Bachelorarbeit, 2016
50 Seiten, Note: 1,00
Die Bachelorarbeit untersucht die Funktionsweise und Kritik des Ehegattensplittings und analysiert die Reformoption des Familiensplittings. Sie beleuchtet verschiedene Varianten des Familiensplittings und deren Auswirkungen auf die Einkommensbesteuerung von Familien.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Problemstellung des Ehegattensplittings und die Zielsetzung der Arbeit darlegt. Kapitel 2 beleuchtet den Status Quo der Familieneinkommensbesteuerung in Deutschland, insbesondere des Ehegattensplittings. Es werden die Funktionsweise, Ziele und Kritikpunkte des bestehenden Systems diskutiert. Kapitel 3 widmet sich verschiedenen Varianten des Familiensplittings und analysiert deren empirische Auswirkungen. Es werden Modelle wie das französische Modell, das Familienteilsplitting, das Familienvollsplitting und das Eherealsplitting vorgestellt und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Einkommensverteilung und das Arbeitsangebot von Frauen untersucht.
Ehegattensplitting, Familiensplitting, Familieneinkommensbesteuerung, Reformalternativen, Tarifsplitting, Realsplitting, Verteilungswirkungen, Anreizwirkungen, Arbeitsangebot, Einkommensverteilung, empirische Untersuchungen, Französisches Modell, Familienteilsplitting, Familienvollsplitting, Eherealsplitting, Familienrealsplitting.
Das Ehegattensplitting bezieht sich nur auf Ehepaare, während das Familiensplitting auch Kinder in die steuerliche Berechnung einbezieht, um Familien mit Kindern stärker zu entlasten.
Kritikpunkte sind die Verteilungswirkung (hohe Vorteile für Alleinverdiener-Ehen) und negative Anreize für die Erwerbstätigkeit von Zweitverdienern, meist Frauen.
Beim Tarifsplitting wird das zu versteuernde Einkommen durch eine bestimmte Anzahl von Köpfen (Split-Divisor) geteilt, um die Progression des Steuertarifs zu mildern.
In Frankreich werden Kinder als zusätzliche Teile (Quotienten) in die Steuerrechnung einbezogen, was zu einer deutlichen Senkung der Steuerlast für kinderreiche Familien führt.
Empirische Untersuchungen zeigen unterschiedliche Wirkungen; oft hängen die Anreize stark von der konkreten Ausgestaltung (z. B. Realsplitting vs. Vollsplitting) ab.
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