Masterarbeit, 2016
73 Seiten, Note: 2,0
Einleitung
1 Was ist Coaching?
1.1 Die Entwicklung von Coaching
1.2 Coaching heute
1.3 Coaching und andere Beratungsformen
2 Der Coachingprozess
2.1 Die Vorphase
2.1.1 Psychologischer Vertrag
2.1.2 Formaler Vertrag
2.2 Die Hauptphase
2.2.1 Klärung der Ausgangssituation
2.2.2 Zielbestimmung
2.2.3 Interventionen
2.3 Die Abschlussphase
2.3.1 Evaluation
2.3.2 Abschlusssitzungen
2.4 Modelle eines Coachingprozesses
3 Der Coach ebnet den Weg in die Beziehung
3.1 Anforderungen an den Coach
3.2 Die Haltung des Coachs
4 Coach und Klient in der Beziehung
4.1 Coach und Klient kommunizieren
4.2 Die Klientenbeziehung im Rahmen der Transaktionsanalyse
4.2.1 Das Strukturmodell der Ich-Zustände
4.2.2 Das funktionale Modell der Ich-Zustände
4.2.3 Die Ich-Zustände im Coaching
4.2.4 Die drei Transaktionsformen
4.2.5 Der Coach nutzt die Ich-Zustände
4.3 Die Klientenbeziehung im Rahmen des Antreiber-Konzepts
4.3.1 Der Sei-Perfekt-Antreiber
4.3.2 Der Sei-Stark-Antreiber
4.3.3 Der Sei-gefällig-Antreiber
4.3.4 Der Streng-dich-an-Antreiber
4.3.5 Der Beeile-dich-Antreiber
4.3.6 Der Coach löst Antreiber auf
5 Schlussbetrachtung
Das Hauptziel dieser Masterarbeit besteht darin, literaturbasiert aufzuzeigen, dass eine qualitative und gesunde Beziehung zwischen Coach und Klient die entscheidende Grundlage für den Erfolg von Coachingprozessen bildet. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, warum diese Klientenbeziehung nicht nur eine Voraussetzung für zielführendes Coaching ist, sondern den entscheidenden Faktor darstellt, der den Weg für wirkungsvolle Verhaltensänderungen freimacht.
4.2.2 Das funktionale Modell der Ich-Zustände
Das funktionale Modell der Ich-Zustände splittet die Ich-Zustände tiefer auf, sodass Kommunikation noch transparenter wird (siehe Abbildung 8).
Das Eltern-Ich teilt sich in zwei Bereiche, das kontrollierende (oder steuernde) Eltern-Ich und das fürsorgliche Eltern-Ich. Wie die Bezeichnungen schon vermuten lassen, ist das kontrollierende Eltern-Ich der Teil, der dem Kind die Verbote ausspricht. Damit bringen die Eltern dem Kind bei, Dinge zu tun oder zu unterlassen. Das fürsorgliche Eltern-Ich hingegen ist der Part, der sich liebevoll um das Kind kümmert, es beschützt, ermutigt und tröstet (vgl. ebd., S. 22 f.)
Diese Unterteilung lässt die Vermutung zu, dass das kontrollierende Eltern-Ich stets autoritär auftreten würde. Allerdings agiert eine Person schon dann aus dem kontrollierenden Eltern-Ich, wenn es eine freundliche Anweisung gibt. „Ein entgegenkommendes „Bitte nehmen Sie hier Platz!“ kommt genauso aus dem steuernden Eltern-Ich wie ein barsches „Halten Sie den Mund!“ (ebd.).
Im Erwachsenen-Ich findet keine Unterteilung statt. Es gibt zwar Theoretische Modelle, die auch hier eine Unterteilung zulassen, diese geht jedoch im Rahmen dieser Arbeit für den Coachingprozess zu weit. Wichtig ist im Rahmen dieser Arbeit für das Erwachsenen-Ich zu wissen: Hier wird logisch gedacht. Es geht um die Aufnahme von Informationen und eine sachliche Auseinandersetzung mit Aufgaben und Herausforderungen. Gefühle und Empfindungen finden sich hier nicht wieder.
Aus diesem Grund kann das Erwachsenen-Ich auch als rationales Ich bezeichnet werden. Leidenschaftslos wird analysiert und Entscheidungen werden anhand der Vernunft und nach Faktenlage getroffen (ebd.).
Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den Boom des Coachings, problematisiert die Unschärfe des Begriffs und definiert die zentrale Relevanz einer stabilen Klientenbeziehung für den Erfolg des Coachings.
1 Was ist Coaching?: Dieses Kapitel legt die historische Entwicklung des Coachings dar und arbeitet durch verschiedene Definitionen und Abgrenzungen zu anderen Beratungsformen ein Verständnis davon heraus, was Coaching ausmacht.
2 Der Coachingprozess: Der Prozess wird in seiner typischen Phasenstruktur von der Vor- über die Haupt- bis zur Abschlussphase beschrieben, wobei die Notwendigkeit von Vereinbarungen und der Beziehungsaufbau betont werden.
3 Der Coach ebnet den Weg in die Beziehung: Dieses Kapitel erläutert die hohen Anforderungen an den Coach, insbesondere bezüglich seiner persönlichen und fachlichen Kompetenzen sowie der essenziellen Bedeutung seiner inneren Haltung.
4 Coach und Klient in der Beziehung: Der Fokus liegt hier auf der Kommunikation und der Gestaltung der Klientenbeziehung mittels theoretischer Konzepte wie der Transaktionsanalyse und dem Antreiber-Konzept.
5 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass die Haltung des Coachs den entscheidenden Einfluss auf die Klientenbeziehung nimmt und diese die Grundlage für nachhaltige Entwicklung im Coaching darstellt.
Coaching, Klientenbeziehung, Coachingprozess, Transaktionsanalyse, Antreiber-Konzept, Haltung, Ich-Zustände, professionelles Coaching, Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Psychologie, Beratung, Intervention, Selbstreflexion, Verhaltensänderung.
Die Arbeit untersucht die Gestaltung der Beziehung zwischen Coach und Klient als entscheidenden Faktor für den Erfolg von Coachingprozessen.
Zentrale Themen sind der Ablauf des Coachingprozesses, die Anforderungen an die Haltung des Coachs sowie die Anwendung psychologischer Modelle zur Beziehungsanalyse.
Das Ziel ist es, literaturbasiert zu begründen, warum eine gesunde Klientenbeziehung die unabdingbare Voraussetzung und Basis für zielführendes Coaching ist.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender psychologischer Konzepte und Coachingmodelle.
Der Hauptteil befasst sich mit dem Coachingprozess, den Kompetenzanforderungen an den Coach, der Haltung sowie spezifischen Modellen wie der Transaktionsanalyse und dem Antreiber-Konzept.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Coaching, Klientenbeziehung, Transaktionsanalyse, Antreiber-Konzept, Kommunikation und Haltung charakterisiert.
Es dient der rationalen Analyse, der sachlichen Informationsaufnahme und der Lösungsfindung, sollte jedoch vom Coach ergänzt werden, um eine rein sachliche oder "sterile" Gesprächsführung zu vermeiden.
Es beschreibt das Gefühl eines Menschen in bestimmten Situationen, nicht zu genügen oder nicht "auszureichen", woraufhin dieser Strategien entwickelt, um diesem Gefühl zu entfliehen.
Ein Coach kann verdeckte Transaktionen entweder ignorieren oder – mutiger – die verdeckte Ebene aufdecken und zum Gesprächsthema machen, um eine Klärung der Beziehungsebene zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

