus die Notwendigkeit ab, die Marktbearbeitungsstrategien von Industrie und Handel anzupassen.
2 Die Entwicklung des Käuferverhaltens: Es wird die historische und aktuelle Entwicklung vom konsistenten, über den hybriden bis hin zum modernen, multioptionalen Käuferverhalten analysiert.
3 Variety Seeking: Dieses Kapitel erläutert das Bedürfnis der Konsumenten nach Abwechslung, dessen Einfluss auf die Markentreue sowie Möglichkeiten für Unternehmen, auf dieses spezifische Verhalten zu reagieren.
4 Die richtige Markenpolitik als Erfolgsfaktor: Es wird untersucht, wie Marken durch Risikoreduktion, Informationseffizienz und ideellen Nutzen angesichts steigender Austauschbarkeit von Produkten als zentrales Differenzierungsinstrument fungieren.
5 Der Nutzen der Synästhetik des Menschen: Die multisensuale Ansprache des Konsumenten wird als strategische Option analysiert, um Produkte durch die Verschmelzung von Sinneseindrücken nachhaltiger im Gedächtnis zu verankern.
6 Category Management: Der Fokus liegt auf der kooperativen Steuerung von Warengruppen zwischen Industrie und Handel, um Informationsasymmetrien abzubauen und die Absatzperformance zu optimieren.
7 Zusammenfassung: Die Arbeit resümiert, dass der Wandel des Käuferverhaltens erfordert, dass Unternehmen ihre Strategien in den Bereichen Markenführung, multisensualer Ansprache und Kooperation im Category Management aktiv neu ausrichten.
Käuferverhalten, Multioptionsgesellschaft, Variety Seeking, Markenpolitik, Category Management, Konsumentenverhalten, Handelsmarketing, Markenloyalität, Informationsasymmetrie, Synästhetik, Konsumgütermarkt, Markentreue, Markenführung, Effizienz, Absatzoptimierung.
Die Arbeit behandelt den tiefgreifenden Wandel im Verhalten von Konsumenten und die daraus resultierenden Herausforderungen für die Marktbearbeitung von Industrie und Handel.
Zu den Kernfeldern gehören die Entwicklung des Käuferverhaltens, das Variety Seeking, die Bedeutung der Markenpolitik sowie der Einsatz von Category Management.
Das Ziel ist es, Strategien aufzuzeigen, mit denen Industrie und Handel erfolgreich auf das schwieriger prognostizierbare, multioptionale Käuferverhalten reagieren können.
Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse aktueller soziologischer und betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse zum Konsumentenverhalten und spezifischer Marketinginstrumente.
Der Hauptteil analysiert die Stufen des Käuferwandels, das Phänomen des Variety Seekings, Methoden der Markenpolitik, die multisensuale Kundenansprache und das Category Management als Kooperationsmodell.
Wichtige Begriffe sind Multioptionsgesellschaft, Variety Seeking, Markenpolitik, Category Management und Konsumentenverhalten.
Durch das Angebot unterschiedlicher Marken innerhalb eines Portfolios können Kunden, die zum Markenwechsel neigen, innerhalb des Konzerns gehalten werden, anstatt sie an die Konkurrenz zu verlieren.
Die multisensuale Ansprache hilft dabei, Produkte durch die Verknüpfung mehrerer Sinneseindrücke stärker im Gedächtnis des Konsumenten zu verankern und sich so vom Wettbewerb abzuheben.
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